Herzlich Willkommen auf unserem Blog!

Hier findet Ihr neben Hintergrundinformationen über das Weltgeschehen vor allem positive Nachrichten darüber, wie man im menschlichen Miteinander Großartiges erreichen kann.
Posts mit dem Label Ökodörfer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ökodörfer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. März 2017

Traditionelle Selbstversorgung: Russlands „Datscha-Gärten“ produzierten 40% der benötigten Nahrungsmittel der Nation




Wie viel Land braucht man, um alle benötigten Nahrungsmittel selber anbauen zu können? In den „Datscha-Gärten“ Russlands lebt eine starkes Wissen um die Selbstversorgung, wie nationale Statistiken von 2011 zeigen.

40% der russischen Nahrung kommt aus „Datscha-Gärten“

Im Jahr 2011 wurden 51% des russischen Nahrungsbedarfs entweder von Datscha-Gemeinden (40%), wie die unten auf dem Photo dargestellte in Sisto-Palkino, oder einfachen Bauern (11%) produziert, der Rest (49%) der Produktion wurde von großen landwirtschaftlichen Betrieben erbracht.

Wenn man die Daten des russischen Statistikdienstes noch genauer anschaut, entdeckt man eindrucksvolle Details.

Im Jahr 2011 produzierten „Datscha-Gärten“ über 80% des Obstes und der Beeren des Landes, über 66% des Gemüses, fast 80% der Kartoffeln und fast 50% der Milch, vieles davon als Rohmilch verzehrt.

Während viele europäische Regierungen dem Bürger das Leben auf einem kleinen Landsitz sehr schwierig machen, ist in Russland das Gegenteil der Fall.

In England war die Meinung eines Stadtrates über das Leben auf dem Lande: „Niemand würde sich dieser Lebensweise unterwerfen. Sie könnten auch im Gefängnis sein“;

kann man das einer Nation von Gärtnern erzählen, die vom Landbau lebt?

In früheren Zeiten waren russische Kinder dazu verpflichtet, ihre örtlichen Bauernhöfe zu besuchen, um praktische Erfahrung bei der Ernte zu sammeln. Das Essen der Nation kam damals zu etwa 90% aus „Datscha-Gärten“. Von den Kindern wurde auch erwartet, dass sie ihre Rolle beim Anbau der benötigten Lebensmittel spielen.

Während der Prozentsatz der von den russischen „Datscha“ angebauten Lebensmittel seitdem gefallen ist, ist es immer noch ein massiver Beitrag für die Nahrungsversorgung der Nation und bildet einen wichtigen Teil des ländlichen Erbes. Machen Sie einen Spaziergang durch die Straßen der russischen Städte, wie St. Petersburg und Sie finden Menschen, die Kräuter, Obst, Beeren und Gemüse aus ihren „Datscha-Gärten“ verkaufen.


Mittwoch, 4. Mai 2016

Wladimir Putin: Russland will Land im Osten verschenken





Russlands Präsident Wladimir Putin will mit der kostenlosen Vergabe von Land den dünn besiedelten Osten des Landes bevölkern.

Unter der Bedingung, dass die Fläche genutzt wird, „kann jeder einen Hektar erhalten“ wie es in einem jetzt veröffentlichten Gesetz heißt.

Die Benutzung sei für fünf Jahre völlig kostenlos.
Die Regierung schätzt, dass sich die Bevölkerung in den Regionen so mehr als verfünffachen könnte.


Weitere Beiträge auf unserer Seite__hier z.B.





Quelle und Dank an: http://brd-schwindel.org/www.youtube.com/channel/UCACdxU3VrJIJc7ujxtHWs1wwww.rferl.org/content/russia-far-east-free-land-putin/27711583.html

Montag, 28. März 2016

Russland wird zum "Landesweiten Ökodorf"

Staatlich gefördert und geschützt

Familenlandsitze

 



Stell Dir vor, Du lebst in einem Land wo das Recht, das Land -welches Du hast bzw. Dir zur Verfügung gestellt wird- frei zu bewirtschaften, vor den Eingriffen durch den Staat geschützt ist. Da es als Anreiz für die Entwicklung der individuellen Unabhängigkeit und zur Schaffung einer starken und gesunden Nation dient.

Nun stell dir vor, dass in diesen Land, fast alle Nachbarn ihr Land pflegen, und ein Teil eines dezentralen, autonomen und unabhängigen landesweiten "Ökodorfes" sind und mehr als genug zu essen produzieren, genug um die Bevölkerung des Landes zu ernähren. 

 


















Es stellt sich heraus, die "moderne" Landwirtschaft in Russland besteht aus Millionen von kleinen Familienbetrieben, die ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln gemeinsam riesige Mengen, der am meisten konsumierten Produkte im Land, produzieren.

Haben die Russen etwa mehr Freiheit bei der Wahl der Lebensmittel als die Menschen der freiheitlich-demokratischen Welt? 


Die landwirtschaftlichen Systeme der westlichen Welt sind für die Umwelt ineffizient und abhängig von Chemikalien. Und das soll besser sein?



Dienstag, 15. März 2016

Die Geschichte eines Permakulturhauses

Permakulturhaus Foto Harald Wenig oya
Permakulturhaus Foto Harald Wenig oya

Eine K.I.S.S.-Baugeschichte. von Harald Wedig. Schlicht, aber so ausgeklügelt, dass Sonne, Regen, Luft, Steine und Kompost als Hauptkomponenten für seinen Betrieb genügen: das Permakulturhaus. »Bau dir ein Haus!« – so kurz und bündig antworteten Margrit und Declan Kennedy im August 2007, als ich sie im Lebensgarten Steyerberg besuchte, auf meine Frage, was sie an meiner statt mit dem Verkaufserlös der Sualmana-Permakulturgärten in Holland tun würden.


Nach deren Verkauf war ich von den Niederlanden ins ­Nahetal – die linksrheinische Weinbauregion zwischen Hunsrück und Pfalz – gezogen. Ein Neubeginn. Über einen Hausbau hatte ich schon nachgedacht, tat mich aber schwer mit der folgenreichen Entscheidung. Der Rat meiner früheren Permakulturdesign-Tutoren, den sie mir angesichts der anrollenden Wirtschaftskrise gaben, brach die Keimhemmung der Idee. Ich begann ein Bauprojekt!

Seit Mitte der 1990er Jahre war ich als Strohballenbauer der ersten Stunde durch Europa getingelt, hatte an Hütten und Häusern gewerkelt. Erst durch diese Technik wurde ich zum Hausbauer; amerikanische Permakulturleute hatten mir den »Straw Bug«, die Stroh-Laus, in den Pelz gesetzt. Mein Immunsystem war nicht darauf vorbereitet gewesen – das Strohfieber hatte mich voll erwischt.


Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Herr der Bäume_oder mach die Erde grün !!!





Mit 17 fing Jadav Payeng an, Bäume auf einer Sandbank zu pflanzen. 30 Jahre später ist aus Payengs Initiative ein 1200 Hektar großer Urwald gewachsen. 

