Herzlich Willkommen auf unserem Blog!Hier findet Ihr neben Hintergrundinformationen über das
Weltgeschehen vor allem positive Nachrichten darüber, wie man im
menschlichen Miteinander Großartiges erreichen kann.
wo er sein Protein herbekommt, könntest du vielleicht dies als Antwort erhalten
Es ist sehr einfach, auf widersprüchliche Informationen zu stossen,
besonders wenn es um wissenschaftliche Arbeiten zur Gesundheit geht, und
ganz besonders bei Untersuchungen zum Vergleich von Fleisch-basierten
Ernährungsplänen und solchen auf pflanzlicher Basis. Eine auf Pflanzen
basierende Ernährung kann helfen, über 60% der Todesfälle durch
chronischen Krankheiten zu verhindern, doch die Menschen streiten sich
immer noch darüber, ob Veganismus eine sichere und nachhaltige Ernährung
sei. Dies ist grösstenteils auf die „Wissenschaft der
Lebensmittelindustrie“ zurückzuführen, die voller Voreingenommenheit und
falscher Informationen steckt, und dies fliesst auch dominant in unser
Bildungs- und Gesundheitssystem ein. Dies ist weder ein Geheimnis noch
eine Verschwörungstheorie, da viele Leute, die aus diesen Industrien
kommen, öffentlich aufgetreten sind, um diese Probleme anzusprechen und
alle diese Punkte hervorzuheben.
„Es ist einfach nicht mehr möglich,
von der klinischen Forschung, die veröffentlicht wird, viel zu glauben
oder sich auf das Urteilsvermögen ‚vertrauenswürdiger’ Ärzte oder
massgeblicher medizinischer Richtlinien zu verlassen. Ich freue mich
keineswegs über diese Schlussfolgerung, die ich aus meinen zwei
Jahrzehnten als Herausgeberin des New England Journal of Medicine langsam und widerwillig ziehen musste.“ ~ Dr. Marcia Angell, Ärztin und langjährige Chefredakteurin des New England Medical Journal (Quelle)
Vor ein paar Jahren erklärte Dr. Richard Horton, der derzeitige Chefredakteur von The Lancet,
welche als eine der angesehensten medizinischen Fachzeitschriften der
Welt gilt, dass die Hälfte aller veröffentlichten Literatur falsch sein
könnte. In seinen Worten:
Dass Lebensmittel gegenwärtig kaum noch Nährstoffe enthalten, ist
mittlerweile ein offenes Geheimnis. Doch es kommt noch schlimmer.
Mittlerweile macht uns das, was uns eigentlich gesund und vital erhalten
soll, auch zunehmend krank.
(Von Frank Schwede)
Die Symptome reichen von Allergien hin zu Ängsten und Stress. Seit
Jahren pfuscht der Mensch Mutter Natur ins Handwerk.
Kommt jetzt der Tag
der großen Abrechnung?
Über eins sollten wir uns nun alle im Klaren sein: Den Preis der Ausbeutung zahlt jeder von uns. Auch die Verantwortlichen!
Energie ist der Baustein allen Lebens im Universum. Energie setzt
Masse in Bewegung, Energie lässt Herzen schlagen, Energie transformiert
unsere Gefühle und unser Empfinden. Alles in und um uns herum ist also
Energie. Auch unsere Nahrung ist Energie.
Ohne Nahrung ist kein Leben möglich. Die Energie, die wir durch
Nahrung aufnehmen, liefern wichtige Spurenelemente und Vitamine, die in
natürlichen Lebensmitteln in genau abgestimmter Konzentration enthalten
sind.
Diese sogenannten Spurenelemente und Vitamine steuern unseren
gesamten Stoffwechsel, Herzschlag, Hirn- und Muskelfunktion. Ohne die
Zufuhr dieser Nährstoffe wären diese Bioprozesse nicht möglich, der
Kreislauf würde irgendwann zusammenbrechen, was in Folge unweigerlich
zum Tode führen würde.
Vitamine und alle übrigen Nährstoffe wie Magnesium, Calcium, Selen,
um nur einige zu nennen, liefern uns lebenswichtige und somit positive
Energie, die wir für unseren Alltag benötigen. Ich spreche hier bewusst
von positiver Energie, denn es gibt auch negative Energie. Energie, die
Körper und Seele krank macht, die zu Depressionen, Ängsten und Born-out
führen kann.
Im Gegensatz zu dem was die Meisten glauben, ist Fisch inzwischen das Ungesündeste was es gibt.
Fisch ist radioaktiv verstrahlt und voll von Giftstoffen.
In den vielen Fjorden werden jedes Jahr viele Millionen Lachse gezüchtet.
Um diese Mengen Zuchtfisch vor Krankheiten zu schützen, werden eine
Unmenge von Pestiziden oder Antibiotika an die Tiere verfüttert.
Das nimmt derartige Ausmaße an, dass inzwischen der Grund des Meeres unter den Fischgehegen vollkommen verdreckt ist.
Zum Teil türmen sich dort bis zu 15 Meter dicke Schichten mit
Ablagerungen in Form von Fäkalien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln auf,
die dort ihre Schadstoffe ausgasen.
Sogar der Fischverkäufer warnt bereits vor Fisch
Die Belastung aufgrund verschiedener Gifte in Fischarten, wie speziell dem Lachs, ist inzwischen so gravierend,
dass skandinavische Fischverkäufer bereits vor dem Verzehr ihres
eigenen Fisches warnen. Sogenannte Fettfische sollten maximal einmal die
Woche zu sich genommen werden und Schwangeren wird ganz von Lachs und
Co abgeraten.
Dabei sind die Auswirkungen recht vielfältig. Versuche an
Ratten haben ein deutlich erhöhtes Risiko gezeigt an Diabetes zu
erkranken. Denn aufgrund der Umweltverschmutzung wird die Fettleibigkeit gefördert.
Auch steigt das Krebsrisiko für den Menschen. Genau wie Schwangeren wird auch Krebspatienten von Fettfischen wie Lachs, Hering, Dorsch und Thunfisch dringend abgeraten.
Irgendwie absurd, dass wir das heute freiwillig zu uns nehmen und zudem als Delikatesse anpreisen!
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, kommt ursprünglich aus dem Verteidigungsministerium.
Und eine Art „Verteidigungsminister“ ist er scheinbar immer noch und
zwar für die Agrar- und Fleischlobby. So forderte er doch jüngst dazu
auf, dass täglich Schweinefleisch in Schulen und Kitas auf den
Speiseplan gehöre. Außerdem will er die Bezeichnung „vegane Wurst“
verbieten.
