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Hier findet Ihr neben Hintergrundinformationen über das Weltgeschehen vor allem positive Nachrichten darüber, wie man im menschlichen Miteinander Großartiges erreichen kann.
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Mittwoch, 20. Juli 2016

Freiluftsupermarkt




Super Idee: Der Freiluftsupermarkt in Freimarn/München ist die Zusammenführung von alltäglicher Lebensmittelbeschaffung und Ursprünglichkeit in der Nahrungserzeugung.



Die Macher schreiben auf ihrer Webseite: „Unsere Zielgruppe findet sich jenseits der passionierten StadtgärtnerInnen und treuen Gemüsekisten-AbonnentInnen: im Vordergrund steht die spontane Lust am bewussten Selber-Ernten regionaler, teils alter Sorten Frischgemüse als Bestandteil eines transparenten, innerstädtischen Nahrungsmittelzyklus …

FLS-logo

Auf Basis des agropolis-Gedankens der Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag wollen wir für Entdeckerinnen und Kundinnen der Freiluftsupermärkte die Selbsternte mit dem Erlebnis der Unmittelbarkeit unserer Produkte und Produktionszyklen koppeln.

Den Erntevorgang interpretieren wir innerhalb des Nahrungsmittelkreislauf als vorbereitende Phase des Konsums, als dem Genuss von Lebensmitteln immanent zugeordnet. Das Einkaufserlebnis wird um die Erntephase verlängert, es wird zum Landschaftserlebnis, in einem masstäblich begreifbaren Raum.

Freiluftsupermarktkunden bekommen einen ungeahnten Bezug zu ihrem erworbenen Produkt, erkennen Abweichungen von der Norm als Qualität, Diversität und Wahlmöglichkeit wird durch die Direkternte gefördert.
In unseren beerntbaren Landwirtschaftsparks werden die Relationen von Fläche und Boden, Zeit und Witterung in Bezug auf die von uns benötigten Nahrungsgrundlagen neu erlebbar.

Idee ist es, jenseits des urbanen Gärtnerns urbane Nahrungsmittelproduktion nahe an die Konsumenten zu bringen. Eine Naturerfahrung durch das Ernten im urbanen Alltag.“




Quelle und Dank an: www.newslichter.de

Mittwoch, 4. Mai 2016

New York „Eine Stadt macht satt“ – Gemüse von den Dächern Brooklyns


Ergänzung zu diesen Beitrag:

 

Urabn

Urbane Gärten und Gemeinschaftsgärten sind ein weltweit vorkommendes Phänomen. Immer mehr Menschen kommen zusammen, um gemeinsam ihre Umgebung zu gestalten und ökologische Nahrungsmittel anzubauen.Der innerstädtische Gemüseanbau hat auch Deutschland erreicht. Die Landwirtschaft kehrt in die Städte zurück. Selbstversorgung durch Gemüseanbau: Überall boomt die neue Lust am Eigenanbau von Gemüse und Obst. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Bedeutung und Form urbaner Landwirtschaft  in den USA.

Gemüsegarten statt Rasen: Der innerstädtische Gemüseanbau in Detroit soll größer werden, Bürgermeister Mike Duggan kündigte an, dass der neue Teil des 24 Hektar großen Stadtparks, mit einem Wert von 13,75 Millionen Euro, mit Obst und Gemüse angebaut werden soll.

Als wir Netzfrauen das erste Mal 2014 über den urbanen Garten über der Stadt Brooklyn berichteten, war dieser 550 Quadratmeter groß und beherbergt heimisches Gemüse und Kräuter. Mittlerweile ist diese Fläche auf eine Größe von 6.250 Quadratmeter angewachsen und 50.000 Pfund organisch angebaute Gemüse können pro Jahr geerntet werden. 

„Urban Farming“ heißt der Trend, der ganz New York erfasst hat. Dabei pflanzen Städter ihr Gemüse einfach selbst an. In der Metropole ist dafür jedoch kaum Platz – deshalb gehen die Gärtner meist auf das Dach.

Dienstag, 3. Mai 2016

Aussaatkalender Gemüse

Aussaatkalender fur Gemüsegarten.

Alle daten sind nur indikatief, das Wichtigste ist, den Überblick über das Wetter zu halten weil Jungpflanzen schnell austrocknen.

