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Samstag, 25. Juli 2015

Die wunderbare Welt von Bicarbonat und Kohlendioxid



Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3), im Volksmund auch „Backpulver“ genannt, ist eine natürliche Substanz, die den pH-Wert im Blutkreislauf des menschlichen Körpers reguliert und der Entstehung von Säuren entgegenarbeitet. Es wirkt sich positiv auf den pH-Wert von Zellen und Gewebe aus, reguliert die Zellspannung, sorgt für einen Anstieg von CO2 und begünstigt damit die Sauerstoffzufuhr.

In meinem Buch „Natriumbicarbonat“ geht es nicht nur um Natriumbicarbonat (Backpulver), sondern auch um Magnesiumbicarbonat sowie Kalium- und Kalziumbicarbonat. Bicarbonat brilliert jedoch als der unangefochtene Star. Den zweiten Rang belegt Kohlendioxid (CO2).

Der Großteil der konjugierten Säuren des Bicarbonats tritt in Form von gelöstem Kohlendioxid auf. Das Enzym Carboanhydrase wirkt als Katalysator für die schnelle, unmittelbare Interkonversion (gegenseitige Umwandlung) zwischen gelöstem Kohlendioxid und Bicarbonat-Ion.

Kohlendioxid ist ein neutrales, nicht-polares Molekül, das mühelos durch die Zellmembranen diffundiert. Bicarbonat ist eine geladene Variante von CO2; es gelangt nicht so leicht durch die Membranen, wenn es nicht durch transmembrane Kanäle wie den Magnesium-Kalzium-Kanal unterstützt wird.
Backpulver (Natriumbicarbonat) reagiert sofort, wenn es mit Magensäure in Berührung kommt. NaHCO(3) + HCl —> NaCl + H(2)O – CO(2). In Worten: Beim Zusammentreffen von Natriumbicarbonat und Magensäure entstehen Salz, Wasser und Kohlendioxid.

Wenn wir von Bicarbonat sprechen, sprechen wir gleichzeitig auch von Kohlendioxid, da Natriumbicarbonat sich in Kohlensäure verwandelt, wenn es in den Magen gelangt. Dies führt zu einer Steigerung der Magensäureproduktion und einer Erhöhung des Bicarbonatspiegels im Blut. Das Bicarbonation hat die Formel HCO3-. Bicarbonat fungiert als wichtiger Puffer im Blut. Kohlensäure kommt im Blut in verschiedenen Formen vor, beispielsweise als Bicarbonat, gelöstes Kohlendioxid oder Kohlensäure, wobei Bicarbonat (HCO3) jedoch den Hauptanteil ausmacht.




In der Form von Bicarbonat ist CO2 unmittelbar an „Lichtreaktionen“ beteiligt. Dieser „Bicarbonateffekt“ beeinflusst molekulare Prozesse. Seit die Photosynthese erforscht wird, wissen die Wissenschaftler um die Rolle, die Kohlendioxid beziehungsweise Bicarbonat dabei spielt. Bei Pflanzen verbindet Bicarbonat vermutlich den Zellstoffwechsel mit dem photosynthetischen Elektronenfluss.

1775 beobachtete Joseph Priestley, dass die grüne Schicht, die sich an den Wänden von Wasserbehältern absetzt, Blasen aus reiner „dephlogistierter Luft“ (Sauerstoff) bildet.1 1779 (und 1796) bestätigte Ingen-Housz die Bedeutung des Lichts bei diesem Prozess, doch erst Senebier konnte 1782 nachweisen, dass Pflanzen für die Erzeugung von Sauerstoff Kohlendioxid benötigen.2 Tatsächlich ist Kohlendioxid für das Leben ein weit wesentlicherer Faktor als Sauerstoff.

Dr. Alina Vasiljeva und Dr. David Nias schrieben:

„Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten die Wissenschaftler Bohr und Verigo ein damals seltsam erscheinendes Gesetz: Ein verringerter Kohlendioxidspiegel im Blut führt zu einer verringerten Sauerstoffversorgung der Körperzellen, also auch des Gehirns, des Herzens, der Nieren etc. Kohlendioxid (CO2) sorgt für die Bindung des Sauerstoffs an das Hämoglobin. Bei einem zu geringen Kohlendioxidspiegel im Blut ist die Freisetzung des Sauerstoffs durch das Hämoglobin erschwert. Das wird als Verigo-Bohr-Gesetz bezeichnet.“
Ebenfalls noch im 19. Jahrhundert entdeckte Zuntz in Berlin, dass Kohlendioxid nicht wie Sauerstoff von Hämoglobin transportiert wird. Er konnte aufzeigen, dass sich Kohlendioxid im Blut mit Basen verbindet, wobei hauptsächlich Natriumbicarbonat entsteht, das eine wichtige Rolle für das Säure-Basen-Gleichgewicht spielt. Gelöstes Kohlendioxid findet sich im Plasma entweder als einfache Lösung oder mit Alkalis zu Bicarbonaten verbunden.
Sauerstoff und Kohlendioxid wirken keineswegs als Antagonisten. Nimmt die Konzentration des einen Stoffes im Blut zu, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Konzentration des anderen Stoffes abnimmt. Das Blut kann hohe oder niedrige Konzentrationen beider Gase enthalten.

„Unter klinischen Bedingungen treten Sauerstoffmangel und Kohlendioxidmangel in der Regel gemeinsam auf. Die therapeutische Verabreichung von mit Luft verdünntem Kohlendioxid über einen Inhalator stellt in vielen Fällen eine wirksame Methode zur besseren Sauerstoffversorgung des Blutes und der Gewebe dar.“3
Die faszinierende Geschichte von Bicarbonat und Kohlendioxid steckt voller Überraschungen. Mein Mentor Dr. Christopher Hills (der „Spirulina-Mann“) pflegte uns Studenten immer zu sagen, dass der Himmel das genaue Gegenteil des Lebens auf der Erde sei. Um dorthin zu gelangen, müsse man daher genau das Gegenteil von dem tun, was alle anderen tun. Genauso verhält es sich mit Bicarbonat, Kohlendioxid und Sauerstoff. Wir haben ein falsches Bild von Kohlendioxid und auch von Bicarbonat. Bicarbonat hilft unseren gutartigen Zellen am Leben zu bleiben und versetzt bösartigen, verbrauchten oder kanzerösen Zellen den Todesstoß.

Wenn Sie sich mit Al Gore unterhalten, werden Sie den Eindruck gewinnen, dass CO2 der Feind der Menschheit ist. Tatsächlich aber handelt es sich bei CO2 um einen das gesamte Leben auf dem Planeten erhaltenden Nährstoff, der die Nahrungsmittelproduktion vervielfachen und die Welt mit nährstoffreicheren, gesünderen Pflanzen versorgen könnte.

Nahrungspflanzen können auf Kohlendioxid – man könnte auch sagen auf Bicarbonat – nicht verzichten. Die Betreiber von Gewächshäusern wissen etwas, was die Regierung vor Ihnen geheim zu halten versucht. Sie kaufen nämlich Kohlendioxid und leiten es in ihre Gewächshäuser ein, um das Pflanzenwachstum zu optimieren.

Wenn wir uns der Täuschung hingeben, dass Bicarbonat und Kohlendioxid giftig sind, dann werden wir nicht begreifen können, warum Bicarbonat den Elek­tronenfluss wiederherstellen und den Sauerstoffspiegel anheben kann. Das Bicarbonat-Ion verfügt über eine gewaltige Kraft und kann sogar Sauerstoff erzeugen. Es sollte uns daher nicht überraschen zu erfahren, dass Bicarbonat den pH-Wert von Tumoren anhebt und spontane Metastasenbildung verhindert.
Menschen, die in großen Höhen leben, haben eine deutlich längere Lebenserwartung.

Sie erkranken seltener an Krebs4 und ziehen sich weniger häufig Herzerkrankungen5 oder andere degenerative Beschwerden zu als Menschen, die auf Meereshöhe wohnen.

In großen Höhen gibt es mehr Kohlendioxid und weniger Sauerstoff. Ein russischer Arzt namens Konstantin Buteyko hat sich einen Namen gemacht, indem er die Wichtigkeit von Kohlendioxid für den Stoffwechsel des Körpers betonte und aufzeigte, dass ein Mangel an Kohlendioxid chronische Krankheiten auslösen kann – das war ein Meilenstein in der Medizingeschichte. Das Kohlendioxidmolekül (CO2) besteht aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen. Kohlendioxid ist farb- und geruchlos und daher schwer wahrnehmbar. Die Menge des jeweils in der Atmosphäre befindlichen Kohlendioxids war während der gesamten Erdgeschichte Schwankungen ausgesetzt.