Eine Geschichte von Leidenschaft und Durchsetzungskraft, die zeigt, wie ein Einzelner die Umgebung verändern kann. 

Regisseur Ankur Didwania: „DER HERR DER BÄUME handelt von einer einzelnen Person, deren Geschichte eine Inspiration für uns alle sein kann.

Denn die Antworten auf die aktuellen Probleme liegen in den Anstrengungen eines jeden Einzelnen und darin, wie all diese Anstrengungen zusammengenommen zu einer Veränderung führen können.“


forestman




Quelle und Dank an: www.newslichter.de

Donnerstag, 21. Januar 2016

Ein autarkes Dorf im Allgäu

Im Ostallgäu gibt es einen kleinen Ort namens Rettenbach am Auerberg. Die Redewendung "da ist die Welt noch in Ordnung" paßt hier wirklich. Oder sollte es besser "schon in Ordnung" sein? Jedenfalls haben die ca. 800 Einwohner es geschafft, ihr Dorf autark zu machen. Sowohl in der Lebensmittel- als auch in ihrer Energieversorgung. Sie erzeugen sogar mehr Strom, als sie verbrauchen. Und auch die Lebensmittelerzeugung reicht aus, um sich davon zu ernähren. Nur Sonderwünsche werden noch im Supermarkt erfüllt. 





Der benötigte Strom wird mit Solarzellen erzeugt, und fast alle Fahrzeuge fahren mit Rapsöl. Die Lebensmittelversorgung erfolgt fast ausschließlich durch eigene Gemüsegarten, Obstbäume und Felder. 

Überdies gibt es noch eine eigene Rettenbacher Dorf-Währung. Dadurch bleiben die Gewinne im eigenen Dorf und werden wieder sinnvoll investiert. Über Vergreisung kann diese Gemeinde nicht klagen. Ganz besonders junge Familien ziehen hierhin und fühlen sich wohl.




Nicht nur ökologisch vorbildlich, sondern auch idyllisch: Rettenbach am Auerberg:

Katholische Kapelle St. Anna

Katholische Kapelle Sankt Anna, Bild Wikipedia/ Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0


Bäuerliches Anwesen bei Rettenbach, Bild: Wikipedia/ Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Steinkreuz

Altes Steinkreuz, Bild: Wikipedia/Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wegkapelle

Wegkapelle bei Rettenbach, Bild: Wikipedia/Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0



Quelle und Dank an: http://quer-denken.tv

Mittwoch, 20. Januar 2016

Raus aus Merkels Irrenhaus: Selbst-Befreiung durch freie Gemeinden - Wolfgang Eggert im NuoViso Talk




Politische Mitbestimmung
Gerechtere Löhne
Bessere, gewaltfreie Schulen
Mehr Gemeinschaft
Weniger Stress
Weniger Überwachung
Gelebtere Identität, echtere Werte
Mit einem Wort: mehr Glück

Jeder will´s, keiner kriegt´s - und alle warten auf diesen einzigen Politiker, der sich nach seiner Wahl noch an die Versprechungen erinnert, mit denen er Tage zuvor noch auf Stimmenfang gegangen war. Die sich aber immer wieder aufs neue als "Versprecher" entpuppen, nachdem die Volks-Vertreter von den Lobby-Agenten ins einträgliche "Gebet" genommen wurden. Was bei den Mauscheleien herauskommt ist bekannt und firmiert seit 1990 unter den Begriffen Liberalisierung und Globalisierung. Ein "alternativlos" genanntes Patentrezept, das auf freie Fahrt für die crashbedrohte Finanz"industrie" setzt. Turbo raus, damit es "allen besser" geht, lautet der Slogan. Wieder einmal malen sich am Horizont Helmut Kohls "blühende Landschaften" ab, nur diesmal in geradezu epischer Breite, in weltweitem Ausmass.

Damit der deutsche Michel auf dem Weg in das zugewiesene Paradies nicht ausser Puste gerät haben ihm die Elitenvertreter das Marschgepäck ein wenig erleichtert. Weg mit dem antiquierten Nationenbegriff, arrivederci Staatsvolk, fort mit der Pleitewährung D-Mark, wer braucht noch eine Bundesbank?! Alles hinderliche Hürden für die "Mobilität", das Zauberwort der Globalisierer. Und so fliesst deutsches Steuergeld ohne lästiges Regulieren zur Bankenrettung nach Südeuropa, während sich Multis von dort unbürokratisch die begehrte Billig-Facharbeiterschaft in Millionenstärke ins Land holen können. Eine Chance für jeden: Der deutsche Beschäftigte lernt seine Arbeitsstätte bereits für 5 Euro Stundenlohn kennen, amtlich zugelassene Schariagerichte bereichern den bis dato drögen Justizalltag, das Halal gekennzeichnete Warenangebot im nächsten Supermarkt steigt von Tag zu Tag, während - eine echte Chance für Machos - Frau Gemahlin den Wocheneinkauf endlich wieder in gebührlichem Abstand hinter dem starken Geschlecht herträgt - oder im übergriffigen Kölner Karneval Burka nebst Keuscheitsgürtel als Kostüm der Wahl entdeckt. Dass es noch zu kleinen sprachlichen Missverständnissen kommt - in Brüssel besorgten in der Sylvesternacht 2016 syrische Kieferchirurgen und Atomwissenschaftler die "Sprengung" des größten Weihnachtsbaums der Stadt auf pyrotechnischem Wege - Schwamm drüber. Schliesslich begleiteten die Hobbygärtner ihr Husarenstück mit dem orientalischen Neujahrswunsch "Allahu Akbar", zu deutsch "guten Rutsch ins Neue". Europa und mit ihm Deutschland lernen dazu, neue Sitten und Gebräuche, es wird einfach "bunter"!
Ironie aus.

Was macht nun der, dem all das spanisch vorkommt, dem es am Ende gar zu bunt wird? Schließlich fühlen sich Umfragen zufolge immer weniger Deutsche von der stattfindenen Umwälzung beglückt oder gar "bereichert". Sie machen das, wozu man sie erzogen hat und was sie in ihrem traurigen Dasein nie anders kannten: Sie unterzeichnen ihre Entmündigung, indem sie ihre "Stimme" abgeben - an Abgeordnete, deren Kaufwert in Lobbyistenkreisen unter dem mancher Edelhure gehandelt wird. Sie schreiben anonyme Leserbriefe, die manchmal auch veröffentlicht werden. Oder treffen sich zu Demonstrationen, auf denen sie bis zum Einbruch der Dunkelheit entlang einer staatlich festgelegten Marschroute Plakate hochheben dürfen. Über die sich die Machthaber nebst "ihrer" Politdarsteller gar köstlich amüsieren. Während die gleichfalls zugekaufte Journalistenmeute auf die demokratischen Protestler losgelassen wird. Wer glaubt, daß er auf diese Weise seine Lage bessert, der irrt gewaltig.