1. Blatt-und Stammkulturen
2. Knollen-und Wurzelgemüse
3. Zwiebelpflanzen
4. Kohl
5. Hülsenfruchten
6. Gebleichte Kulturen
7. Obstkulturen

Aussaat Zeit unter Glas
Aussaat im freien
Ernte
 
K = Tage von Aussaat zu Keimung
E = Tage von Aussaat zu Ernte
M = Mindestpflanzabstand nach Umpflanzen
 

Donnerstag, 14. April 2016

Wie Portugiesen die Krise meistern – Urbane Landwirtschaft

 
Die Krise hat Portugals Bevölkerung in eine Misere gerissen. Von der Mittelschicht abwärts findet man die großen Verlierer der Krise und die ärmsten der Armen hat es am schlimmsten getroffen. Doch wissen die älteren Portugiesen noch, was Hunger ist und wie in den Zeiten der Diktatur nutzen sie daher jedes Fleckchen Erde, um Kartoffeln und Gemüse zu pflanzen.

Urban Gardening in Portugal. Bild: Contra Magazin / Gutschmidt CC BY-SA 3.0
Urban Gardening in Portugal. Bild: Contra Magazin / Gutschmidt CC BY-SA 3.0


Die Menschen müssen sich anpassen, wie sie es immer schon getan haben. Der Portugiese hat eine Mentalität, eine Kultur und eine Erziehung der Improvisation. Im 2. Weltkrieg soll Diktator Salazar gesagt haben:
„…rupft die Blumen raus und pflanzt Kartoffeln und Kohl…“!

Samstag, 12. Dezember 2015

Wie man auf 400 Quadratmetern über 2000 Kilo Nahrung erzeugt


Mitten in Los Angeles lebt die Familie Dervaes. Sie haben dort ein Grundstück von etwas über 400 Quadratmetern. So weit, so gut. Was aber ungewöhnlich ist: Nur 15 Minuten Fahrtzeit vom Stadtzentrum Los Angeles entfernt hat diese Familie eine „Urban Farm“ – also einen Stadtbauernhof aufgebaut, von dem sie sich ernähren können.





Viele von uns denken ja darüber nach, wie sie sich besser selbst versorgen können, bekommen aber die Kurve nicht wirklich. Und man muss auch offen sagen: So etwas geht auch nicht von heute auf morgen. Man kann nicht einfach nur Gemüsepflanzensamen irgendwo in die Erde stopfen und schwuppsdiwupps – ohne jedes Zutun – erntet man kurze Zeit später die tollsten Früchte.

Da gibt es einiges zu lernen, wie das geht. Man macht ganz neue Erfahrungen: Schädlinge die alle Anstrengungen in einer Regennacht zunichte machen sowie all die Fehler, die man am Anfang macht und die sehr entmutigend sein können.

Ja, und Los Angeles ist ein anderes Klima als Bremen oder Rostock. Paprika unter freiem Himmel gedeihen in kühleren, regnerischen Gegenden nicht wirklich gut. Und die Nacktschnecken sind auch nicht gerade die Freunde des Gärtners, fühlen sich aber in einem verregneten Sommer im Gemüsebeet sauwohl. Mitten in der Stadt im warmen Los Angeles dürften die Mistviecher wohl kaum in Kohortenstärke auftreten.

Trotzdem ist das, was die Familie Dervaes dort kann ein Ansporn. Es müssen ja nicht gleich 100% sein. Aber ein Anfang wäre schonmal etwas wert.

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In jedem Fall sind solche halbhohen Beete, wie wir sie hier sehen, mit Kompost aus Küchenabfällen und klug variierter Abwechslung der angepflanzten Nahrungsmittel ein guter Start.

Man sollte vielleicht nicht gleich soviele Beete auf einmal in Angriff nehmen. Ein oder zwei größere Hochbeete sind für nebenbei und als Anfang durchaus ausreichend.

Das Halten von Hühnern dagegen ist nicht besonders schwer. Wenn die Tierchen einen sauberen Stall und Auslauf haben, Licht, Luft, Sonnenschein und genügend Platz, dann sind sie bei abwechslungsreicher, guter Fütterung gesund und munter, legen fleißig Eierchen und sind außerdem sehr unterhaltsam.

Übrigens: Hühner sind alles andere als dumm!

Die Dervaes haben jedenfalls nach eigenen Angaben jede Menge Obst und Gemüse, im Jahr 900 Hühnereier und noch mehr Enteneier, über zehn Kilo Honig, Ziegenmilch und daraus Käse, aber auch eine abwechslungsreiche Fleischversorgung mit Kaninchen, Ziegen, Hühnern und Enten.