Die größten Betrüger, die je auf der Erde gelebt haben, erklären heute Kohlendioxid zu einem Gift, während es in Wirklichkeit Medizin ist.

Dr. Ray Peat erklärt:

„Kohlendioxid wird zunehmend eingesetzt, um Entzündungen und Ödemen vorzubeugen. Es kann auch verwendet werden, um während einer Darmoperation Anhaftungen vorzubeugen oder die Lungen während einer künstlichen Beatmung zu schützen. Kohlendioxid verhindert die Bildung entzündlicher Zytokine und Prostaglandine6 und reduziert die Undichtheit des Darms.7 Durch Experimente konnte gezeigt werden, dass Kohlendioxid, indem es die Produktion entzündlichen Materials durch die Makrophagen, einschließlich Laktat, hemmt8, eben diese Makrophagen veranlasst, phagozytische Neutrophile zu aktivieren, sowie deren Zahl und Aktivität zu erhöhen.9
Dr. M. Persson und Dr. Van der Linden konnten nachweisen, dass das Gas Kohlendioxid bei Operationen Gewebeschäden vorbeugt, da es in der Modellumgebung für Eingriffe am offenen Herzen die Feuchtigkeit und Temperatur konstant hält.10 Die genannten Wissenschaftler stellten auch fest, dass das Einbringen von Kohlendioxid in die Bauchhöhle oxidativen Stress reduziert.

2009 erklärte die amerikanische Umweltschutzbehörde Kohlendioxid und fünf weitere so genannte Treibhausgase zu Schadstoffen, welche die Gesundheit und das Wohlergehen der Allgemeinheit gefährden, und legte ein Programm zur Regulierung dieser Gase auf, die an der globalen Erwärmung schuld sein sollen. Laut Umweltschutzbehörde liefert die Wissenschaft „erdrückende, unumstößliche“ Beweise für die angebliche Gefährlichkeit der Verdächtigen.

Laut Dr. Gerald Marsh war die Kohlendioxidkonzentration vor 500 Millionen Jahren 13 Mal so hoch wie heute. Erst vor etwa 20 Millionen Jahren begann der Spiegel langsam auf das Doppelte des heutigen Wertes zu sinken.11 Seit 1750 ist die CO2-Konzentration in der Luft von 278 Teilchen pro Million (ppm) auf 380 ppm gestiegen. Die Pflanzen werden daher besser mit dem für ein rasches Wachstum benötigten CO2 versorgt. Wissenschaftler gehen ganz allgemein davon aus, dass unsere wichtigsten Feldfrüchte, beispielsweise Mais, Reis oder Soja, bei einer höheren CO2-Konzentration um etwa 13 Prozent höhere Ernteerträge erbringen.

Entsprechend dem Verigo-Bohr-Effekt führt ein durch tiefes Atmen herbeigeführter CO2-Mangel zu einer verringerten Sauerstoffversorgung der Körperzellen.
Es ist demzufolge absoluter wissenschaftlicher Humbug, wenn Kohlendioxid als giftiges Gas verkauft wird und lächerliche Ärzte, die keinerlei Ahnung von Bicarbonat und Kohlendioxid haben, sich hervortun und gegen die Verwendung von Natriumbicarbonat in der Krebstherapie stark machen.

Wenn Natriumbicarbonat gut genug ist, Menschen am Leben zu halten, während die (sehr sauren) Chemogifte in den Blutstrom gepumpt werden, dann ist es mehr als gut genug für die Krebsbehandlung, denn Krebs reagiert, wie alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, empfindlich auf Veränderungen des pH-Werts.

Dr. Peat kommt zu dem Schluss:

„Über einen etwas längeren Zeitraum betrachtet kann die Verringerung der Kohlendioxidkonzentration die Produktion von Milchsäure erhöhen, die ihrerseits Entzündung und Fibrose begünstigt. Ein länger anhaltender Mangel an Kohlendioxid kann Proteine für Glykation anfällig machen. Die lokale Konzentration von Kohlendioxid in bestimmten Geweben und Organen kann durch nervliche und hormonale Stimulierung oder Dämpfung des Enzyms Carboanhydrase, welches die Umwandlung von Kohlendioxid in Kohlensäure (H2CO3) beschleunigt, reguliert werden.