Ein Schnitzel darf nicht vegetarisch sein und eine Wurst nicht vegan
– diese Bezeichnungen für Fleischprodukte seien „komplett irreführend
und verunsichern die Verbraucher“, findet Christian Schmidt. Nun fragen
wir uns, wann er den Leberkäse umbenennt, denn in Leberkäse ist weder
Leber noch Käse enthalten. Außerdem wird der Verbraucher schon lange
mit Gutshof-Idylle im Kühlregal geködert. „Gut Ponholz“, „Mühlenhof“
oder „Gut Drei Eichen“ gibt es gar nicht.
Er ist der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt. Aus dem Verteidigungsministerium zum Landwirtschaftsminister – Da geht mit uns die Fantasie durch:
Der Dokumentarfilm: "Carne vale - Fleisch, lebe wohl!" porträtiert
Menschen in deren Leben das Verhältnis zu Tieren und der Umgang von
Mensch und Tier eine wichtige Rolle spielt.
Neben vielen
Informationen und Eindrücken zur veganen Lebensweise und Hintergründen
zum Fleischkonsum, erläutert u.a. die amerikanische Sozialpsycholgin
Melanie Joy ihre Theorie des "Karnismus" über die Psychologie des
Fleischessens.
Der Film enstand im Rahmen meiner Master-Abschlussarbeit an der FH Mainz.
Weiterführende Informationen zu dem Thema sind zu finden unter:
www.vebu.de
www.karnismus-erkennen.de
www.vegpool.de
www.ariwa.org
!Keine schrecklichen Bilder von der Fleischindustrie!
Marva
Vagarschakovna Oganyan versucht mit ihren Kenntnissen der Biochemie und
ihrer 45-jährigen Erfahrung als praktizierende Ärztin, Naturopatin und
Heilerin klar darzulegen, welche Folgeschäden der Fleischkonsum im
Körper anrichtet. Darüber hinaus erklärt sie warum 40% vom tierischen
Eiweiß überhaupt nicht verdaut werden, und warum dadurch Fäulnis- und
Gärungsprozesse im Körper stattfinden. "Fleisch wird im Inneren des
Körpers zu Eiter, welchen wir täglich herausspucken, -husten und
-schnauben." - M. V. Oganyan
Aufbau der Lektion:
00:00 Einleitung – Braucht man Fleisch zum Überleben? Weg von dem Mythos, hin zu den Fakten 00:35 Fleisch verwandelt sich zu Eiter in unserem Körper 02:35 Fleisch besteht aus Eiweiß; Was sind Eiweiße? Was sind Aminosäuren? DNA (DNS) 07:52 Kann Fleisch überhaupt vollständig verdaut werden?Unterschiede in der Eiweißstruktur 09:47 Fleisch wird in der Biochemie körperFREMDES tierisches Eiweiß genannt 10:30 Fleisch ist ein Antigen, welches Antikörper generiert 11:55 Erste Stufe der Fleischverdauung (Pepsin im Magen) 13:45 Der Magen-Darm-Trakt; Verdauung anhand einer Skizze erklärt 17:30 Was sind Kohlenhydrate? (Glucose als Basis) 19:07 Was sind Fette? 20:23 Verschiedene Konfiguration von Makromolekülen 23:07
Benötigte Energie für die Verdauung von Fleisch (ATP –
Adenosintriphosphat); Ist es energetisch günstiger Fleisch oder Pflanzen
zu essen? 34:09
Die Bauchspeicheldrüse und ihre Funktion für die Nahrungsverdauung;
Zweite Stufe der Fleischverdauung (Trypsin in der Bauchspeicheldrüse) 41:14 Der Magen-Darm-Trakt, Fortsetzung 44:16 Der Dickdarm; Die Blinddarmentzündung und Ursachen der Leukämie = Blutkrebs 49:23
Definition von Leukämie; Die Entstehung von Eitergiften (Putrescin)
und Leichengiften (Cadaverin) bei der Fleischverdauung; Fleisch als
Ursache und Aufrechterhaltung für Allergien 57:55 Pflanzliches Eiweiß - Warum es KEIN Antigen ist; Weitere Mythen in der Medizin; Harnstoff beim Fleischkonsum
!!!Aufgrund von begrenzter Zeit, ist es nicht möglich alle
naturwissenschaftlichen und biochemischen Aspekte ausführlich zu
behandeln, was M. V. Oganyan, auch nicht gemacht hat. Daher handelt es
sich bei einigen Erklärungen um SEHR vereinfachte Varianten der
Darstellungen, umso dem Zuschauer einen schnellen und verständlichen
Einblick in die biochemischen Prozesse des Körpers bei der Verdauung von
Fleisch zu geben!!!
Die Lektion wurde 2010 in Odinzowo (Oblast Moskau) aufgenommen.
Übersetzung: Danila Arndt
Vertonung: Olga Illichova
Montage: Nikita Arndt
Quelle und Dank an: www.youtube.com/channel/UCa7joo8_tQmvCF6zbCsi05Q
Themen der Lektion: 00:01:49
Wie schafft es das System, uns so zu erziehen, dass wir uns niemals
Gedanken über unsere Ernährung machen? Warum assoziieren wir den
Mittagsbraten nicht mit toter, verwesender Leiche? 00:05:40 Objektive Gesetze der Natur – absolute Wahrheit! 00:06:42
Warum sind alle Menschen krank? Warum haben Wildtiere überhaupt keine
Krankheiten, aber sollte man sie zu Haustieren machen, bekommen sie
dieselben Krankheiten, wie ihre Besitzer? 00:09:07
Artgerechte Nahrung des Menschen - Rohkost. Wie kam es dazu, dass sich
einige Menschen von ihrer artgerechten Nahrung entfernt haben? Warum ist
es aus Sicht der Trophologie kein Wunder, dass Menschen ihr Leben lang
von 6 Produkten leben und mit 120 Jahren Kinder bekommen können? 00:11:53
Was sind Proteine? Warum brauchen wir überhaupt keine Proteine, sondern
Aminosäuren? Warum kann eine Tabelle oder ein Arzt niemals genau
angeben, wie viele Proteine wir tatsächlich benötigen? 00:13:30
Rechtfertigung der Naturperversion (Kochkunst) und des Fleischkonsums
durch das Zusammenreimen der Theorie einer ausgewogenen Ernährung. Warum
ignorieren Wissenschaftler den Fakt, dass zur Mitte des 19. Jhd. ¾ der
gesamten Weltbevölkerung Vegetarier, Veganer und Rohköstler waren? 00:16:37
3 Arten, Proteine in den Körper zu bekommen. Warum hat ein Arzt genauso
wenig Ahnung von Ernährung, wie der Nachbar? Was sind Antigene
(Allergene) und warum sind alle tierischen Proteine Antigene? Wieso
führt jede Fleischmahlzeit zu Eiteranreichung im Körper? 00:22:16
Wieso haben Elefanten Tonnen an Muskelmasse, obwohl sie nur Gras essen?