Nebenbei verkaufen sie ihre Produkte auch im eigenen „Hofladen“, was ihnen 20.000 $ im Jahr Einkommen beschert. Bedenkt man, daß dabei schon die eigene Ernährung vollumfänglich geleistet ist, ist das nicht einmal wenig Geld. Zu den Kunden der Familie gehören auch Restaurants der Umgebung.

Für alle diejenigen, die sich aktiv auf Krisenzeiten vorbereiten wollen und möglichst noch soviel produzieren, um davon auch ein kleines Einkommen zu erzielen, ist diese kleine Stadtfarm ein guter Ideengeber!




Weitere Lösungen - z.B. über den Anbau findest du hier auf Horizont 13



Quelle und Dank an: http://quer-denken.tv und http://brd-schwindel.org

Donnerstag, 18. Juni 2015

Das passiert, wenn du dich entscheidest für deine eigene Ernährungssicherheit zu sorgen


This is What Happens When You Decide To Create Your Own Food Security

Solltest du im Geschäft stehen und die Etikette auf Lebensmitteln studieren um herauszufinden, welche Lebensmittel dich nicht umbringen, dann verstehe ich deine Sorgen. Hör auf dir den Kopf zu zerbrechen, es gibt eine Lösung und sie ist genial. Die Wahrheit ist, du brauchst keine Ernährungsindustrien und Regierungen, um dich gesund zu erhalten. Warum solltest du, dass auch wollen?

Alles was du brauchst, ist ein wenig Platz (außer du wohnst in einer Höhle, dann müsstest du dich mit Pilzen zufrieden geben). Selbst wenn du eine kleine Wohnung hast oder nur einen kleinen Garten, kannst du trotzdem eine ganze Menge Essen anbauen. Du kannst sogar Tomaten in einem kleinen Apartment anpflanzen. Für diejenigen, die einen größeren Garten haben, gibt es eine Bildergeschichte weiter unten.

Das ist eine Variante wie richtige Gesundheitssicherheit funktioniert. Es ist an der Zeit mit dem Konsumieren aufzuhören und mit der Produktion zu beginnen.


Das war einmal eine Wiese…

This used to be a lawn.


Alles begann mit diesen Kästen.

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Freitag, 12. Juni 2015

Fische und Gemüse für den Weltmarkt aus Berlin

Das Berliner Star-Up-Unternehmen ECF baut derzeit eine 1.800 Quadratmeter große Aquaponikfarm. Das ist damit die größte Anlage dieser Art in Europa.

Man plant, etwa 25 Tonnen Fisch und 35 Tonnen Gemüse anzubauen. Seit circa zehn Monaten wird gebaut und jetzt zum Jahresanfang beginnt die Produktion voll anzulaufen. Die Ware soll über ein Direkt-Vertriebsmodell zum Endverbraucher und zur Gastronomie geliefert werden.


Gemuese, Salat, Aquaponik, positive nachrichten
© Bob Doran / flickr.com (CC BY 2.0)


Was geschieht in einer Aquaponikfarm?

Hier wird die Fischzucht mit dem Gemüseanbau direkt gekoppelt. Man wandelt mit einem Biofilter die Stoffwechselprodukte der Fische in Pflanzendünger um. Man verwendet also das Wasser aus dem Fischkreislauf ein zweites Mal für die Pflanzen. Darüber hinaus wird das bei der Fischzucht freiwerdende CO2 von den Pflanzen aufgenommen.

Entwickelt hat das Aquaponiksystem das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin. Die Entwickler von ECF schreiben auf ihrer Homepage, dass durch die spezielle Anordnung von Aquakultur und Hydroponik und die damit verbundene Doppelnutzung etwa 50 Prozent an Wasser eingespart werden können.

Die Erzeugnisse werden in der Hauptstadt Berlin tagesfrisch geliefert, da man keine weiten Transportwege hat und keine Kühlketten braucht. Mit der Produktion direkt in der Stadt hat man drei Trümpfe zum Ausspielen: Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz.

Der WWF und die UN behaupten, dass 17 bis 35 Prozent der globalen CO2-Emissionen aus der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung stammen. Dazu werden etwa 70 Prozent des weltweiten Süßwassers verbraucht.