Wie also kommt man sonst aus dem WahnsinnsSystem heraus, wie lassen sich seine Kollateralschäden bereits heute minimieren, bevor die Verhältnisse noch schlimmer werden, bevor die Städte brennen und die unstemmbaren Kosten für Migration und Eurorettung in eine flächendeckende Enteignung, eine Währungsreform, münden? Wolfgang Eggert hat sich Jahre mit dieser Frage befasst. Er sagt: Wer Schaden von sich fernhalten und ein besseres, selbstbestimmtes Leben führen will, muss aussteigen. Muss raus aus Merkes Irrenhaus. Direkte Demokratie, gerechte Löhne, sicheres Geld, gewaltfreie Schulen, gelebte Identität, mehr Glück ist möglich. Aber nur, wenn man sich für eine eigene Kommunität entscheidet.

Kontakt zu Wolfgang Eggert: beimpropheten@hotmail.com



Quelle und Dank an:NuoViso.TV / www.youtube.com/channel/UCPOmsF_XgQohcJhdj58zshg

Sonntag, 21. Juni 2015

Das Wort zum SonnenTag_Nr.19

Ökodörfer: Lokale Lösungen für globale Probleme

oekodoerfer


Ein großes Forschungsexperiment geschieht derzeit auf der Erde. Weltweit, meist an abgelegenen Orten, oft kaum beachtet von der Öffentlichkeit, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Handwerker, Erfinder und Ärztinnen, Aktivisten sowie Betroffene globaler Krisen zusammen.

Angesichts von Klimawandel(gabs schon immer), Landflucht, Einsamkeit der Städte, Umweltzerstörung und ökonomischer Ungerechtigkeit arbeiten sie an ihren Orten entschlossen und kreativ an funktionierenden Alternativen:

an ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit, dezentraler Energieautonomie, Selbstversorgung mit gesunden Nahrungsmitteln, an Versöhnung nach Konflikten und ökonomischer Gerechtigkeit.


In traditionellen oder neu gebauten Dörfern, in ökologisch bedrohten Landschaften, in Industriebrachen, Slums oder privilegierten Regionen aller Erdteile bauen sie reale Modelle für eine lebenswerte Zukunft auf. Sie reaktivieren dazu traditionelles Wissen und lokale Erfahrungen, sie nutzen das vernetzte Zukunftswissen einer globalen Bewegung sowie die kollektive Intelligenz, die entsteht, wenn lokal wieder zusammengefügt wird, was durch die Kräfte der Globalisierung so auseinander gerissen wurde:

Wissenschaft und Intuition, Arbeit und Leben, Produktion und Verbrauch, Alt und Jung. Niemand hat es koordiniert, niemand am Reißbrett geplant: Das Forschungsexperiment der Ökodörfer entstand aus eigenem Antrieb, dezentral, auf Graswurzelebene, gesteuert von der Entschlossenheit vieler Bürger und Bürgerinnen, die Zukunft nicht mehr den Politikern zu überlassen, sondern selbst in die Hand zu nehmen. Sie vernetzen sich zu einer globalen Bewegung, tauschen sich aus, kooperieren mit Wissenschaft und Politik, mit Wirtschaft und Medien. So wandeln sich Protestbewegungen in die Kraft für eine globale Alternative.

Ökodörfer sind in ihren Regionen Leuchttürme für ökologische Erneuerung, soziale Nachhaltigkeit und ökonomische Wiederbelebung. Ökodörfer können bewusst gestaltete Lebensgemeinschaften sein, aber auch gewachsene Dörfer oder Initiativen in Stadtteilen und Slums. Ökodörfer aus dem globalen Süden und dem Norden gehen Allianzen ein, leisten gegenseitig Hilfe, bieten einander Wissenstransfer und machen so ein alternatives nachhaltiges Entwicklungsmodell sichtbar, einen Ausweg aus der Armutsfalle und der Abhängigkeit von fossiler Energie- und industrieller Lebensmittelproduktion.

Viele Ökodörfer haben den Charakter einer bewusst gestalteten Lebensgemeinschaft. Sie folgen dem Wunsch, gemeinsam zu leben und zu wirtschaften. Mittlerweile sind es immer öfter traditionell gewachsene Dörfer oder Initiativen in Slums, die angesichts von Gewalt, Armut und Folgen des Klimawandels in einem Transitions-Prozess ihren gemeinschaftlichen Zusammenhalt stärken und traditionelle und innovative Lösungsansätze integrieren.

Sie gehen gehen vielversprechende Win-Win- Allianzen ein, leisten gegenseitige Hilfe, bieten einander Wissenstransfer und machen so ein alternatives nachhaltiges Entwicklungsmodell sichtbar, einen Ausweg aus der Armutsfalle durch dörfliche Energie- und Lebensmittel-Autonomie, ökologisches Hightech und Gemeinschaftsbildung auf allen Ebenen.

Das Buch Ökodörfer weltweit stellt eine Auswahl von Ökodörfern aller Kontinente in ihren eigenen Geschichten vor, um einen Geschmack vom Reichtum und der Vielfalt der Bewegung zu geben. Das Buch beruht auf Texten von und Interviews mit GründerInnen und langjährigen Gemeinschaftsmitgliedern.

Anlässlich des 20. Jubiläums des Global Ecovillage Networks (GEN) wirft es einen Blick auf Erreichtes zeigt aber auch die Schwierigkeiten und Konflikte.  Auf diese Weise entstand ein Lesebuch, das sehr persönlich Zeugnis ablegt von einem der größten Abenteuer unserer Zeit:

das  Leben angesichts globaler Mächte wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Zu den Autoren:

Leila Dregger ist Diplom-Agraringenieurin und langjährige Journalistin. Sie bereiste viele Jahrzehnte lang Gemeinschafts- und Friedensprojekte in allen Kontinenten, um deren Lebensweise kennenzulernen und über sie zu schreiben. Mit den Schwerpunktthemen Frieden, Ökologie, Gemeinschaft, Frauen arbeitet sie seit 25 Jahren für Presse und Rundfunk sowie als Drehbuchautorin und Regisseurin für Theater und Film.

Kosha Joubert wurde in Südafrika geboren und ist dort aufgewachsen. Das Apartheitssystem hat ihren Lebensweg tief beeinflusst: Sie hat sich entschieden, ihr Leben dem Studium und der Praxis der vertrauensvollen Kommunikation und der Gemeinschaftsbildung in unterschiedlichen Umgebungen zu widmen. Seit 20 Jahren lebt sie in zweckorientierten Gemeinschaften.







Quelle und Dank an:  www.newslichter.de / www.youtube.com/channel/UCIMw91P0USKnfR_hIHX01Zw

Freitag, 15. Mai 2015

Nahrungsmittel aus dem Wald gegen das Hungerproblem



Wälder sind die wahren Schätze unserer Erde. Wälder könnten in vielen Teilen der Erde bittere Armut und quälenden Hunger bekämpfen. Denn Wälder sind die besten Lieferanten gesunder Nahrungsmittel. Jetzt hat auch die Forscher-Welt erkannt: Mehr Wälder würden nicht nur das Klimaproblem, sondern auch das Hungerproblem lösen. Natürlich nicht irgendwelche Wälder. Die Lösung hiesse: Waldgärten! Nahrungsmittel aus Waldgärten sind nährstoffreich, preiswert und gesund!