Auf welcher Art schafft es unsere körpereigene Darmflora, alle
essenziellen Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine (B12) usw, zu
synthetisieren? 00:24:49
Wer kann thermisch behandelte Nahrung verzehren, ohne sich selbst
Schaden zuzufügen? Wie kommt es dazu, dass wir trotz Konsum von Fleisch
und gekochter Nahrung, überhaupt überleben können, aber trotzdem früher
sterben? 00:26:57
Wie kommen Kotsteine und Pilzkulturen in den menschlichen Darm? Warum
ist es kein Wunder, dass Menschen, die keine Nahrung verzehren, keinen
Eiweißmangel haben? 00:29:36
Was kann man überhaupt Fleisch nennen? Worin unterscheidet sich rohes
und thermisch behandeltes Fleisch? Was ist reversible und irreversible
Denaturierung von Proteinen? Wieso macht die Veränderung der isomeren
Struktur beim Kochen von Fleischproteinen, es nicht mehr möglich, dass
Fleisch im Körper verdaut wird? Warum fühlen sich Menschen nach dem
Verzehr von Fleisch schlapp? 00:34:23 Warum ist jede Krankheit heilbar? Warum würde der Mensch sich schaden, auch wenn er sogar rohes Fleisch isst? 00:36:40
Was versteht man unter Antigen-Antikörper-Problematik und warum tritt
sie bei Verzehr von Fleisch auf? Warum ist es gerade so gefährlich,
Kinder im jungen Alter mit Fleisch zu füttern? Kleine Beutel mit Eiter
als Ursache für alle Krankheiten. 00:42:58
Warum ist oxidiertes und peroxidiertes tierisches Fett (Cholesterin),
unabhängig von der HDL oder LDL-Konfiguration, höchst toxisch? Worin
liegt der Unterschied zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren? 00:48:22 Warum jeder Fleischesser früher oder später an Krebs sterben wird? 00:50:11
Warum werden nicht alle Nährstoffe, die ein Produkt enthält, einfach so
aufgenommen und verdaut? Was passiert mit Mineralstoffen und
organischen Säuren bei einer thermischen Behandlung über 65 Grad
Celsius? Was geschieht mit Wasser, welches bis zum Kochen gebracht
wurde? 00:54:44 Wie bereitet man sich einen Tee zu, der sogar gesund ist und dem Körper keinen Schaden zufügt? 00:56:29 Was haben Beton und arteriosklerotische Plaques gemeinsam? 00:58:38 In welchen Lebensmitteln ist tatsächlich viel Eisen enthalten? Warum es kaum noch adäquate Ärzte gibt? 01:02:25 Wie wurde früher in Griechenland Alkohol getrunken? 01:05:21 Symbiontische Darmflora als Erleichterung für unser Dasein. Warum ist selbst Eigelb nicht ganz ungefährlich? 01:07:14
Autolyse (Selbstverdauung) – Geniale Entdeckung A. M. Ugolews als einer
der Hauptargumente für eine pflanzliche Rohkosternährung. Was enthält
tatsächlich mehr Energie – Früchte oder Fleisch? 01:10:34 Wie laufen Verdauungsvorgänge tatsächlich ab? 01:11:13
Welche Nahrungsmittel führen zu Diabetes Typ 2 und wie wird man ihn
innerhalb von Wochen los? Worin liegt der biochemische Unterschied
zwischen raffinierten und natürlichen Zuckern und worin irren sich
Low-Carb-Experten? 01:13:33 Was ist Hypoglykämie und warum tritt sie nur nach dem Verzehr von künstlichen oder thermisch behandelten Zuckern auf? 01:15:26 Monorohkost als idealste Ernährungsform für den Menschen.
Dioxin. EHEC. BSE. Wieder verpacktes Faulfleisch. Antibiotika in Huhn,
Lachs und Garnelen. Das alles sind Schlagwörter, die wir täglich in den
Zeitungen lesen. Aber welche Lebensmittel sind tatsächlich mit Chemie
und Keimen versucht? Was können wir noch essen, das uns nicht krank
macht? Welchen Etiketten können wir im Supermarkt noch trauen? Allein im
vergangenen Jahr erschütterten 16 Lebensmittelskandale die EU. So
tötete beispielsweise ein mit Listerien kontaminierter Käse aus der
Steiermark acht Menschen in Deutschland und Österreich. Und das alles
trotz des weltweit strengsten Kontrollnetzes.
Diese Doku widmet sich
in dieser Folge den Lebensmittelskandalen und der Sicherheit unserer
Nahrungsmittel. Wir begleiten Experten und Behörden, Aktivisten und
Betroffene vor Ort beim Kampf gegen Massenindustrie, Etikettenschwindel
und Hormon-Mafia. Was hat sich seit dem berühmten Glykolwein-Skandal in
Österreich 1985 getan? Wie sicher ist das, was wir täglich zu uns
nehmen? Worauf müssen wir achten und warum ist eine vegane
Ernährungsweise langfristig unumgänglich.
Wir klären in einer spannenden Dokumentation über diese und noch viele andere Fragen zum Thema Lebensmittel-Skandale auf.
Quelle und Dank an: www.youtube.com/channel/UCKrt2zC71uGbb5T4LEHNdWw
Die
Zahlen sprechen für sich.Auf Grund der globalen Abholzung sind von den
ursprünglich 16 Millionen Quadratkilometer Wald auf der Erde heute noch
6,2 Millionen übrig. Die Folgen sind deutlich zu spüren: Millionen von
Menschen bangen um ihre Existenz, Baum- und Tierarten sind vom
Aussterben bedroht. Darüber hinaus beeinflusst die Abholzung massiv den
Klimawandel.
Wir spüren alle, dass uns der Aufenthalt im Wald gut tut.