Die ECF-Farm in Berlin dient als Vorzeigemodell, um weitere Farmsystem zu verkaufen. Man will damit Investoren anlocken, die an einem nachhaltigen Geschäftsmodell interessiert sind.

Die folgenden Videos bieten einen interessanten Einblick zu dem Thema:

Der “Tomatenfisch”:

 

 

Eröffnung des sogenannten Öko-Centers in Pocking:

 

 

Planung & Bau des Aquaponik-Systems:

 

 

Siehe auch hier: 

und hier: 

 

Alle weiteren Infos findet ihr unter ecf-farmsystems.com.

Quelle und Dank an:  www.gute-nachrichten.com.de

Lasst uns gemeinsam wachsen …


Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk. Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die  Nationen. Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.
Henry Kissinger – Friedensnobelpreisträger

Aufgrund des Denkanstoßes vom letzten Artikel (Können wir uns unsere Welt gut oder böse denken und reden?) habe ich mich entschlossen, wieder vermehrt über Beispiele zu berichten, die die Welt lebenswerter gestalten. Beginnen möchte ich mit einem Artikel zum Motto “Menschen helfen Menschen” den die Netzfrauen aus dem Englischen übersetzt haben:

growing power


Genial! Gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen – This man grew 1 Million Pounds of Food on 3 Acres! (Quelle)

Will-Allen 


Eine Millionen Pfund an Nahrungsmitteln auf nur 3 Morgen (12.000 m²) zu produzieren, klingt für Manche wie ein Hirngespinst oder unseriöses Lockmittel. Aber – auch wenn es irreal erscheint – es ist definitiv Realität.

Will Allen, ist ein ehemaliger Basketballspieler und steht an der Spitze der städtischen Wirtschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten. Er ist der Gründer / CEO von Growing Power, eine nationale Non-Profit-Organisation und Stiftung, die Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund dabei unterstützt, für gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen zu sorgen.Und genau das tun sie auch.

Nahrung ist die mächtigste Sache, es ist eine Notwendigkeit. Es ist ein Weg, um Spaß zu haben und es hat das Potenzial, die Armut zu beenden und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Wenn Menschen Arbeit und Brot haben, wird es wesentlich die Kriminalitätsrate senken.

so Will Allen. Growing Power, inc. wurde 1993 als Farm gegründet, die arbeitslosen Jugendlichen eine Beschäftigung bot. Heute stehen sie für innovative Anbaustrategien, die unglaublich große Erträge an frischen, organischen Nahrungsmittel und Fisch liefern. Wie funktioniert das?

Growing Power verwendet Aquaponics-Gewächshäuser. Dabei werden im wesentlichen Aquarien mit Hydrokultur kombiniert und die Fischausscheidungen als Dünger für die Pflanzen genutzt. Das Geniale dieses Ansatzes ist die Tatsache, dass damit quasi ein nicht endender Zyklus von Nahrungsmitteln und Dünger entsteht.

Da die Systeme innerhalb der Glashäuser zum Einsatz kommen, ist man vom Wetter unabhängig. Die Wände sind dabei natürlich ein begrenzender Faktor, aber auch hier ist man erneut innovativ vorgegangen.
Die Gärten innerhalb der Gewächshäusern werden in mehreren Stockwerke gebaut, um die Flächennutzung zu maximieren.

Dieser innovative Ansatz bringt einen Ertrag von ca. 5$ pro 0,092903m2 (Square foot). Pro Morgen ergibt sich so ein Ertrag von 200.000$ für Growing Power, inc.

Growing Power steht aber nicht nur 100% organische Lebensmittel. Trainings, Programme für Einsteiger, technische Unterstützung und aktive Demonstrationen gehören ebenfalls zu ihrem Angebot.

Es macht Freude, derartige Projekte zu sehen. Besonders von Organisationen, die ganz klar die Botschaft „von Menschen für Menschen“ vertreten. Sie sind sogar stolz darauf, dass sie von der U.S. Regierung nicht als organischer Betrieb zertifiziert wurden sondern hierfür einen Drittanbieter herangezogen haben. Dazu findet man auf ihrer Webseite:

…das gehört einfach nicht zu unseren Prioritäten. Wir arbeiten lieber auf den Feldern als die unzähligen Formulare der Regierung auszufüllen. Wir wurden von Certified Naturally Grow zertifiziert. Deren Kontrolleure kommen einmal pro Jahr zu uns auf die Farm, überprüfen unsere Bücher und unsere Anbaupraktiken, um sicherzustellen, dass wir so nachhaltig wie möglich produzieren. Wir haben ebenfalls das Zertifikat nach Good Agricultural Practices (GAP) erhalten, das uns bestätigt, dass wir unsere Produkte so sicher wie möglich bearbeiten und aus Gründen der Lebensmittelsicherheit auch für die notwendige Nachvollziehbarkeit in der Produktion sorgen.