Nahrungsmittel aus dem Wald © Veniamin Kraskov 214083028 - Shutterstock.com

Der Wald: Gesündeste Quelle für Nahrungsmittel

Einer von neun Menschen auf der Welt leidet an Hunger, meist in Afrika oder in Asien.
Zur Linderung des Hungerproblems erhalten die armen Nationen oft Nahrungsmittel in Form von Milch- und Getreidepulver. Damit kann man notfalls überleben, aber langfristig gesund ist es nicht – weder für die Menschen noch für ihre Zukunft.

Wälder hingegen könnten nicht nur das Hunger-Problem lösen, sondern noch viele andere Probleme mehr. Sie würden den Menschen nicht nur gesündestmögliche Nahrungsmittel schenken. Wälder würden auch wieder Perspektiven schaffen – wie jetzt eine ausführliche Analyse von mehr als 60 Wissenschaftlern aus verschiedenen Weltregionen ergab.
Der Wald-Bericht wurde vom weltweit grössten Netzwerk von Wald-Forschern – der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) – veröffentlicht.

Darin wird betont, wie wichtig es ist, den ärmsten Bevölkerungsgruppen der Welt den Zugang zum Wald zu bewahren oder wieder zu ermöglichen. Denn der Wald stellt die beste und gesündeste Quelle für Nahrungsmittel dar.
Und nicht nur das!

Wälder retten Leben!

 

Wälder bieten auch Lebensräume, Brennholz, Baumaterial, können den Klimawandel verlangsamen und schützen gleichzeitig vor Stürmen und der überall drohenden Erosion der Böden – was man von unseren herkömmlichen Feldern nicht im Geringsten sagen kann.

Im Gegenteil! Die Produktionskapazitäten von Feldern sind stets beschränkt, die Böden laugen immer mehr aus, der Wind pfeift ungebremst über sie hinweg, und paradoxerweise werden immer mehr Wälder vernichtet, um neue Felder zu schaffen.

Ganz konkret ist die Expansion landwirtschaftlich nutzbarer Anbauflächen für sage und schreibe 73 Prozent des weltweiten Waldverlustes verantwortlich.
Klar ist jedoch, dass allein mit der typischen Felder-Landwirtschaft die Weltbevölkerung nicht ernährt werden kann.
Wälder jedoch könnten in vielen von Hunger und Armut geplagten Landstrichen die Lebensmittelversorgung mit qualitativ hochwertigster Nahrung sicherstellen.

Wälder trotzen Klima und Wetter

 

"Die Massenproduktion landwirtschaftlicher Produkte ist höchst anfällig für extreme Wetterbedingungen, die angesichts des Klimawandels in der Zukunft häufiger auftreten könnten.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Wälder hier viel weniger anfällig und viel einfacher zu bewirtschaften sind", erklärte Christoph Wildburger, der Koordinator der Global Forest Expert Panel-Initiative (GFEP), die von der IUFRO angestossen wurde.

Und Bhaskar Vira von der Universität Cambridge, der dem Global Forest Expert Panel on Forests and Food Security vorsteht, fügt hinzu:

"In der Studie zeigen wir eindrucksvolle Beispiele, die anschaulich belegen sollen, inwiefern Wälder und Bäume eine hervorragende Ergänzung zur landwirtschaftlichen Produktion darstellen und – gerade in den vom Schicksal am meisten geplagten Weltregionen – zum Einkommen der dort lebenden Menschen beitragen können."


Freitag, 23. Januar 2015

Wladimir Putins genialer Schachzug: ein Hektar Land für Bürger

Leistung wird belohnt

Bildquelle: shutterstock.com Urheberrecht: Ozerov Alexander
 
Wer glaubt, Wladimir Putin wird aufgrund des globalpolitischen Drucks nervös, irrt gewaltig.

Weitsichtig unterstützt er die Idee, den Bürgern des fernen Ostens ein Hektar Land zur Verfügung zu stellen, welches diese bewirtschaften können. Sollten sie ihre Arbeit ordentlich ausführen, bekommen sie das Land nach 5 Jahren übertragen.

Damit schafft Wladimir Putin humanorientierte Sozialstrukturen, fördert das Verantwortungsbewusstsein russischer Bürger und stärkt nationale Selbstversorgungsstrukturen.

Westliche Systemmedien wollen Bürgern indoktrinieren, daß Russland unter Wladimir Putin vor dem Aus steht. Resignation sieht jedoch wahrlich anders aus. Besonnen greift Putin nachhaltige Ideen auf, entwickelt diese weiter, zwecks effizienter Umsetzung. Leerlauf existiert mitnichten, trotz außenpolitischer Hürden stellt sich Putin ebenso innenpolitischen Herausforderungen.

Russland steuert zunehmend Richtung Unabhängigkeit. Vielseitige Agrar- und Fortwirtschaft schafft keineswegs nur neue Produkte, sondern ermöglicht gesunde Volksstrukturen, vereint Russland, wodurch äußerliche Anfeindungen wirkungslos.

Zudem ist psychologisch erwiesen, daß Eigentum humanes Pflichtbewusstsein prägt, natürliche Arbeitsleistungen vorhandenes Gewaltpotenzial drastisch verringern. Perspektive, Ansporn, Souveränität, Selbstversorgung, Gesundheit sowie soziales Pflichtbewusstsein – alles vereint in einem Stück Land.

Allein der ferne Osten umfasst immerhin 6,2 Millionen Quadratkilometer samt 6 Millionen Einwohner, ergo 1 Einwohner je Quadratkilometer. Jene Flächen demzufolge sinnvoll nutzen, damit Russlands Struktur sich festigt.


Deutschland, einstiges Land der Bauern, muss hingegen zusehen, wie diverse Selbstversorgungskonstrukte zusammenbrechen. 285.000 landwirtschaftliche Betriebe, wovon 256.000 Familienbetriebe, sind in Deutschland zwar bisweilen weiterhin aktiv, allerdings führen 52 Prozent aller Familienbetriebe ihren Hof als Nebenerwerb.

Darunter etliche industrielle Landwirtschaftsunternehmen, welche Massenproduktion anstreben. Lediglich vereinzelte Landwirte forcieren traditionelle Werte. Nachkommende Generationen wollen lieber inmitten konsumorientierter Abhängigkeit verweilen, statt den Familienbetrieb fortzusetzen.
Mangelnde Unterstützung, keine vorhandene Subventionen schrecken junge Menschen oftmals ab.

Wahrhaftig fehlen Perspektiven. Deutschland hat jedwede Identität verloren. Landwirtschaft prägt nämlich normalerweise das ganzheitliche Bild einer Gesellschaft. Industrielle Einflüsse verdrängten stufenweise klassische Lebenskulturen. Folglich scheinen wachsende Fremdbestimmung und Importabhängigkeit wenig überraschend.