Clemens G. Arvay
Überall schwirren Moleküle umher, die Information enthalten und
andere Lebewesen entschlüsseln sie. Darunter befinden sind die
unzähligen Terpene, die Pflanzenvokabeln, die ich bereits beschrieben
habe. Stellen Sie sich nun vor, sie betreten mit ihrem achtsamen,
aufmerksamen und ebenfalls ständig kommunizierenden Immunsystem diesen
Wald, einen Hot-Spot der Kommunikation.
Ihr Immunsystem kommuniziert nicht nur mit anderen Organen und
Systemen ihres Körpers und mit ihrem Gehirn, sondern auch mit der
Außenwelt. Es ist ein Sinnesorgan, das dazu gemacht ist, Information
wahrzunehmen, die Sie selbst nicht bewusst wahrnehmen können. Eine der
Aufgaben Ihres Immunsystems ist es, Reize aus der Außenwelt
einzuschätzen, zu erkennen und darauf zu reagieren. Das können Viren und
Bakterien sowie alle möglichen Substanzen sein. Das Immunsystem ist
also die unsichtbare Antenne Ihres Körpers, mit der Sie den Wald
betreten…
Aus der Neuro-Immunologie wissen wir, dass auch unser Immunsystem ein
kommunikationsfähiges Sinnessystem darstellt. Es ist wie eine
organische Antenne, welche die Pflanzenfunksprüche im Wald auffängt.
Unser Immunsystem reagiert darauf sogar auf ähnliche Weise wie die
Pflanzen selbst. Kommen wir mit den gasförmigen Terpenen in Kontakt,
steigen nachweislich die Anzahl und die Aktivität der natürlichen
Killerzellen. Das sind Immunzellen, die Viren aus dem Körper entfernen
sowie potenzielle Krebszellen töten. Auch Tumore werden von den
Killerzellen bekämpft.
Schon ein ausgedehnter Waldspaziergang vermehrt die Killerzellen um
etwa 50 Prozent und macht sie aktiver. Zwei Tage in einem Wald führen
sogar ....
Das Berliner Star-Up-Unternehmen ECF
baut derzeit eine 1.800 Quadratmeter große Aquaponikfarm. Das ist damit
die größte Anlage dieser Art in Europa.
Man plant, etwa 25 Tonnen Fisch
und 35 Tonnen Gemüse anzubauen. Seit circa zehn Monaten wird gebaut und
jetzt zum Jahresanfang beginnt die Produktion voll anzulaufen. Die Ware
soll über ein Direkt-Vertriebsmodell zum Endverbraucher und zur
Gastronomie geliefert werden.
Hier wird die Fischzucht mit dem Gemüseanbau direkt gekoppelt. Man
wandelt mit einem Biofilter die Stoffwechselprodukte der Fische in
Pflanzendünger um. Man verwendet also das Wasser aus dem Fischkreislauf
ein zweites Mal für die Pflanzen. Darüber hinaus wird das bei der
Fischzucht freiwerdende CO2 von den Pflanzen aufgenommen.
Entwickelt hat das Aquaponiksystem das Leibniz-Institut für
Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin. Die Entwickler von
ECF
schreiben auf ihrer Homepage, dass durch die spezielle Anordnung von
Aquakultur und Hydroponik und die damit verbundene Doppelnutzung etwa 50
Prozent an Wasser eingespart werden können.
Die Erzeugnisse werden in der Hauptstadt Berlin tagesfrisch
geliefert, da man keine weiten Transportwege hat und keine Kühlketten
braucht. Mit der Produktion direkt in der Stadt hat man drei Trümpfe zum
Ausspielen: Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz.
Der WWF und die UN behaupten, dass 17 bis 35 Prozent der globalen CO2-Emissionen
aus der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung stammen. Dazu
werden etwa 70 Prozent des weltweiten Süßwassers verbraucht.
Die ECF-Farm in Berlin dient als Vorzeigemodell, um weitere
Farmsystem zu verkaufen. Man will damit Investoren anlocken, die an
einem nachhaltigen Geschäftsmodell interessiert sind.
Die folgenden Videos bieten einen interessanten Einblick zu dem Thema:
Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk. Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die Nationen. Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.
Henry Kissinger – Friedensnobelpreisträger
Aufgrund des Denkanstoßes vom letzten Artikel (Können wir uns unsere Welt gut oder böse denken und reden?)
habe ich mich entschlossen, wieder vermehrt über Beispiele zu
berichten, die die Welt lebenswerter gestalten. Beginnen möchte ich mit
einem Artikel zum Motto “Menschen helfen Menschen” den die Netzfrauen aus dem Englischen übersetzt haben:
Genial! Gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare
Nahrung für alle Menschen – This man grew 1 Million Pounds of Food on 3
Acres! (Quelle)
Eine
Millionen Pfund an Nahrungsmitteln auf nur 3 Morgen (12.000 m²) zu
produzieren, klingt für Manche wie ein Hirngespinst oder unseriöses
Lockmittel. Aber – auch wenn es irreal erscheint – es ist definitiv
Realität.
Will Allen, ist ein ehemaliger Basketballspieler und
steht an der Spitze der städtischen Wirtschaftsbewegung in den
Vereinigten Staaten. Er ist der Gründer / CEO von Growing Power,
eine nationale Non-Profit-Organisation und Stiftung, die Menschen mit
unterschiedlichem Hintergrund dabei unterstützt, für gesunde, sichere,
hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen zu
sorgen.Und genau das tun sie auch.
Nahrung ist die mächtigste Sache, es ist eine
Notwendigkeit. Es ist ein Weg, um Spaß zu haben und es hat das
Potenzial, die Armut zu beenden und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
Wenn Menschen Arbeit und Brot haben, wird es wesentlich die
Kriminalitätsrate senken.
so Will Allen. Growing Power, inc. wurde 1993 als Farm gegründet, die
arbeitslosen Jugendlichen eine Beschäftigung bot. Heute stehen sie für
innovative Anbaustrategien, die unglaublich große Erträge an frischen, organischen Nahrungsmittel und Fisch liefern. Wie funktioniert das?
Growing Power verwendet Aquaponics-Gewächshäuser. Dabei werden im
wesentlichen Aquarien mit Hydrokultur kombiniert und die
Fischausscheidungen als Dünger für die Pflanzen genutzt. Das Geniale
dieses Ansatzes ist die Tatsache, dass damit quasi ein nicht endender
Zyklus von Nahrungsmitteln und Dünger entsteht.
Da die Systeme innerhalb der Glashäuser zum Einsatz kommen, ist man
vom Wetter unabhängig. Die Wände sind dabei natürlich ein begrenzender
Faktor, aber auch hier ist man erneut innovativ vorgegangen.