Das ist wie Selbstjustiz im Lebensmittelmarkt – GENIAL. Und es geht über die Arbeit im Gewächshaus hinaus! Growing Power besitzt 20 aktive Bienenstöcke in Milwaukee und Chicago, die gut 150 Pfund Honig im Jahr produzieren, sie verfügen über Viehbestand und eigenen Kompost.






Ergänzung siehe auch HIER: Aquaponik in Theorie und Praxis


Teilt diesen Artikel und macht die tolle Arbeit dieser engagierten Menschen bekannt!


Quelle und Dank an: http://faszinationmensch.com
 – Sources
growingpower.org
youtube.com
flickr.com/growingpower

Mittwoch, 6. Mai 2015

Gemüse_Anbau: Mischkultur

Kulturpflanzen laugen den Boden aus, ihre Wurzelausscheidungen beeinträchtigen das Wachstum, der Boden ermüdet, bei Einzelkultur wächst die Gefahr von GemüsegartenGemüsegartenInfektionen und Schädlingsbefall. Durch Fruchtfolge und Mischkultur kann dem abgeholfen werden. Nur Rhabarber und Tomate können lange Zeit auf demselben Boden gezogen werden.
Gute Nachbarn halten Schädlinge fern, verbessern Ertrag und Qualität, sie wachsen zusammen und schattieren das Beet, so dass die Bodenverdunstung vermindert und Unkraut fast völlig verhindert wird. Manchmal wachsen sogar die Wurzeln unentwirrbar zusammen. Schädliche Pilze keimen oft nicht, wenn der spezielle chemische Reiz, der die Sporenkeimung auslöst, durch andere Düfte überlagert wird.
Knoblauch tötet manche Pilze bzw. Bakterien auch ab. Kamille, Lilien, Mädchenauge, Ringelblumen, Sonnenhut, Tagetes bekämpfen Nematoden und befreien Rosengewächse von parasitierenden Fadenwürmern. Lücken z.B. durch frühreifenden Salat können durch Nachpflanzungen oder Gründünger (gut geeignet dafür sind Kresse, Senf und Spinat) wieder geschlossen werden. Sie liefern gleichzeitig gutes Mulchmaterial. Solche Pflanzengemeinschaften bilden eine Annäherung an "natürliche Verhältnisse". Tief- und Flachwurzler werden kombiniert, Stark- und Schwachzehrer. Die Beete werden immer voll ausgenutzt, es entsteht ein günstiges Mikroklima.
Zuletzt bleibt das Gemüse mit der längsten Reifezeit zurück und kann sich noch ausbreiten. Dieses wird im allgemeinen in der Beetmitte angepflanzt. Die Erträge sind bei korrekter Bearbeitung höher, Befall durch Krankheiten und Schädlinge geringer.


Dienstag, 21. April 2015

Aufruf der Indigenen Völker: Earth Day am 22.4.2015

Earth Day 2015

Gemeinschaften der indigenen Völker Amerikas rufen dazu auf, am 22.4.2015 etwas für die Erde zu tun. Der diesjährige Earth Day steht unter dem Motto “PLEDGE TO PLANT”. Mach mit bei der bisher größten Pflanz-Aktion und gib der Erde etwas zurück!

Eine alte indianische Tradition besagt, sobald du etwas von der Erde nimmst, musst du ihr auch etwas zurück geben. Mit dem „Earth Day 2015“ bedanken wir uns bei der Erde. Wir geben ihr etwas zurück und sagen somit DANKE für alles, was wir von Mutter Erde bekommen haben. Das Ziel ist es, eine Billion Bäume / Pflanzen weltweit zu säen. Jede Pflanze zählt!

Achte darauf, dass was auch immer du pflanzt, bio, beständig und vor allem für das Anbauklima deiner Umgebung geeignet ist. Falls das Wetter und die Temperaturen am 22. April noch nicht zum Pflanzen geeignet sind, pflanze etwas drinnen oder versprich dir selbst einen Baum zu pflanzen, sobald es draußen warm genug ist.