Wladimir Putin hingegen präsentiert vorbildhafte Alternativen, verdeutlicht wichtige Zusammenhänge zwischen moderner als auch traditioneller Lebenskultur.

Bauernfamilien lebten früher mit mehreren Generationen unter einem Dach, war die Feldarbeit erledigt, saßen sie zusammen, führten interessante Gespräche oder holten Gesellschaftsspiele raus. Landwirtschaft bedeutet Freiheit, macht Nationen stärker, entgegen derzeitigen Weltherrschaftswahnsinn.

Sollte Russland das Landwirtschaftsprojekt erfolgreich verwirklichen, gesundet deren Gesellschaftsstruktur, wodurch wiederum dynamische, neue Wirtschaftsstrukturen weltweit entstehen könnten.

Ihr


Quelle und Dank an:  https://buergerstimme.com

Donnerstag, 8. Januar 2015

Dienstag, 14. Oktober 2014

Familienlandsitze und Siedlungen nach "Anastasia" einfach erklärt



Ein Erklärvideo über Familienlandsitze ... warum?

Kommune, Ökodorf oder Familienlandsitz-Siedlung nach Anastasia, das sind in ihren Grundlagen sehr unterschiedliche Ansätze des miteinander Lebens.

Mit dem hier gezeigten Erklärvideo machen wir einen ersten Versuch das Konzept von Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasia der bereiten Öffentlichkeit etwas näher zu bringen.
Wir möchten mit diesem Video Menschen und Familien anregen und inspirieren sich etwas näher mit der Vision des Lebens in einer Familienlandsitz-Siedlung zu beschäftigen.

So wie jeder, der selbst ein Haus bauen möchte, sich die elementarsten Grundlagen für den Bau in Form von Büchern und Fachliteratur aneignet, so sehen wir die Anastasia-Buchreihe als Bauanleitung für einen Familienlandsitz und entsprechende Siedlungen. Jede Siedlung wird dabei individuell wie seine Bewohner sein.

Wann in Deutschland die erste Familienlandsitz-Siedlung entsteht, hängt von unseren detaillierten Träumen, unseren gemeinsamen Plänen, unserem Glauben an die Möglichkeit und unserer gründlichen Vorbereitung ab.

Die Entstehung dieses Erklärvideos begann im Oktober 2012.
Wir danken allen Beteiligten die es uns ermöglichten, dass es hier nun zur Ansicht steht.

In eigener Sache: Die Familienlandsitz-Siedlung „Weda Elysia" besteht bisher als Vision und Geistschöpfung. Wir tun alles, damit sich diese Vision auf der Erde materialisiert.

Drum lasst uns jetzt miteinander noch klarer träumen, planen, handeln und unserer schöpferisches Tun feiern. Lasst uns siedeln auf dem Land.


Sonntag, 5. Oktober 2014

1 Hektar Land für jede Familie – Schon heute in Russland!




Der erste Oblast in Russland, Belgorod, hat ein Gesetz erlassen, das es jeder Familie erlaubt, die es wünscht wieder auf dem Land zu leben, einen Hektar Land kostenlos auf Lebzeiten zu Verfügung stellt!

Der Oblast Belgorod liegt an der Grenze zur Ukraine, in der Nähe der Stadt Charkow, ist 27.000km² groß (etwas kleiner als Baden-Württemberg) und beheimatet 1,5 Mio. Menschen.

Die Landsitze dürfen vererbt, jedoch nicht verkauft oder verpachtet werden. Bisher wurden 200 Hektar Land in 11 Regionen Belgorods für Familienlandsitze reserviert.

Lasst uns diesem Beispiel folgen!



Quelle und Dank an:  http://erdenherz.wordpress.com und www.youtube.com/channel/UChvOLqPD9nmlq85ETnbwYWw

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Verlasst die Städte!


Foto infosperber: Jorge Belanto
Foto infosperber: Jorge Belanko

 Ein selbstgebautes Haus aus Lehm und Stroh ist in Argentinien mehr als nur Behausung. Es geht auch um ein politisches Statement. Jorge Belanko ist in Argentinien so etwas wie der Lionel Messi des Lehmbaus.


Und er hat eine Botschaft: «Die Biokonstruktion steht in direktem Zusammenhang mit dem Recht auf ein Stück Land. Denn ohne Land keine Erde und ohne Erde keine Biokonstruktion.» Der gut 60-jährige Poliermeister zog in den 80er-Jahren mit seiner Familie nach El Bolsón (Patagonien), suchte sich dort ein Stück Land und baute darauf sein Haus – und all dies ohne Plan und Genehmigung. «Man drohte mir mit der Gendarmarie, mit der Polizei, mit einer Busse und auch mit dem Abriss des Hauses, doch ich wohne nach wie vor dort», erzählt er am ersten internationalen Kongress für Biokonstruktion in Mar del Plata.

Lehm – ein Baumaterial mit vielen Vorzügen


Lehm dient seit jahrtausenden als Baumaterial, egal ob in Afrika, Asien, Australien, Amerika oder Europa. Noch heute lebt rund ein Drittel der Menschen in Lehmhäusern, vorwiegend in Ländern des Südens. Dort ist Lehm angesichts der herrschenden Wohnungsnot und fehlenden Mitteln für den Kauf von industriealisierten Baumaterialen (Eisen, gebrannte Ziegel, Zement) unabdingbar. Doch auch in den Industriestaaten wird Lehm und Stroh für den Häuserbau wieder salonfähig, und dies gleich aus mehreren Gründen:


Donnerstag, 27. Juni 2013

Senegal: Tausende Gemeinden wollen Ökodörfer werden

Die senegalesische Regierung möchte 14.000 Dörfer zu Ökodörfern umwandeln, um diese zukunftsfähig zu machen.

umwelt  Senegal: Tausende Gemeinden wollen Ökodörfer werden Affenbrotbaum Baobab
Baobab-Baum – solche beeindruckenden Bäume schmücken unter anderem die Landschaft Senegals.
© Jerzy / pixelio.de

Kosha Joubert und ihre Kollegin Jane Rasbash reisen in Vertretung des Global Ecovillage Networks (GEN) und des Bildungsinstituts Gaia Education gemeinsam mit dem amtierenden Präsidenten von GEN-Afrika, Ousmane Pame, sowie senegalesischen Regierungsvertretern, Aktivisten der Zivilgesellschaft, Wissenschaftlern und den spirituellen Führern einer Sufi-Stiftung durch Senegal, um sich von der Lage vor Ort ein Bild zu machen. Ihr Weg führt unter anderem nach Backombel, eines der Pilotprojekte des senegalesischen Regierungsprogramms für die Entwicklung von traditionellen Dörfern zu nachhaltigen Ökodörfern.