Die Gärten innerhalb der Gewächshäusern werden in mehreren Stockwerke
gebaut, um die Flächennutzung zu maximieren.
Dieser innovative Ansatz
bringt einen Ertrag von ca. 5$ pro 0,092903m2 (Square foot). Pro Morgen ergibt sich so ein Ertrag von 200.000$ für Growing Power, inc.
Growing Power steht aber nicht nur 100% organische Lebensmittel.
Trainings, Programme für Einsteiger, technische Unterstützung und aktive
Demonstrationen gehören ebenfalls zu ihrem Angebot.
Es macht Freude, derartige Projekte zu sehen. Besonders von Organisationen, die ganz klar die Botschaft „von Menschen für Menschen“
vertreten. Sie sind sogar stolz darauf, dass sie von der U.S. Regierung
nicht als organischer Betrieb zertifiziert wurden sondern hierfür einen
Drittanbieter herangezogen haben. Dazu findet man auf ihrer Webseite:
…das gehört einfach nicht zu unseren Prioritäten. Wir
arbeiten lieber auf den Feldern als die unzähligen Formulare der
Regierung auszufüllen. Wir wurden von Certified Naturally Grow
zertifiziert. Deren Kontrolleure kommen einmal pro Jahr zu uns auf die
Farm, überprüfen unsere Bücher und unsere Anbaupraktiken, um
sicherzustellen, dass wir so nachhaltig wie möglich produzieren. Wir
haben ebenfalls das Zertifikat nach Good Agricultural Practices (GAP)
erhalten, das uns bestätigt, dass wir unsere Produkte so sicher wie
möglich bearbeiten und aus Gründen der Lebensmittelsicherheit auch für
die notwendige Nachvollziehbarkeit in der Produktion sorgen.
Das ist wie Selbstjustiz im Lebensmittelmarkt – GENIAL. Und es geht
über die Arbeit im Gewächshaus hinaus! Growing Power besitzt 20 aktive
Bienenstöcke in Milwaukee und Chicago, die gut 150 Pfund Honig im Jahr
produzieren, sie verfügen über Viehbestand und eigenen Kompost.
Der
Hollywood-Star Morgan Freeman kämpft entschlossen gegen das weltweite
Bienensterben und hat sein Anwesen in ein Bienenparadies verwandelt.
Morgan Freeman macht sich große Sorgen um die Notlage der Honigbiene und
handelt.
Auf seiner 124 Hektar großen Ranch in Mississippi hat er jetzt 26 Bienenstöcken ein Zuhause gegeben.
Morgan
Freeman ist für seinen Umweltaktivismus bekannt, so kämpft er für den
Wechsel von fossilen Brennstoffen zu sauberen Energien und gegen die
gefährliche Keystone-XL-Pipeline.
„Es
gibt eine konzertierte Anstrengung, um die Bienen auf den Planeten
zurück zu bringen …Ich glaube, wir wissen nicht, dass Bienen die
Grundlage unseres Lebens,für das Wachstum des Planeten und die
Vegetation verantwortlich sind…Ich habe so viele blühende Pflanzen und
einen Gärtner habe ich auch….So haben wir Hektar von Klee und Pflanzen,
wie Lavendel gepflanzt. Ich habe etwa 140 Magnolienbäume und große
Blüten”, so Morgan Freeman.
„Ich habe viel zu tun, ich bin nun
Bienenzüchter”, fügte er hinzu.
„Ich habe noch nie, wie in der
Bienenzucht üblich, Imkerkleidung verwendet”, sagt er. „Sie haben mich
noch nie gestochen.
Zur Zeit füttere ich sie nur, Honig habe ich noch
nicht geerntet. Sie wissen , dass ich sie nicht störe.”
Hier spricht Morgan Freeman mit Jimmy Fallon über sein neues Paradies für Bienen.
Je nach Bodenbeschaffenheit, Pflanzen und Blüten und Gegenden variiert
die Zusammensetzung des Honigs. Im allgemeinen aber enthält er u.a.
folgende Bestandteile:
Verschiedene Zuckerarten, u.a. Dextrose, Lävulose, Saccharose, Dextrin und Maltose
Säuren: Ameisen-, Essig-, Apfel-, Zitronen-, Bernstein- und Aminosäuren
(Aus Dr. D.C. Jarvis: '5 x 20 Jahre leben', S. 123)
Etwa 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar nach Angaben der
Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Zu
den wichtigsten gehören so genannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure - es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt heiße Milch mit Honig meist erleichternd, wenn der Hals schmerzt. Andere Flavonoide im Honig helfen gegen Viren und werden heute auch als Mittel gegen Krebs erprobt. Acetylcholin,
ein anderer wichtiger Stoff, ist eine Stickstoffverbindung, die sich
günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die
Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine
blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Tee oder Milch dürfen nicht zu heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften.
Kristallisiert ein Honig zuhause im Glas aus, kann er im Wasserbad
erwärmt werden. Dabei verflüssigt er sich wieder. Der Honig sollte
allerdings nicht über 40°C erwärmt werden, da sonst fast alle heilsamen
Stoffe verloren gehen.
Dr. D.C. Jarvis nennt und belegt in seinem Buch 'Rheuma ist kein Schicksal' folgende Wirkungen von Honig:
Honig, der nicht wärmebehandelt sein darf!,
ist ein idealer Kräftespender und -erneuerer
wirkt antibakteriell, antiseptisch, antimikrobiell; zerstört schädliche Keime, Bakterien etc. (antibiotische Wirkung)
Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland
fand, daß rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie
Staphylococcus aureus, mit Honig abgetötet werden. Bakterien, die gegen
Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig
abgetötet
ist hervorragender Kaliumspender. Kalium entzieht Bakterien die Feuchtigkeit, die sie haben müssen, um gedeihen zu können
verbessert Beweglichkeit der Körpersäfte (Blut und Lymphe), weil Honig Feuchtigkeit anzieht.
heilt besonders gut Wunden,
auch offene und langwierige Wunden. Bereits im frühen Mittelalter hat
man Wundbrand, äußerliche entzündliche Geschwüre und Vereiterungen mit
Honigpflastern behandelt.
wirkt gegen Entzündungen
kann Eiter und totes Gewebe auflösen
Hippokrates kannte fiebersenkende Wirkung
fördert die Verdauung, indem er zur Beschaffung der verdauungswichtigen Säure beiträgt; ist wohltuend für den Magen
zieht Flüssigkeit an (Hydration) durch darin enthaltenes Kalium und Fruchtzucker; Zelle, die genügend Kalium besitzt, entzieht Bakterien Flüssigkeit, was sie schwächt bzw. tötet.