Die Aktivität der Carboanhydrase spielt eine Rolle für die Dichte und Stärke des Knochengerüsts, die Erregbarkeit der Nerven und die Ansammlung von Wasser, und es steuert die Struktur und Funktion von Geweben und Organen. Bei Kohlendioxid und Bicarbonat denken die meisten nur an die Regulierung des pH-Wertes, über den viele nur oberflächlich Bescheid wissen. Da der pH-Wert des Blutes in einem sehr engen Rahmen gehalten werden muss, betrachten viele Menschen Kohlendioxid als ein Gift, das im Übermaß zu Bewusstlosigkeit und Azidose führen kann. Doch muss eine Erhöhung des Kohlendioxidspiegels keineswegs zwangsläufig zu Azidose führen. Darüber hinaus zeitigt eine durch Kohlendioxid herbeigeführte Azidose weniger schlimme Folgen als eine Laktatazidose.“

Schlussfolgerung

Bei einer Änderung des pH-Wertes produziert der Magen Salzsäure; Salzsäure gelangt in den Magen, Bicarbonat in den Blutstrom. Wenn wir davon sprechen, den Körper zu alkalisieren, meinen wir nicht unbedingt, dass wir den pH-Wert unseres Speichels oder unseres Urins erhöhen wollen. Es geht uns vielmehr um den Bicarbonatspiegel im Blut. Der pH-Wert des Blutes wird davon nicht beeinflusst, wohl aber verbessert sich die Fähigkeit des Blutes, Säuren im Körper zu neutralisieren – und zwar auf drastische Weise.12 Da Bicarbonat nur dann in den Blutstrom gelangt, wenn der Magen Salzsäure produziert, ist es wichtig, basisches Wasser mit einem möglichst hohen pH-Wert zu trinken. Vergessen Sie die allopathisch-pharmazeutische Denkweise und verwenden Sie bei Bedarf einfach Backpulver.

In der Ausgabe des amerikanischen Industrial Hygiene Association Journal vom Januar / Februar 2013 veröffentlichte Dr. Gospodinka R. Pradova das Ergebnis einer 10-jährigen Studie über Industrieverschmutzungen in Bulgarien. Bei der Studie wurden zwei Personengruppen verglichen, die beide bei einem Plastikhersteller tätig waren: die erste Gruppe war in der Fabrik chemischen Schadstoffen ausgesetzt, die andere Gruppe arbeitete in den verschmutzungsfreien Büroräumen derselben Firma.

Die Untersuchung zeigte, dass Menschen, die in einer verschmutzten Umgebung leben oder arbeiten weniger Bicarbonat im Blut haben als Menschen in sauberer Umgebung.

Wir leben in einer Welt, in der viele ländliche Umgebungen industriellen Umgebungen weichen mussten, die mehr Schadstoffe hervorbringen. Aufgrund unseres stressigen Lebensstils produzieren wir mehr Säuren, und verbrauchen mehr Bicarbonat. Die medizinische Gemeinde hält das Sinken des Bicarbonatspiegels für einen unausweichlichen Bestandteil des Alterungsprozesses.

Ich (und mit mir viele andere Ärzte) argumentiere jedoch, dass die Verringerung des Bicarbonatspiegels im Blut die Ursache von Altern und Krankheit ist und nicht das Ergebnis des Alterungsvorgangs. Solange wir die Bicarbonatbestände im Blut wieder auffüllen können, brauchen wir aber nicht so schnell zu altern. Hohe Dosen von Magnesiumbicarbonat haben zwar keine so stark alkalisierende Wirkung wie Natriumbicarbonat, doch wenn es um Anti-Aging geht, verdient Magnesiumbicarbonat auf jeden Fall den ersten Preis.  

Die wichtigste Funktion von basischem Wasser besteht darin, das Blut mit Bicarbonat aufzufüllen, denn mit zunehmendem Alter verlieren wir immer mehr Bicarbonat.

Da Bicarbonat nur dann in den Blutstrom gelangt, wenn der Magen Salzsäure produziert, ist es wichtig, so viel mineralienreiches, basisches Wasser zu trinken wie nur möglich.

Auch wenn bei leerem Magen der pH-Wert im Magen hoch liegen kann, steht (volumenmäßig betrachtet) nur eine geringe Menge an Salzsäure zur Verfügung. Trinken wir basisches Wasser mit einem hohen pH-Wert (9,5 bis 10), so steigt der pH-Wert im Magen relativ stark an. Dies veranlasst den Magen, mehr Salzsäure zu produzieren, was wiederum mehr Bicarbonat in den Blutstrom gelangen lässt.