Dort konnten die Besucher sehen, wie sich Tradition und moderne Technik verbinden. Solarsysteme sorgen für Licht auf den Straßen und in Wohnhütten. Die Dorfbewohner zahlen einen kleinen Betrag für ihre Beleuchtung und ermöglichen somit der Dorfjugend eine Chance auf Ausbildung und Arbeit. In Sachen Kochtechniken zeigen die Frauen des Dorfes stolz die Vorteile, die sich durch die Neuheiten gewinnen ließen. Verschiedenste Methoden treffen aufeinander, womit eine Kombination von Lehmöfen, verschiedenen Solarkochern und Biogas von ihren eigenen Tieren entsteht.
Die Frauen entwickelten das Lehmofenmodell in gemeinsamer Arbeit mit der Universität von Dakar, indem sie den Forschungsergebnissen ihr Graswurzelwissen beisteuerten.
Im Dorf werden diese Öfen hergestellt und vertrieben, wodurch neue Einnahmequellen entstehen.

Noch mehr Neuheiten fallen den Besuchern ins Auge:
Bei einem Rundgang konnten sie Wiederaufforstungsprogramme, klimagerechte Anbauformen in Gemeindegärten, ökologische Architekturexperimente, Züchtungen von lokalen Hühnersorten und intelligente Wasserauffangsysteme bestaunen. In der dortigen Schule gibt es auch einen Computerraum, der den Kindern und Erwachsenen ermöglicht sogar das Word Wide Web zu erforschen. In Backombel kann man demnach sehen, wie sich Tradition, Innovation und Moderne vermischen und eine Harmonie aus Graswurzel- und Regierungsansätzen bildet. Hier sieht man mal wieder, wenn alle zusammenhalten und die Dinge im Gleichgewicht bleiben, trägt es “erfrischende” Früchte.

Bevor ein Dorf in das Ökodorfprogramm aufgenommen wird, müssen verschiedene Erfordernisse erfüllt werden. Die Bevölkerungsgruppen müssen zuerst ihre Zustimmung geben, dabei werden die Ältesten, sowie Männer, Frauen und Jugendliche befragt. Ihre Zustimmung beinhaltet, dass ein gewisser Teil des traditionell gemeinschaftlich gehaltenen Landes für die Wiederaufforstung zur Verfügung gestellt wird. Die aufgebaute Infrastruktur im Dorf steht auch den umliegenden Dörfern zur Verfügung. Es wird ebenso gespart, das heißt, dass von allen Einnahmen ein bestimmter Prozentsatz zurückgelegt wird, um in eventuellen Krisenzeiten, aber auch als Initialfinanzierung für weitere Projekte, darauf zurück gegriffen werden kann.

Wie sich solch ein Projekt auf lange Zeit auswirkt, wird sich erst noch zeigen. Erste Schritte jedenfalls sind getan.

Die anfangs genannte Gruppe setzte ihren Weg aus Backombel fort, um sich mit 40 Bürgermeistern und Landräten der hiesigen Region Sandiara zu treffen. Feierlich und traditionell im Schatten eines riesigen Baobab-Baums, wird eine Petition unterzeichnet, die den Umbau weiterer Dörfer ihrer Region in Ökodörfer unterstützt. Auch als die Gruppe bei den drei Ministern für Umwelt, Landwirtschaft und Gemeindeentwicklung eintrifft, erklärt jeder von ihnen seine Unterstützung für eine Global-Ecovillage-Konferenz im Senegal im Jahr 2014.

Somit sei der Senegal das weltweit erste Land, das das Konzept von Ökodörfern konsequent für eine nachhaltige Entwicklung anwendet.

Man hoffe und ist guter Dinge, dass Afrika trotz Modernisierung, aber durch den Erhalt wichtiger Tradition, unter die auch Gastfreundschaft, Großzügigkeit und Nächstenliebe fällt, nicht in die Fußstapfen des Nordens treten werde, sondern einen eigenen Weg in die Zukunft entwirft.

Nicht nur im Senegal ist man vom Ökodorf-Programm angetan, auch andere Länder, über den Kontinent hinaus, lassen sich davon inspirieren. Zum Beispiel hat die Regierung Thailands bereits ihr Interesse angemeldet, ganze Provinzen in Ökodörfer umzuwandeln.

GEN hat in den letzten fünf Jahren das Konzept der Transformation von Dörfern verstärkt. Das Augenmerk liegt immer stärker auf dem Zusammenbringen zwischen intentionalen und traditionellen Gemeinschaften. So bietet GEN Räume für einen Süd-Nord-Dialog. Was bedeutet, dass lokalen Gemeinschaften die Möglichkeiten nutzen können, ihre eigene Zukunft zu entwerfen. Kosha Joubert, Vorstandsvorsitzende von GEN Europe schreibt: “Der tiefe Schmerz unserer miteinander verwobenen Geschichte des Kolonialismus, die Gefühle von Wut und Schuld, die Sehnsucht nach Vergebung und Versöhnung sind alle Teil dieser Heilung verheißenden Reise.”

Diesen Worten ist nichts hinzuzufügen. Den ausführlicheren und einfühlsam geschriebenen Artikel, der mehr Einblick und Tiefe verleiht, geschrieben von Kosha Joubert, könnt ihr unter folgendem Link: oya-online.de nachlesen.
Weil es so schön ist, gleich noch eine gute Nachricht aus Afrika:

Kenias Landwirtschaft setzt auf Nachhaltigkeit gegen den Hunger.

 

 


Die Regierung Kenias will auf eine nachhaltige Landwirtschaft umstellen. Eine aktuelle Studie im Auftrag der Welternährungsorganisation (FAO), geleitet von dem Schweizer Experte Hans Herren, untersucht derzeit die Möglichkeiten für eine nachhaltige Landwirtschaft. Er ist davon überzeugt, dass durch die richtige Methode des Landbaus der Hunger gestoppt werden könnte. In Kenia gäbe es bereits vielversprechende Beispiele. Aber nicht nur Kenia sondern auch Äthiopien und Senegal haben sich dazu bereit erklärt, als Pilotländer für ganz Afrika zu dienen.

Das freut ungemein! Man kann nur wünschen, dass die richtigen Methoden greifen und den Menschen helfen werden, nicht mehr hungern zu müssen. Vielleicht schlägt auch hier ein biologischer Anbau ein, wie beispielweise im Norden Indiens, wo eine Rekordernte nach der anderen folgt, als man zur sogenannten SRI-Anbaumethode wechselte.

Quellen: oya-online.de; wissen.dradio.de
Herzlichen Dank für die Tipps, liebe Mika! :-) 


Quelle und Dank an:  http://www.gute-nachrichten.com.de

Dienstag, 21. Mai 2013

Naturwert Stiftung - Robert Briechle_Familienlandsitz_Permakultur_Selbstversorgung




Robert Briechle spricht über unser gestörtes Verhältnis zur Natur und die Möglichkeit, eine Familie auf eigenem Grund autark zu ernähren.



Michael Vogt im Gespräch mit dem Agrar-Rebellen Sepp Holzer und dem Begründer der Naturwert Stiftung Robert Briechle über den Aufbruch in eine neue, bessere Zeit.