Haben Zellen zu wenig Kalium, entziehen Bakterien den Zellen die für
sie nötige Feuchtigkeit. (andere Kaliumlieferanten sind z.B. Früchte,
Baltt- und Wurzelgemüse)
nutzt Nährwert der Speisen besser aus, wenn zu jeder Mahlzeit etwas Honig eingenommen wird, weil er alles aus Nahrung herauszieht, was der Körper braucht.
enthält alle lebenswichtigen Mineralien und Enzyme = vorzügliche Ergänzung der Ernährung
enthält alle Vitamine, die für Gesundheit als erforderlich angesehen werden (z.B. Vitamin B1, B2, C, Pantothensäure Pyridoxin und Nikotinsäure); sie halten sich im Honig sehr gut
füllt jede Ernährungslücke aus
regt Verdauungstätigkeit an. Geeignetes Mittel zur Behandlung
von Darmträgheit. Wertvollen Bienenfermente werden nicht durch die
Verdauungsfermente zerstört.
wirkt mild abführend, verhütet daher Verstopfung (Wirkung der Lävulose, langsam absorbiertem Zucker, der in den Dickdarm gelangt.)
rasche Absorption verhindert Gärung bei Verdauung
wirkt beruhigend auf Körper und Seele
ist bestes Schlafmittel:
es sorgt für tiefen, erquickenden Schlaf, schaltet Organismus und Psyche
von Aktivität auf Ruhe um. (In ein Glas Milch wird ein Teelöffel Honig
eingerührt und soll etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen
getrunken werden.)
wirkt gegen Muskelkrämpfe
wirkt schmerzlindernd, z.B. bei Arthritis
ist bewährtes Hustenmittel: hilft gegen quälenden Husten und Erkältungen
mit Milch, besser noch mit Tee ist Honig ein altes und bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen.
regeneriert menschlichen
Körper. Da Honig freie Radikale binden kann, kommt es zu einer
Neubildung von Gewebe. Antioxidantien in Honig gleichen in etwa jenen
in Obst und Gemüse. Antioxidantien haben die Eigenschaft, freie Radikale
zu neutralisieren.
aktiviert und normalisiert Herz-Kreislauf-Funktionen, Stoffwechsel sowie Nervensystem
vorzügliches Mittel gegen Bettnässen (Kalium im Honig zieht Wasser an und behält es, Honig beruhigt gleichzeitig)
schont Nieren, verhindert Nierenerkrankungen
gegen Magen-Darm-Beschwerden
verbessert Teint (Haut), macht die Haut zart
schärft Augen
verhindert Krebs
verhindert Lähmungen
seinem lebensspendenden Süß kommt kein anderes gleich
ist willkommene Bereicherung des Speiseangebots
wirkt gegen Alterung
bindet Feuchtigkeit in der Haut und kann sie so vor dem
Austrocknen schützen; wirkt durchblutungsfördernd und glättend, da er
einen ähnlichen pH-Wert wie die Haut hat
"Es ist ein Lebenselixier von der Wiege bis zur Bahre"... "Schadet dem Körper nie."
Dr. Jarvis empfiehlt täglich 1-2 Gläser (0,1 Ltr) Wasser mit 2
Teelöffeln Obstessig und 2 Teelöffeln Honig zu trinken, am besten
frühmorgens, vor dem Schlafengehen und schluckweise während Mahlzeiten (aus Dr. D.C. Jarvis 'Rheuma ist kein Schicksal', S. 185-188)
Bewusstheit und Eigenverantwortung als Konsument .
Ist unser Planet ein Paradies oder eine Müllkippe?
Wer hat die Welt so gemacht, wie sie heute ist? Die oder Sie? Sind Sie ein
Täter? Ein Opfer? Oder gar beides in Einem? Der
unten abgedruckte ganz wunderbare Artikel von Michael Laibner bringt vieles
mit sehr einfachen Worten auf den Punkt: Wir als Konsument haben alles in
der Hand, wir müssen uns nur darüber bewusst sein, und es nur wollen.
Der Artikel ist zwar etwas länger, aber umso lesenswerter.
Um Eigenverantwortung übernehmen zu können, muss man aber auch hinter
die Kulissen schauen, und das meist gesteuerte Geschehen durchblicken. Eine
tolle Zeitschrift dazu (aus der auch dieser Artikel stammt) ist auch die "Kent
Depesche" von Michael Kent. http://www.kent-depesche.com
Vielen Dank für die Bereitstellung des Artikels. (von 2004)
Wenn
nicht Du, wer dann ? Wann nicht heute, wann dann ?
Von
Michael Laibner
Ich werde hin und wieder gefragt, warum ich für solch "obskure
Blättchen" schreiben würde. Warum nicht (mehr) für Tageszeitungen
oder Illustrierte mit großer Auflage? Die würden doch gewiss
auch besser bezahlen. Ich antworte dann: "Weil ich fühle, dass
die Welt ein schönerer Ort sein könnte. Und weil ich einen Beitrag
leisten möchte, sie dazu zu machen. Das gelingt eben nur in einem entsprechenden
Umfeld." - "Als ob ausschließlich Sie Miete bezahlen, Einkaufen
gehen und weiteren finanziellen Verpflichtungen nachkommen müssten",
schütteln meine Gesprächspartner dann mit unschöner Regelmäßigkeit
den Kopf und meinen: "Ja, einen Beitrag leisten, das muss man sich
eben leisten können!" Darauf entgegne ich wahrheitsgemäß,
dass ich das starke Gefühl hätte, es mir nicht mehr leisten zu
können, keinen Beitrag zu leisten...
Der
Teuelskreis
Alles hängt
damit zusammen, dass ich eines Tages heraus gefunden habe, warum wir uns
immer häufiger in misslichen Lagen wiederfinden. Beispielsweise in
der Lage zu glauben, billig bei ALDI (in Österreich heiß ALDI
ja bekanntlich HOFER) einkaufen zu müssen. Die Lösung ist verblüffend
simpel: Genau deshalb, weil wir meinen, billig bei ALDI einkaufen zu müssen,
müssen wir bald billig bei ALDI einkaufen!