Falls du in einer kleinen Wohnung wohnst, pflanze etwas in einem Kübel oder spende einen Baum an einen Garten in der Nachbarschaft. Kümmere dich um deine Pflanzen wie um Kinder bis sie in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen. Egal was du tust, verpflichte dich dazu, dir gegenüber und Mutter Erde! Für das Klima der Erde ist es überlebenswichtig, dass ein bestimmter Teil des Planeten aus Wäldern besteht. Jeder Baum und jede Pflanze, die gepflanzt wird, unterstützt die Stabilisierung des Klimas und bietet Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten.

Wir können nicht mehr länger warten, bis etwas von alleine geschieht. Die Veränderung sind WIR

Hier noch einige Pflanz-Anregungen:
Für Schmetterlinge: Seidenpflanze, Geißblatt, Aster
Für Bienen: Löwenzahn, Lavendel, Magerwiesen-Margerite, Löwenmaul, Kapuzinerkresse, Sonnenblume, Schafgarbe, wilder Flieder, Igelkopf, Zinnie


Initiatoren:
Earth Day Network, Forest Nation, The Master Shift, The White Feather Foundation
Webseite: forestnation.com/eart-day
Facebook Event: https://www.facebook.com/events/327883710751172/





Quelle und Dank an: www.gehvoran.com

Freitag, 6. Februar 2015

Tomaten selbst anzubauen ist nicht schwer – 45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen!


Wo Sie noch unbedenklich Saatgut kaufen können

 

tomatenDeutsch – English

Wer ganz sicher gehen will, dass die Früchte weder genmanipuliert noch bestrahlt sind, baut seine Tomaten am besten selbst an. Dafür braucht man nicht mal einen Garten. Tomaten sind reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und damit sehr gesund. 

Viele der alten Toma­ten­sor­ten haben keine Sor­ten­zu­las­sung mehr, sind aber trotzdem noch zu bekommen. Sollten Sie Saatgut kaufen, bitte darauf achten, dass diese ökolo­gisch pro­du­ziert, samen­fest und ohne Gen­tech­nik sind.

Wer die faszinierende Entwicklung von selbst gezogenem Gemüse erleben und dabei auch eine reiche Ernte haben möchte, sollte bereits jetzt mit der Aussaat beginnen.

Optimale Wachstumsbedingungen finden die Sämlinge auf der warmen Fensterbank in unseren Innenräumen. Eine Aussaatschale mit Erde befüllen. Erde glätten und andrücken und Saatgut in die Erde drücken und wieder zudecken. Zwischen den einzelnen Tomatensamen sollten Abstände von circa 2 cm liegen. Nun ein Tipp, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.


45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen!

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

New York: Wurzeln des Urban Gardening – Gemüse von den Dächern Brooklyns


Ergänzungen: siehe z.B. hier
oder hier:
und hier:
hier auch:
hier auch noch:
und siehe auch:


Urban

Fruchtbare Ackerflächen und Wasser sind rare und begehrte Ressourcen, die weltweit immer knapper werden. Der urbane Garten über der Stadt Brooklyn ist 550 Quadratmeter groß und beherbergt heimisches Gemüse und Kräuter.
Die „Eagle Street Rooftop Farm” entstand 2008. An einem einzigen Frühlingstag wurden 90.000 Kilo Erde in Säcken auf das mit Filz und Plastik ausgelegte Dach gehievt und als zehn bis zwanzig Zentimeter dicke Schicht auf 16 lange Beete verteilt. Freiwillige halfen bei der Bepflanzung mit heimischem Gemüse und Kräutern, die größtenteils bereits von den Lenape-Indianern in der Region angebaut wurden – wie die einander optimal ergänzenden „drei Schwestern” Mais, Kürbis und grüne Bohnen.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Agnikultur - ein Weg in freie Welten: geheimes Wissen wiederbelebt & für Jedermann nutzbar gemacht



 
«Agnikultur - ein Weg in freie Welten: geheimes Wissen wiederbelebt & für Jedermann nutzbar gemacht»
Michael H. Wüst im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt


Ein bekannter Spruch lautet: "Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln". Wie kann es schließlich sein, daß man tolle Ernteerfolge einfahren kann, ohne auf modernste Gentechnik und Pestizide zurückzugreifen? Womöglich liegt es daran, daß dieser doch eher sehr schlaue Bauer auf ein längst verschwundenes Wissen zurückgreift. Oder haben Sie schon einmal etwas von Agnihotra, Perma- oder Elektrokultur gehört?