Die Holzer'sche Permakultur ist eine natürliche Form der Landwirtschaft, die auf ein Arbeiten mit den Kreisläufen und Wechselwirkungen in der Natur aufgebaut ist. Ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist nicht nur ökologisch richtig, und zwar in der wirklichen Bedeutung des Wortes und nicht im Sinn irgendeines wertlosen EU-Ökozeichens, sondern es kann auch ökonomisch sehr erfolgreich sein. Sepp Holzer Maxime: «Lerne, mit der Natur zu reden, lerne sie richtig einzuschätzen: was bietet sie dir? Wer lernt zu beobachten, wird Nischen in der Produktion und in jedem Bereich der Landwirtschaft finden, die es ermöglichen davon zu leben!»

Natürliches Denken, Leben und Arbeiten ist nicht nur Basis der Bewirtschaftung, es ist eine Lebenseinstellung, die sich quer durch alle Lebensbereiche zieht und nichts ausschließt. Es geht darum, die Verantwortung für unsere Mitwelt und für alle Lebewesen anzunehmen und mit Zivilcourage für die Erhaltung einer lebenswerten Welt einzutreten! Es gilt den Entwicklungen unserer schnellebigen Zeit voraus zu sein, voraus zu denken, anstatt kritiklos allem nachzulaufen. Nochmals der Agrar-Rebell: «Frag die Natur, frage dein Land, dein Wasser, deine Tiere, ob sie sich unter deiner Lenkung wohl fühlen.»

Die Holzer'sche Permakultur beinhaltet Landschaftsgestaltung (Terrassenbau, Anlage von Hügel- und Hochbeeten, Wassergärten, Teichen, Humusrückhaltebecken, Trocken- und Feuchtbiotopen, Kleinklimazonen, etc.), Agroforstwirtschaft (Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in die landwirtschaftliche Nutzung), Fischerei, Wasserpflanzenzucht, Tierhaltung, Obstbau, Almwirtschaft und die Kultivierung von Alpenpflanzen und Heilkräutern. Auch der Tourismus ist nicht ausgeschlossen. Holzer'sche Permakultur beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung und Praxis - seit der Übernahme des Krameterhofes im Salzburger Lungau im Jahr 1962 entwickelt Sepp Holzer seine eigene Methode der Landbewirtschaftung ständig weiter.

Vor sieben Jahren führte Sepp Holzer im Rahmen eines Praxistages Permakultur einen 36-köpfigen Kurs über das Familienland des Biolandwirtschaft der Briechles in Unterthingau im Allgäu. Dies war die Initial-Zündung für die ganze Permakultur-Szene im Allgäu. Ein Stammtisch bildete sich und viele Projekte sprossen seither wie Pilze vom Boden.
RECHTLICHER HINWEIS:
Sollten Künstler und/oder Sender es missfallen dieses Video online zu sehen, so sollte man sich bitte bei Weishaupt88@emailn.de melden. Das betroffene Video wird dann innerhalb von 48 Stunden gelöscht. Danke für die Aufmerksamkeit.


 
Das Dies - Teil 1 bis 5 - profilm production














"Bauer sucht Paradies" - Robert Briechle - KSFH Benediktbeuern - Permakultur & Selbstversorgung






Der Allgäuer Selbstversorger Robert Briechle sieht die Vision einer natürlichen und wertvollen Zukunft für uns alle: Mit Kleingärten für Intelligent-Faule. An der KSFH Benediktbeuern lies er uns in seinen Traum eintauchen, ein zukunftsfähiges, paradiesisches und erfülltes Leben führen zu können. Roberts Naturwertstiftung:
http://www.naturaufkurs.de
Musik von Jörg Holik, http://holykarma.com


Weitere Infos bei www.naturwert-stiftung.de



Quelle und Dank an: http://www.naturwert-stiftung.de/ und www.youtube.com/user/TheSARGON87?feature=watch und www.youtube.com/user/Weishaupt88?feature=watch und http://bewusst.tv und http://www.alpenparlament.tv/ und www.youtube.com/user/profilmlive?feature=watch und www.youtube.com/user/oekoforum?feature=watch und

Donnerstag, 16. Mai 2013

Familienlandsitz_ Rodnoje (Deutsch)





Quelle und Dank an: www.youtube.com/channel/UCAVwT7unyu145AuW1SIoJNw?feature=watch

Montag, 1. April 2013

Zurück zur Natur

In Russland geschieht seit einigen Jahren eine Revolution der besonderen Art. Tausende von Menschen – inspiriert durch die Anastasía-Bücher von Wladimir Megre – ­verlassen die Städte und kehren in die Natur zurück. Sie wollen die Erde heilen, Wälder pflanzen, saubere Seen, Flüsse und Bäche wiederherstellen, die Luft reinigen – und auch die Menschen mit ökologisch hochwertigen ­Lebensmitteln versorgen, die sich noch nicht der ­Tragödie der technischen Sackgasse bewusst sind.

Vor vielen Jahren brachte mir eine Freundin ein Buch und sagte: "Lies mal, unglaublich interessant." Zu meiner Überraschung faszinierte mich das Buch so sehr, dass ich erst nach der letzten Seite wie aus einem Trancezustand wieder auftauchte. Das Buch heißt „Anastasía“ vom Autor Wladimir Megre. Es erzählt von der Begegnung des Autors (er war damals noch kein professioneller Schriftsteller) mit der Einsiedlerin Anastasía in einem abgelegenen Ort der sibirischen Taiga, wo sie und ihre Vorfahren schon mehr als ein Jahrtausend leben. Dieses Treffen veränderte das Leben von Wladimir radikal – ebenso wie später das vieler Menschen. Anastasía ist eine außergewöhnliche junge Frau, die unglaubliches Wissen über die Natur und das Leben selbst besitzt. Einen kleinen Teil dieses Wissens gab sie an Wladimir weiter, und er schrieb darüber zehn Bücher. Diese Bücher krempelten bei vielen Menschen ihre Vorstellungen vom Sinn des Lebens und ihrer Bestimmung, von Kindererziehung, Natur und Religion, unseren Vorfahren und dem Wissen, das sie besaßen, völlig um. Das Neue daran – ist das vergessene Alte. Es geht nur darum, sich zu erinnern, den „Speicher-Stamm“ in sich zu aktivieren, und die Information kommt von selbst. Der Impuls dafür kam von Anastasía und traf auf große Offenheit. Das erste Buch von Megre verbreitete sich blitzartig. Auf die anderen Auflagen wartete das gleiche Schicksal. Und nun geschah das Wunder. Die Menschen fingen nach der Lektüre an, sich zu erinnern, wer sie wirklich sind und warum sie hier auf der Erde geboren wurden. „Zurück zur Natur“ war der Aufruf, und die Herzen der Menschen antworteten darauf. Die erste Welle der Begeisterung richtete sich auf verlassene Dörfer, verwüstete Orte und ungenutzte Felder mit dem Ziel, die Erde zu reaktivieren und wiederzubeleben, sie mit wärmenden Händen und Worten, mit Herz und Seele zu behandeln, sie mit Geist und Gefühl zu verstehen.

