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Freitag, 21. September 2012

Altägyptische Schriftrollen zeigen: Heilkräuter und holistische Medizin retteten Leben und heilten Krankheiten

S. D. Wells
Heilkräuter spielten in der ägyptischen Medizin eine enorme Rolle. Das beweisen Funde aus Friedhöfen, Gräbern und unterirdischen Tempeln. Archäologen fanden medizinische Dokumente und Schriftrollen, darunter den Papyrus Ebers, den Papyrus Edwin Smith, den Papyrus Hearst und den Londoner medizinischen Papyrus, die unter anderem die ersten Berichte über Tumoren enthielten. Die berühmteste Heilpflanzen-»Enzyklopädie« ist der Papyrus Ebers, eine 110-seitige Schriftrolle mit einer Gesamtlänge von 20 Metern.


Für bessere Ausdauer und zur Heilung von Asthma und Bronchialerkrankungen aßen die Ägypter rohen Knoblauch und rohe Zwiebeln. Viele ihrer Heilpflanzen wurden in Wein eingelegt und als Medizin eingenommen. Das waren natürliche Kräuter, nicht verseucht durch Pflanzenzschutzmittel, Unkraut- oder Insektenvernichter oder fluoriertes Wasser. Die Ägypter beschrieben die Anwendung von Myrrhe, Weihrauch, Fenchel, Cassia, Thymian, Wacholder und sogar Aloe. Frische Knoblauchzehen wurden geschält, zerdrückt und in einer Mischung aus Essig und Wasser eingeweicht und der Sud anschließend als Spülung gegen Halsentzündungen und Zahnschmerzen verwendet.

Der Gott der Süße


Die Ägypter wussten von der Heilkraft des Honigs. Tatsächlich reicht die erste offizielle Würdigung des Honigs bis in die Erste Dynastie und den »Versiegler des Honigs« zurück. In Niuserres Sonnenheiligtum sind in Hieroglyphen Imker abgebildet, die Rauch in Bienenstöcke blasen, während sie die Honigwaben herausnehmen. Der Honig wurde sofort verpackt und versiegelt, er blieb dadurch jahrelang verwendbar und wurde für die Herstellung von Medizin und Salben verwendet. Sie nutzten ihn sogar als natürliches Antibiotikum.

Das Hauptgebiet der Bienenhaltung war Unterägypten, wo Tausende blühender Pflanzen reichlich bewässert wurden. Die Biene war das Wappentier des Landes, die Götter wurden mit der Biene gleichgesetzt. Der Titel eines Pharaos war Bienenkönig, seine königlichen Bogenschützen schützten die Bienen genauso wie seinen heiligen Tempel. Die Tempel waren Heimstatt für die Bienen, um dem Wunsch der Götter Genüge zu tun. In der hebräischen Tradition wurde Kanaan als das »Land, wo Milch und Honig fließen« bezeichnet.

Die ägyptische Medizin zählt zu der ältesten überhaupt. Seit dem 33. Jahrhundert v. Chr. bis zur Eroberung durch die Perser im Jahr 525 v. Chr. blieb die ägyptische Medizin auf ihrem hoch entwickelten Stand. Homer schrieb in der Odyssee: »In Aigyptos… ist jeder ein Arzt und übertrifft an Erfahrung alle Menschen.«

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Quelle und Dank an:  http://info.kopp-verlag.de

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