Diese Techniken oder die Kombination daraus, war ein in vergangenen Jahrhunderten bekanntes und bewährtes Wissen mit hervorragenden Ernteerfolgen. Doch warum ist dieses Wissen verschwunden und wird heute nicht mehr angewendet? Die Antwort ist denkbar einfach. Gentechnik, Dünger und Pestizide sind ein Milliardengeschäft, während die altbekannten Techniken mit minimalem und preiswertem Aufwand betrieben werden können.

Agnikultur bezeichnet eine Kombination der verschiedenen Techniken die hier zum Einsatz kommen, nämlich Agnihotra und Perma- bzw. Elektrokultur. Agnihotra ist eine alte vedische Technik, ein Ritual oder Prozeß. Es werden dazu in einem speziell geformten Kupfertopf getrockneter Kuhdung, Butterfett und Reis verbrannt. Der Orga-Kult wiederum ist in den 30er Jahren entstanden und anscheinend an der schon aus dem 18. Jahrhundert bekannten Elektrokultur orientiert. Die Elektrokultur wurde bereits in Deutschland im 18 Jahrhundert verwandt, so wie auch in Frankreich. Diese vergessenen Techniken sind allerdings höchst förderlich für das Pflanzenwachstum und führen zu erstaunlichen Ergebnissen, welche man heute kaum für möglich hält.

Zusätzlich zum deutlich verbesserten Pflanzenwachstum durch Agnikultur hat sich als Nebeneffekt außerdem gezeigt, daß durch die Minderung oder gar Neutralisierung des Elektrosmogs in der Umwelt die eigene Gesundheit verbessert werden kann. Weitere Vorteile sind z.B. eine Entgiftung der Böden.

Die Förderung der Agnikultur wurde von Michael Wüst ins Leben gerufen um jedem zu ermöglichen mit minimalem Aufwand maximale Erfolge beim Gärtnern zu ermöglichen. Die Vorteile des effektiven Eigenanbaus sollten heute jedem bewußt sein. Denn neben maximalem Ernteerfolg verdient dieser tatsächlich den Begriff BIO.

Die Technik der Agnikultur ist dabei recht einfach zu erlernen. Michael Wüst beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Techniken und entwickelt sie stetig weiter. Sein Wissen über Agnihotra, Elektrokultur aber auch den Einfluß von geometrischen Körpern auf das Pflanzenwachstum gibt er in Workshops an Interessierte weiter. In nur wenigen Stunden ist es möglich, alles Wesentliche über die Herstellung und Pflege von Obst, Gemüse und Kräutern aus organischer Landwirtschaft in Verbindung mit Experimenten in Sachen Agnihotra, Orga-Urkult, Permakultur und anderen Methoden zu erlernen.

Auch auf seiner Webseite www.agnikultur.de gibt Michael Wüst sehr viele nützliche Informationen zu diesen Themen. Durch einen Einkauf im angebundenen Onlineshop kann man dieses Projekt auch in finanzieller Form fördern und eine saubere, effektive und gesundheitsorientierte Landwirtschaft vorantreiben.

Quelle und Dank an: www.agnikultur.de und www.quer-denken.tv / www.youtube.com/channel/UCoO_GTNOB-XAcXmTmDkwrmQ

Sonntag, 5. Oktober 2014

1 Hektar Land für jede Familie – Schon heute in Russland!




Der erste Oblast in Russland, Belgorod, hat ein Gesetz erlassen, das es jeder Familie erlaubt, die es wünscht wieder auf dem Land zu leben, einen Hektar Land kostenlos auf Lebzeiten zu Verfügung stellt!

Der Oblast Belgorod liegt an der Grenze zur Ukraine, in der Nähe der Stadt Charkow, ist 27.000km² groß (etwas kleiner als Baden-Württemberg) und beheimatet 1,5 Mio. Menschen.

Die Landsitze dürfen vererbt, jedoch nicht verkauft oder verpachtet werden. Bisher wurden 200 Hektar Land in 11 Regionen Belgorods für Familienlandsitze reserviert.

Lasst uns diesem Beispiel folgen!