Das mag Sie jetzt ein bisschen verwirren, doch geben Sie sich und mir bitte
noch ein wenig Zeit. Vieles wird Ihnen wie die sprichwörtlichen Schuppen
von den Augen fallen. Einstweilen soll es uns genügen, zu beobachten,
dass wir etwa beim Einkauf von Lebensmitteln sparen, um uns trotz Ebbe in
der Kasse andere Dinge wie einen DVD Player, das neueste Handy oder ein
schöneres Auto leisten zu können. Nehmen wir einmal an, Sie wären
Verwaltungsangestellter in einem mittelständischen Reisebüro.
In jüngster Zeit erhält Ihre Firma immer weniger Aufträge,
weil sich immer weniger Menschen Fernreisen leisten können. Die ALDI
Eigentümer (die Brüder Karl und Theo Albrecht) können sich
natürlich Fernreisen leisten, haben aber einen Privatjet. Einen Privatjet
haben sie, weil sie mit einem Vermögen von rund 26,8 Milliarden Dollar
die drittreichsten Leute der Welt sind. Zum besseren Verständnis: Um
in einem 40 jährigen Arbeitsleben ein solches Vermögen anzuhäufen,
müssten Sie, ohne Verzinsung gerechnet, 762.000 Euro in der Stunde
verdienen! Kurzum, die ALDI Brüder sind reich jenseits aller Vernunft.
Sie sind darum so superreich, weil sie einen Großteil des im Umlauf
befindlichen Geldes besitzen. Und dieses Geld besitzen die ALDI Brüder
natürlich deshalb, weil Sie in deren Super märkten einkaufen.
Bei ALDI kaufen Sie ein, weil es dort billig ist. Bei ALDI ist es aber nur
deshalb billig, weil man knallhart kalkuliert - was nichts anderes bedeutet,
als dass man die Hersteller und Zulieferer ausbeutet (dazu gleich mehr).
Diese machen irgendwann Pleite und buchen keine Geschäftsreisen mehr
beim Reisebüro Ihres Arbeitgebers. Daher herrscht bei ihm nun ebenfalls
Ebbe in der Kasse - und auch er meint, nun bei ALDI einkaufen zu müssen.
Genau wie seine bankrotten Ex Kunden und Sie. Merken Sie etwas? Ein Teufelskreis,
ganz richtig. Die Preisfrage lautet: Wie kann man ihn durchbrechen?
Umweltminister René Castro: “Wir wollen keine Tiere in Käfigen sehen, es sei denn sie müssen gerettet werden.”
Die Regierung von Costa Rica hat beschlossen, schon im nächsten Jahr
damit zu beginnen, sämtliche Zoos im Land zu schliessen. Die Anlagen
werden in Botanische Gärten oder Parks umgewandelt.
Der Grund ist nicht mangelnde Finanzen sondern die Einsicht, dass
Tiere in ihren Lebensraum gehören und nicht hinter Gitter zur Erbauung
der Menschen. Ausnahmen bestehen für die Tiere, die Pflege bedürfen und nicht hilflos ausgesetzt werden.
Die in die Freiheit entlassenen Tiere werden ihre neue Heimat in
Naturschutzgebieten finden. Die geeignete Auswahl, um ihr Leben zu
garantieren, wird in der nächsten Zeit von den verantwortlichen Experten
diskutiert.
Schon im März nächsten Jahres werden der Zoo “Simon Bolivar” und das
“Santa Ana Conservation Center” die Pforten für die Besucher für immer
schliessen.
Zirkusdressuren mit wilden Tieren sind schon seit einiger Zeit in
Costa Rica so wie in Bolivien, Brasilien, Peru, Paraguay und Kolumbien
verboten worden. Im Jahr 2012 trat ein Gesetz in Kraft, das das Jagen
von freilebenden Tieren als Sport verbot.
Auf dieser Reisetip-Website
findet sich ein Kommentar aus dem Jahr 2008 zu dem Zoo “Simon Bolivar”
in der Hauptstadt San José, der stellvertretend für alle derartigen
Einrichtungen dieser Welt steht (auf der Bewertungsliste wurde der Zoo
von den Besuchern überwiegend negativ beurteit):
It is very sad to see big cats in cages. They should
change that, and provide a better habitat for those animals (and some
others too) Costa Rica is a country that takes very good care of the
environment and the wildlife. How can they have this in a zoo? My
opinion is that the zoo needs to have better habitat for many of the
animals.
Ohne den Einsatz von Tierschutzgruppen wäre die Einsicht und das
Gesetz wohl kaum möglich gewesen. Dieser Arbeit ist nicht genug Respekt
zu zollen.
Tiere sind keine Objekte, die man zum Sonntagsausflug wie
Kunstgegenstände betrachtet oder den Kindern vorführt wie ein
pflegeleichter Besuch im Freizeit-Park mit Karusellen.
Mit unseren
Kindern bei einem Spaziergang in der Natur Pflanzen und Tiere zu
entdecken ist zudem viel erholsamer und vor allem lehrreicher. Wer kann
von sich heute noch behaupten, die Namen der Lebewesen zu benennen, die
es in der einheimischen Umgebung gibt?
Rainer Maria Rilke schrieb nach einem Besuch der “Ménagerie du Jardin
des Plantes” in Paris im Jahr 1903 das kurze Gedicht “Der Panther”.
Vertonung der intensiven Zeilen von PoesiePirat Michl:
Quelle und Dank an: www.radio-utopie.de und www.youtube.com/user/poesiepiratmichl?feature=watch
Directed by Marilyn Agrelo. You'll be hard-pressed to find a more
unusual circus, or father-daughter performing duo.
The Moscow Cat
Theatre is just that: a travelling show of cats that perform amazing
tricks for the owners who love and train them.
Everybody in Russia may
be used to seeing cats perform tricks, as the theatreâs manager
explains in this funny, charming film, but felines walking tightropes,
crossing the stage on giant balls and walking upside down is not a
common sight in most countries.
As balalaika and accordion circus score
plays in the background,
Creative Director Vladimir and daughter Maria
combine their love of cats and stage to create a captivating act and
illustrate the tricks of the trade â giving new meaning to the
expression 'herding cats'.
Дрессура с кошками - Федоровы (2011)
Quelle und Dank an: www.youtube.com/user/cinelanfilms?feature=watch
und www.youtube.com/user/CircusNikulin?feature=watch
Während
die Aquaponik-Anlage gerade aus ihrem Winterschlaf erwacht und sich
jetzt im Frühbeet-Stadium befindet, wende ich mich den allgemeinen
Grundlagen, Fragen und Erklärungen zur Aquaponik zu.
Was ist Aquaponik?