Endnoten

  1. Priestley, J.: „An Account of further Discoveries in Air“ in „Experiments and Observations on Air“ (1776)
  2. „Discovering the Secrets of Photosynthesis“ auf users.rcn.com, 282.2011; http://bit.ly/18S3j2G
  3. Henderson, Y.: „Carbon Dioxide“; Artikel in „Encyclopedia of Medicine“, 1940
  4. Weinberg et al., 1987
  5. Mortimer et al.: „Reduction in Mortality from Coronary Heart Disease in Men Residing at High Altitude“ in T New Engl J of Med, März 1977, 296(11):581-585 auf Hypoxico.com; http://bit.ly/178QJbk
  6. Peletovka, V. et al.: „Hypercapnic acidosis in ventilator-induced lung injury“ in Intensive Care Med., Mai 2010, 36(5):869–78, Epub: 6.3.2010; Peng, Y. et al.: „Heated and humidified CO2 prevents hypothermia, peritoneal injury, and intra-abdominal adhesions during prolonged laparoscopic insufflations“ in J Surg Res., Januar 2009, 151(1):40–7, Epub: 23.4.2008; Persson, M., van der Linden, J.: „Intraoperative field flooding with warm humidified CO2 may help to prevent adhesion formation after open surgery“ in Med Hypotheses., Oktober 2009, 73(4):521–3, Epub: 8.7.2009
  7. Morisaki, H. et al.: „Hypercapnic acidosis minimizes endotoxin-induced gut mucosal injury in rabbits“ in Intensive Care Med., Januar 2009, 35(1):129–35
  8. Lang, C. J. et al..: „Effect of CO2 on LPS-induced cytokine responses in rat alveolar macrophages“ in Am J Physiol Lung Cell Mol Physiol., Juli 2005, 289(1):L96–L103, Epub: 18.3.2005
  9. Billert, H. et al.: „Oxidative metabolism of peripheral blood neutrophils in experimental acute hypercapnia in the mechanically ventilated rabbit.“ in Vascul Pharmacol., Februar 2003, 40(2):119–25; Baev, V. I., Kuprava, M. V.: „Functional activity of peripheral blood neutrophils of rats during combined effects of hypoxia, hypercapnia and cooling“ (russischer Artikel) in Aviakosm Ekolog Med., 1997, 31(6):56–9
  10. Tsuchiya, M. et al..: „CO2 Field Floating May Also Reduce Oxidative Stress in Open Surgery“ in A & A, August 2009, 109(2):683–684; http://bit.ly/13FpVCf
  11. Dr. Gerald Marsh: „Vor 500 Millionen Jahren war die Kohlendioxidkonzentration 13 Mal so hoch wie heute. Erst vor etwa 20 Millionen Jahren begann der Spiegel langsam auf das Doppelte des heutigen Wertes zu sinken. Möglicherweise kann eine leicht erhöhte Kohlendioxidkonzentration die derzeitige Zwischeneiszeit verlängern. Doch das dazu erforderliche Maß haben wir noch nicht erreicht. Außerdem kennen wir das Optimum nicht. Anstatt also willkürliche Beschränkungen für Kohlendioxidemissionen zu verlangen, sollten der regierungsübergreifende Klimarat der UNO und die gesamte Gemeinde der Klimatologen ihre Anstrengungen lieber darauf richten, den optimalen Spielraum für die Kohlendioxidkonzentration zu ermitteln, die wir erreichen müssen, um die Zwischeneiszeit auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Wir sollten diese Möglichkeit sorgfältig erwägen, ehe wir unseren gegenwärtigen Wohlstand auslöschen, indem wir mit Milliarden von Dollars gegen die angeblich drohende Klimaerwärmung ankämpfen, die sich sehr wohl als Trugbild erweisen könnte.“ Dr. Gerald Marsh arbeitete vor seinem Ruhestand am Argonne National Laboratory und war während der Administrationen von Reagan, Bush und Clinton Berater des amerikanischen Verteidigungsministeriums für strategische Nukleartechnologie und Politik.
  12. Whang, S.: „Alkaline Water and Stomache Acid“ in „Science & Health Series“, Artikel 26, auf SangWhang.org, 23.2.2012; http://bit.ly/1ayxAos

Kommentare

Kommentar von Wolf-Dieter (07. September 2013, 09:22 Uhr)