Quelle und Dank an:  http://erdenherz.wordpress.com und www.youtube.com/channel/UChvOLqPD9nmlq85ETnbwYWw

Freitag, 8. August 2014

Ein Mann erschafft im Alleingang einen Wald von 550 Hektar


Jordan und Kyla
Haben Sie schon einmal den Satz gehört »Du kannst etwas verändern?« Wie Sie jetzt lesen
werden, hat ein einzelner Mensch genau das unter Beweis gestellt. Vor mehr als 30 Jahren
hatte ein Teenager namens Jadav »Molai« Payeng die Idee, eine öde Sandbank in eine
blühende Oase zu verwandeln. Mit dieser Vision begann er, auf eben dieser Sandbank in
der Nähe seines Geburtsorts im indischen Bundesstaat Assam, Bäume zu säen. Kurze Zeit
später zog Payeng in die Gegend, um seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, aus
unfruchtbarem Land einen Wald zu schaffen.

 


Einen Traum hegen

In den nächsten Jahren verbrachte Payeng einen großen Teil seiner Zeit damit, Samen in die Erde zu legen, den Boden zu hegen und das Wachstum der Sprösslinge zu fördern.
Nach 30 Jahren hingebungsvoller Arbeit wurde er schließlich belohnt. Payeng hat nicht nur erfolgreich ein Gebiet transformiert, von dem einst viele – eingeschlossen die Forstbehörde– meinten, es sei für Anpflanzungen nicht geeignet, sondern er hat 550 Hektar Wald
geschaffen. Unglaublich!

Wie alles anfing

Die Times of India wollte jüngst von Payeng wissen, wie sein Lebensprojekt angefangen hatte:

 »Alles begann 1979, als Überschwemmungen eine Menge Schlangen auf die
Sandbank spülten. Eines Tages, nachdem sich das Wasser zurückgezogen hatte, fand Payeng, damals 16 Jahre alt, das Land übersät von toten Reptilien. Das war der Wendepunkt in seinem Leben.«
»Die Schlangen starben in der Hitze, weil kein Baum Schatten spendete. Ich habe da gesessen und diese toten Leiber beweint. Es war ein Massaker.

Ich habe die Forstbehördeaufmerksam gemacht und gefragt, ob sie dort keine Bäume anpflanzen könnten.
Sie sagten, dort würde nichts wachsen. Stattdessen rieten Sie mir, ich solle einmal versuchen, Bambus anzupflanzen. Es war schwer, aber ich habe es geschafft. Niemand hat mir geholfen.

Niemand hatte Interesse«, sagte Payeng, mittlerweile 47 Jahre alt.

Ein Ökosystem erschaffen

Geleitet von seinem Instinkt und angestachelt von Willen und der Entschlossenheit, sein Ziel
nicht aufzugeben, hatte Payeng nicht nur einen Wald geschaffen, sondern ein ganzes Ökosystem mit üppigem Grün.

Darin sind heute mehrere Tierarten beheimatet, darunter
Vögel, Rehe und Hirsche, Nashörner, Tiger und Elefanten.
Die einst verödeten Sandbänke von Assam sind jetzt ein blühendes Ökosystem, und das alles dank des selbstlosen Engagements eines einzigen jungen Mannes.

Heute ist das Gebiet bekannt als Molai-Wald, er ist ein Beispiel für leidenschaftlichen Einsatz für alles Lebendige.

Jadav »Molai« Payeng gilt inzwischen vielen als Held, selbst den
örtlichen Forstbeamten.»Wir sind begeistert von Payeng«, sagt Gunin Saikia, Vize-Konservator für Wälder. »Seit 30 Jahren ist er dabei. Wäre er in irgendeinem anderen Land geboren, man hätte ihn zum Helden erklärt.«

Unsere Ziele erreichen wir vielleicht nicht sofort, aber wenn wir dem, was wir tun, genügend Zeit geben, dann kann es wachsen und zu wunderbaren Ergebnissen heranreifen.
Denken Sie immer daran: Unser Handeln, so unscheinbar es auch immer scheinen mag, kann die Welt
verändern. Hören Sie nie auf, an sich selbst und aneinander zu glauben.





Quelle und Dank an:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/jordan-und-kyla/ein-mann-
erschafft-im-alleingang-einen-wald-von-55-hektar.html
http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2012-04-01/special-
report/31269649_1_forest-wild-elephants-red-ants
http://inhabitat.com/indian-man-single-handedly-plants-1360-acre-forest/indian-
rainforest/