Zunächst ist der Begriff eine Kombination aus “Aquakultur” und
“Hydroponik”, wobei mit Hydroponik die Aufzucht von Pflanzen ohne Erde
gemeint ist. Dabei wurzeln die kultivierten Pflanzen in anorganischem
Substrat (wie z.B. Kies, Blähton oder Mineralwolle) und erhalten ihre
Nährstoffe ausschließlich in Form von nährstoffreichem Wasser, das die
Wurzeln erreicht. Aquaponik steht also für Fische und Pflanzen in einem
gemeinsamen geschlossenen Wasserkreislauf. So wie auch in einem
natürlichen Gewässer der Fall, leben die Pflanzen von den im Wasser
gelösten Nährstoffen, in Form von Fischkot, der durch Bakterien mehrfach
verstoffwechselt und damit für die Pflanzen aufbereitet wird. Als
“Polykultur” verbindet Aquaponik die klassische Aquakultur mit dem
Gemüseanbau, wobei die Planzen aus der Perspektive der Aquakultur einen
Filter ersetzen. Aus ökonomischer und ökologischer Perspektive arbeitet
eine solche Kreislauflösung wirtschaftlicher als die Systeme, die nur
einen kleineren Ausschnitt des biologischen Kreislaufs nutzt.
Schließlich werden mit den Exkrementen der Fische auch gleich die
Gemüsepflanzen ernährt und es gehen dabei keine Nährstoffe verloren. Das
Gemüsebeet kommt dabei völlig ohne Schadstoffe in Form chemischer
Zusätzen o.ä. aus. Selbst wenn die Effektivität einer Anlage voll
ausgenutzt wird, sind keine chemischen Zusätze notwendig und es
entstehen darüber hinaus nur nützliche Stoffe, wie etwa Klärschlamm für
Biogasanlagen. Sollte es auf längere Sicht, etwa aufgrund spezieller
Bedürfnisse der Pflanzen, doch mal einen Mangel an Nährstoffen (wie z.B.
Spurenelemente, Mineralien oder Eisen) geben, so lassen sich diese auch
in natürlicher Form, etwa mit dem Futter (z.B. als Rohasche)
hinzufügen.
Wie funktioniert Aquaponik?
Pflanzliches Pelletfutter wird z.B. an Tilapia mariae verfüttert, die
im Substrat/Kies lebenden Bakterien setzen den Fischkot in Nährstoffe
um, den die Pflanzen aufnehmen. Fische, Bakterien und Pflanzen leben
zusammen im geschlossenen Kreislauf. Wichtig ist aber, im Gegensatz zur
klassischen “Aquakultur”, dass dabei auch eine erhebliche Menge an
Bakterien eine wichtige Rolle zukommt, weil sie die Äbfälle der Fische
durch ihre Verstoffwechselung so aufbereiten, wie es die Pflanzen am
Ende brauchen. Quasi eine Form von “Flüssigdünger”, bestehend aus
Nitrat, Phosphaten und Spurenelementen, der so auch in jedem ökologisch
gesunden Gewässer vorkommt. Es ist also der natürliche Kreislauf, den
die Aquaponik ausnutzt, indem sie sich des kompletten
Stoffwechsel-Kreislaufs bedient, in Form einer Planzen-, Bakterien- und
Fischkultur. Bezogen auf eine landwirtschaftliche Nutzung, macht dies
die Sache nicht nur einfacher sondern auch preiswerter. Da man Aquaponik
mit einfachsten Mitteln, wie z.B. mit einem Ausgedienten IBC-Tank und
wasserdichten Pflanzkästen, Pumpen und Siphonen im eigenen Garten
durchführen kann, gibt es bereits viele Anleitungen für so genannte
“Backyard Aquaponics”-Systeme. Kommerzielle Anlagen sind ebenfalls
bereits in vielen Ländern verbreitet (s. unten), allerdings längst nicht
in dem Maße, wie dies eigentlich möglich wäre.
Website der IGB-Berlin (Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei), mit Beschreibung der ASTAF-PRO-Anlage: http://www.igb-berlin.de/astafpro.html
Anna Lappé & Food MythBusters -- Do we really need industrial agriculture to feed the world?
For more information, Sources & Citations, credits, and database of the research sources used:
www.foodmyths.org
Weltagrarbericht und bio&faire Werte
Benny Haerlin erläutert die zentralen Aussagen des Weltagrarberichts, zeigt die Konsequenzen für Europa auf und stellt einen Bezug zu den bio&fairen Werten her: Nachhaltiges Wirtschaften, das weder zu Lasten von Natur, Umwelt Mensch noch Tier geht.
Der Weltagrarbericht erklärt von Benny Haerlin
WELTAGRARBERICHT -
Die Welt ernähren ohne sie zu zerstören!
Vortrag gehalten von Benedikt Haerlin auf Einladung von Bio Austria, Multikraft und SPES Zukunftsakademie am 12. April 2011
BIO Austria
http://www.bio-austria.at
Multikraft
http://www.multikraft.at
SPES Zukunftsakademie Schlierbach
http://www.spes.co.at
Quelle und Dank an: www.youtube.com/user/RealFoodMediaProject?feature=watch und www.youtube.com/user/BioFairVerein?feature=watch und www.youtube.com/user/zeppzedt?feature=watch
Der kleine Luiz Antonio möchte keine Tiere essen [deutsche Untertitel]
Oft
wird behauptet, dass Kinder eine gewisse Empathie und Mitgefühl mit
allen Tieren haben und wir erst im Laufe unseres Lebens durch äußere
Faktoren dazu erzogen werden, diese zu verlieren.
Der dreijährige Luiz Antonio ist überzeugt davon, dass wir Tiere beschützen sollten, anstelle sie zu essen.
Er
nähert sich der Thematik an, indem er sich bei seiner Mutter über das
Gericht auf seinem Teller informiert und versteht schliesslich mit
großen Augen, dass Tiere erst sterben müssen, bevor sie auf unseren
Tellern landen können.
Er ist sich sicher, dass er dies nicht
möchte. Er schlussfolgerd auf berührende Art und Weise: "Warum sterben
sie? Ich möchte nicht, dass sie sterben. Ich möchte, dass sie aufrecht
stehen bleiben... Diese Tiere... Man muss sich um sie kümmern und darf
sie nicht essen!"
Warum glaubt ihr, haben viele Erwachsene diese Empathie mit Tieren verloren?
Danke an Sabine und Peter für den Tipp!
Quelle und Dank an: www.youtube.com/user/4animalequality?feature=watch