Jedes biologische System unterliegt einer sensiblen Steuerung durch den pH-Wert. egal ob im Menschen, Tier oder in einer Kläranlage. Im Faulturm wird akribisch darauf geachtet, dass ein pH-Wert von 7 eingehalten wird, um eine maximale Methanproduktion und Schlammstabilisation zur Zentrifugierung zu erreichen.
Man erinnere sich noch an das Heidelberger Tribunal, wo der hervorragende Arzt Dr. Berthold Kern vor versammelter Wissenschaftsmacht in dieSenke gestellt wurde, weil er erkannt hatte, dass Bikarbonate der Gesundheit förderlich sind. Da die Wissenschaft das aber nicht zur Kenntniss nehmen wollte, flog er aus dem ehrenwerten Verein raus. Aber seine Erkenntnisse sind nicht zu verdammen, im Gegenteil, er hatte völlig recht. Das chemiemedizinische System lebt von der Krankheit und nicht von der Gesundheit. Noch Fragen?


Kommentar von SCHARR (07. Oktober 2013, 22:36 Uhr)

AN TEAM NEXUS, ES GEHT MIR KURZ UM DAS BACKPULVER,

WAS WÜNSCHENSWERT IST BEI ALLEN HOCHWISSENSCHAFTLICHEN BEITRÄGEN BEI DEN SPEZIALISTEN,
PRAXISBEZOGEN DIREKT AM MENSCH EINEN TIP FÜR DEN MENSCH
UM DIESEN ARTIKEL SOFORT IN DAS ALLTAGSLEBEN UMZUSETZEN, DIE FRAGE WIE NEHMEN WIR RICHTIG DOSIERT
BACKPULVER DIREKT EIN, UM PH-WERT ZU STEIGERN. BERICHT
ALLES VERSTANDEN, DOCH DIE SOFORTIGE UMSETZUNG FEHLT
MIT EINEM REZEPT TIP. HABE ARTIKEL ÜBERFLOGEN DA ZEIT WECKRENNT, VIELEICHT HABE ICH DAS WICHTIGSTE ÜBERLESEN DIE BACKPULVER EINNAHME UM DEN KÖRPER KONSTANT AUF PH-WERT ZU HALTEN DA JEDER TAG ANDERS IST
FÜR DEN MENSCHLICHEN KÖRPER IM RYHTMUS DER ZEIT DES
24 STUNDEN ZYKLUS ZWISCHEN ERHOLUNG UND ANSPANNUNG. NETTE GRÜßE A.S.


Kommentar von Johannes (17. Oktober 2013, 13:24 Uhr)

Hallo Scharr,

Die Einnahme ist natürlich bei Jedem unterschiedlich, kommt immer auf den eigenen ph-Wert an. Folgende zwei Links sollten jedoch Deine Frage beantworten.

….übrigens in 10 sek. Auf Seite Eins, unter dem Google-Suchbegriff „Backpulver“ gefunden  .

Weiterführende Info`s zur praktischen Anwendung:

www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver.html

Informationen zur allg. täglichen Anwendung z.B. hier:

www.xalos.ch/d/downloads/wirkungen-von-backpulver---v2.pdf

Auszug:

Zur allgemeinen Gesundherhaltung: 1/2 Teelöffel in einem Glas Wasser auf gelöst am Morgen und zur Nacht. Falls man zu starke Gasbildung im Darm merkt, die Dosis verringern.

Die Einnahme auf nüchternen Magen erhöht rasch eine Zunahme der Magensäure, d.h. schafft bessere Voraussetzungen zur Verdauung.

Da ein therapeutischer Haupteffekt des Backpulvers darauf beruht, dass es den Körper basischer macht (alkalisiert), hängt die Dosis vom jeweiligen pH-Wert ab.

HINWEIS:

Vor der Einnahme sollte man den pH-Wert überprüfen, um nicht durch Backpulverüberdosierung zu basisch zu werden. (Anm. ph-Wert Messgeräte bzw. einfache Indikatorstreifen, gibt`s in jeder Apotheke)

Der normale pH Wert sollte zwischen 6,5 bis 7,4 liegen.

Dosierungsangaben variieren daher, weil der pH-Wert des Anwenders bei der Dosierung berücksichtigt werden muss. Je stärker die Übersäuerung des Körpers ist, desto mehr und länger ist Backpulver zuzuführen.