Ein Hektar Land für jeden

Das wichtigste Geschenk für die Menschen war die Idee des Familienlandsitzes. Jede interessierte Familie soll danach kostenlos mindestens einen Hektar Land erhalten, ohne das Recht, es weiterzuverkaufen, sondern nur mit dem Recht, es zu vererben. Auf diesem Grundstück soll ein Haus stehen und eine Banja (russisches Dampfbad) und es soll ein Teich gegraben werden. Anstelle eines traditionellen Zauns entsteht eine lebendige Umzäunung aus Hecken und Sträuchern. Auf dem Grundstück von einem Hektar werden Obstbäume, Sträucher, eine Vielfalt von nützlichen Gemüsesorten, Pflanzenarten, Kräutern, Pilzen und Blumen gepflanzt. Eine besondere Bedeutung wird dabei der sibirischen Zeder zugeschrieben, die wertvolle Nüsse hervorbringt und die positive Energie der Erde für den Menschen ansammelt. Mit der individuellen Einrichtung des Grundstücks nach eigenen Vorstellungen leben sich die Menschen auf ihrem Familienlandsitz ein und führen eine autarke Lebensweise mit umweltfreundlichen Produkten. Nach einiger Zeit stellen sich die fruchtbaren Erdschichten in ihrem ursprünglichen Zustand von selbst wieder her. Mit einem mütterlichen Dank an ein Kind, das sich an die Mutter erinnert hat, beschenkt die Erde reichlich und großzügig ihren verlorenen Sohn. Bei der Interaktion mit der Natur, in der der Geist des allmächtigen Vaters manifestiert ist, findet das Erwachen des Menschen statt und es eröffnen sich vielerlei Kommunikationskanäle zu feinen Ebenen der Existenz. Der Mensch wird glücklich, ruhig, frei von Hektik und Zersplitterung. Allmählich entwickelt er sich zu einem bewussten Wesen, das sich zu Recht wieder Sohn oder Tochter von Mutter Natur und Vater Geist nennen kann.


Donnerstag, 20. September 2012

Mobile Häuser


Tipi

Die Tipis haben ihre Herkunft von den Indianern und wurden Ursprünglich mit Fellen eingekleidet.Tipis gibt es bis zu 12 Meter Durchmesser, dafür braucht es jedoch die dementsprechende länge von Stangen (ca. 12 Meter), das wiederum ist ein Transportproblem. Ein Tipi von 4 – 6 Meter Durchmesser ist auf einem Personenwagen Transportierbar.
Die Feuerstelle im Zentrum ist das Highlight im Tipi und ein guter Ort um in der Runde zu sitzen.

Für den Bau eines Tipis noch einige Tips:
Mischgewebe von Baumwolle & Synthetik halten länger und sind stabiler
Den unteren Rand ca. 20 cm mit Polyester oder Blachenstoff, da dieser Berreich am meisten in der Feuchtigkeit ist, das verlängert das Leben des Stoffes.
Ein Tipi kann auch Winterfest gemacht werden mit einem Innenzelt.
Der Aufbau eines Tipis ist einfach und schnell.

Die Preise beginnen schon ab 350.- Euro (3,8 Meter) und gehen fast ins unendlich, je nach Ausführung, Grösse und Qualität.

   
Baupläne und Anbieter findet ihr im Internet


Jurten

Die Jurte hat ihren Ursprung in der Mongolei und gilt daher als Winterfest mit ihrem dicken Wollenfilzstoff an der Wand und auf dem Dach. Die Jurte lässt sich wunderbar beheizen mit einem kleinen Kanonenofen oder aus einem Fass gebastelten Ofen (lässt sich rollen).
Die Jurte hat einen grossen Transport Vorteil, da man eine grosse Jurte (6 Meter) inkl. Ausrüstung gut in einen Personenwagen einladen und transportieren kann.
Keine störende Schnurspannungen, nur das Dach wird Senkrecht hinuntergespannt.

Jurten kann man selber bauen es bedingt nur ein kleines gewusst wie dazu, dafür gibt es Workshops und Seminare um diese KnowHows zu erlernen.
Im Handel sind viele Angebote erhältlich:
Originale mongolische Jurten ab 2500.- Euro (4,6 Meter)
Jurten mit Zeltstoff ab 1000.- Euro

Will man eine Jurt jedoch Fix bauen so kann man dies mit Strohballen oder im Blockbau aus Holz bewerkstelligen. Ernennenswert sind da geflochtene Wände mit Weiden, die sind sogar noch stabiler als Betonwände in doppelter Ausführung und den Hohlraum mit Stroh und Lehm gefüllt. Eine Erdbedachung hat eine gute Isolation und gibt die Möglichkeit ein Haus zu bauen ohne wertvolles Kulturland zu verschwenden.
                                                                                          













Dome

Der Dom ist eine neuere Entwicklung von Transportablen Zelt.
Geodätische Kuppel oder englisch geodesic Dome, Domes (Kuppelbauten) gehören zu den stabilsten sowie raum- und energieeffizientesten Gebäuden der Welt. Sie sind erdbeben- und sturmsicher bei gleichzeitig geringstem Aufwand an Baumaterial.
Unter allen Gebäuden haben sie die kleinste Oberfläche, bieten aber den grössten Nutz-/Wohnraum.
Es besteht aus vielen Dreiecken die 5 und 6 Eckige Formen ergeben.
Es benötigt einen kleinen Einblick in die Geometrie um einen solchen Dom zu bauen.
Es gibt sie in diversen grössen wobei man von Frequenzen spricht (Anzahl Senkrechte Stangen aus der Mitte).
Diese Form hat mehrere Vorteile:
Das Gerüst ist leicht und schnell auf- und abbaubar.
Es kann auf Abspannen von Zeltstangen verzichtet werden, womit das Event-Zelt auf allen Böden einsatzfähig ist.

Preise je nach Frequenz ab 2500.-Euro

                                                                                  









                Dome als Hauskonstruktion


Die Dome Form eignet sich sehr gut auch als Fixe Hauskonstruktion

Mastenzelt

Mastenzelte gibt es in diversen Formen (Rund, Oval, Viereck, etc.) Grössen und Ausführungen, bis zum Zirkuszelt.
Sie sind ideal für Festival und Anlässe, da sie viel Platz bieten und mit Lieferwagen transportierbar sind.
                                                      
Am Oskar Maus Kultur-Festival (Schweiz) konnte eine grosse Vielfalt von Zelten, Jurten, Tipi etc. betrachtet werden, da dieses Festival grossen Wert auf Atmosphäre und Harmonie legt, wurden alle Bauten (Bühne, Restaurant, etc.) auf dem Gelände aus Baumstämmen und Schwartenbretter gebaut.


















Quelle und Dank an: http://wal-meeting.blogspot.de/

Samstag, 23. Juni 2012

Ein Neues Wir - Trailer, Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa


Ein neues Wir - Film über ökologische Gemeinschaften in Europa


den Film hatten wir bereits im September 2010 vorgestellt, nun könnt Ihr ihn hier ansehen.
Sehr inspirierend!




Quelle und Dank an: http://www.neueswir.info/