WICHTIGER HINWEIS:

Um das Backpulver anzurühren, sollte nur ein Löffel aus Holz oder aus Plastik verwendet werden: NIE ein Löffel oder eine Gabelaus Metall !!!

Ich hoffe, dies hilft Dir etwas weiter

lg johannes


Kommentar von Bernd (11. November 2013, 16:09 Uhr)

Ja, wie soll man es denn halten mit einem Beitrag welcher schon in der Zeile zwei ein leichtes Aufstoßen bewirkt?

Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3) wird im Volksmund Natron genannt - im Backpulver wird Dinatriumhydrogenphosphat oder Weinstein zugesetzt!

Ein wenig Sorgfalt sollte bei solchen Themen nicht schaden ..
LG


Kommentar von Lederstiefel (09. Januar 2014, 00:20 Uhr)

Ganz recht! Hier werden die englischen und deutschen Begriffe durcheinandergewirbelt!
Im Englischen ist baking soda das, was im Deutschen Natron, also Natriumbicarbonat ist, im Gegensatz zu washing soda, unserer Soda, also Natriumcarbonat, die aber nicht eingenommen werden darf, da viel zu alkalisch, jedoch wunderbar zum Spülen statt Spülmittel und zum Waschkraftverstärken und Wasserenthärten beim Waschen und Einweichen einzusetzen und ebenso beim Putzen beste Dienste leistet.
Als Heilpractiker habe ich schon immer viel von Natron gehalten, und ich benutze es auch selbst sehr viel; auch in der Küche und zum Zähneputzen anstelle von Gurgellösungen!
Im Deutschen ist Backpulver ein Gemisch von Natron mit Phosphaten und Stärke als Trennmittel, was jedoch den Basen- und Calciumhaushalt (Phosphat war früher DER Wassserenthärter in Waschmitteln!) stark beeinträchtigt. Weinsteinbackpulver (das eigentliche alterthümliche Backpulver) hat statt Phosphaten Weinsteinsäure in Pulverform beigemengt, was dann nicht den de-calcificierenden Effect hat. Man bemerkt es an den Zähnen! Gebäck mit "Standard-Phosphat-Backpulver" macht Zunge und Zähne stumpf, das "Bio-Weinstein-Backpulver" hingegen nicht! Ersetzbar sind beide ganz einfach durch 1-2 Eßlöffel Citronensaft oder Essig die man dem Teig mit den Eiern untermischt und dann dem Mehl je Eßlöffel Säure einen Theelöffel Natron untermengt; der Effect ist der gleiche! Und auch hier: keine stumpfen Zähne und keine pappige Zunge!
Na, dann werde ich auch zukünftig ordentlich viel Natron zu mir nehmen! Auf die Gesundheit!
Gruß, Ralf


Kommentar von bernhard (31. Januar 2014, 10:25 Uhr)

es gibt da noch das gute alte kaiser-natron, ich habe es in der gesundheitsecke bei dm gefunden, gibts wahrscheinlich auch in anderen drogeriemärkten oder "supermärkten". ich nehme täglich 1 tl natron auf 1 glas wasser, seit ca 6 wochen, meine magenprobleme sind weg und auch sonst fühle ich mich wohler. zusätzlich genehmige ich mir täglich ein schnapsglas magnesiumchloridlösung, muskel und gelenkschmerzen werden auch weniger. ich fühle mich mit beiden mittelchen immer besser. gute infos zu den themen www.zentrum-der-gesundheit.de und www.gesundheitswerkstatt-detmold.de, dort auch sehr interessanter artikel zum eisenmangel, es gehört alles irgendwie zusammen. also heilen wir uns selbst, in diesem sinne, alles gute. bernhard

Kommentar von Marijus Brönneke (21. Februar 2014, 12:33 Uhr)

Hallo an alle die Gesund werden wollen .
Es gibt ein schrifliches Werk : Durch Entsäuerung zur körperlichen Gesundheit . ( Natron ) Nehme es seit 15 Jahren regelmässig und bin alle Leiden los . Heuschnufen , kleinere Gelenkleiden , etc. MMS, Lotus CDL für größere Probleme und akutes.Heilende Grüße. Marijus


Kommentar von Eva (27. April 2015, 14:58 Uhr)

Man bemerkt, daß, wenn man Natriumbicarbonat mit Rohrzuckermelasse vermischt, dann nach einer Weile Luftblasen in der Melasse entstehen, also was bedeutet dies wohl ?!.....





Quelle und Dank an:  www.nexus-magazin.de/

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