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Hier findet Ihr neben Hintergrundinformationen über das Weltgeschehen vor allem positive Nachrichten darüber, wie man im menschlichen Miteinander Großartiges erreichen kann.
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Dienstag, 3. Mai 2016

Aussaatkalender Gemüse

Aussaatkalender fur Gemüsegarten.

Alle daten sind nur indikatief, das Wichtigste ist, den Überblick über das Wetter zu halten weil Jungpflanzen schnell austrocknen.

1. Blatt-und Stammkulturen
2. Knollen-und Wurzelgemüse
3. Zwiebelpflanzen
4. Kohl
5. Hülsenfruchten
6. Gebleichte Kulturen
7. Obstkulturen

Aussaat Zeit unter Glas
Aussaat im freien
Ernte
 
K = Tage von Aussaat zu Keimung
E = Tage von Aussaat zu Ernte
M = Mindestpflanzabstand nach Umpflanzen
 

Dienstag, 15. März 2016

Bio-Garten und Permakultur – Die Unterschiede


Es beginnt die Gartensaison  für Selbstversorger, Balkongärtner und alle, die es noch werden möchten:-)


organic-gardening-and-permaculture

Der Permakultur-Garten ist viel mehr als ein uns bekannter Bio-Garten. Dessen intelligentes Design nutzt kostenlose, nachhaltige Energien und Ressourcen. Er ist energetisch vernünftig und dabei behilflich, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Ein gutes Design hat dabei ein grosses Potenzial. Es kann die Nachbarn verbinden. Der grösste Permakultur-Ort in der Welt, das Chikukwa Projekt, hat der ganzen Gemeinde geholfen.

Der Permakultur-Garten ist auch Teil eines allumfassenden Lebensstils der Fürsorge für die Umwelt. Ihr könnt es hier sehen:

Fokussierung auf den Nährstoff- und Wasserkreislauf durch Nutzung von Abfall und die Verringerung der Abhängigkeit vom Materialeinsatz
Schaffung von gesünderen Böden und mehr Vielfalt bei den Produkten
Die Verantwortlichkeit für die Abfälle. Es ist wirklich ein Ziel, Abfall zu beseitigen. Das heisst, weder überschüssigen Stickstoff noch Unkrautsamen freizulassen.

Die umfassende Vielfalt lässt die Nutzer engagiert und begeistert über ihre wachsende Nahrung gärtnern.
Nachahmung der Natur durch Schonung von Boden, Wasser und genetischem Kapital. Es erfolgt eine intensive Raumnutzung. Pflanzen dürfen Samen ansetzen und werden miteinander gepflanzt, um zusammen für die Schädlingsbekämpfung zu sorgen.

Es ist unwahrscheinlich, dass ihr hier die Nahrungspflanzen in Reihen seht. Die Permakultur-Anlage wird eher wie ein Lebensmittel-Wald mit einigen Lichtungen voller Kräuter und Stauden aussehen.
Optimierung der natürlichen Energien, beispielsweise Wind, Staub, Laub, Vogelkot.
Nährstoffreiche Speisen und Lebensraum für Menschen, sowie einheimische Tieren und Vögeln.

Die Abhängigkeit von Beobachtung. Das Permakultur-Design ist eine uneinheitliche Technologie. Bill Mollison (Mitbegründer der Permakultur-Bewegung) sagte, dass die Permakultur anpassungsfähig ist, wie auch das Fahrrad, und ein riesiges Potenzial hat, jedoch nur so gut ist, wie der Nutzer selbst sie anwendet.

Minimales Risiko. Wenn wir bei der Permakultur versagen, übernimmt es einfach die Natur. Der Boden wird auch weiterhin heilen, die Wälder wachsen und jemand anderes kann den Schritt tun, unsere Bestrebungen wieder aufzunehmen.


Freitag, 11. März 2016

Unabhängig leben: Jetzt Gemüsepflänzchen ziehen


Der Vorfrühling liegt in der Luft, die Schneeglöckchen blühen und die Krokusse schieben schon ihre Knospen ins Sonnenlicht - sofern die Sonne scheint. Wer sich darauf vorbereiten möchte, möglichst gesund und unabhängig von Supermarktketten zu leben, der sollte jetzt beginnen, seine Lebensmittel so weit wie möglich selbst anzubauen. Darum geben wir in unserer Serie "Unabhängig leben" dazu eine kleine Anleitung. Wenn man sich halbwegs intelligent für eine große Krise vorbereiten will, muß man spätestens jetzt anfangen zu lernen, wie das alles geht.


Man kann bereits jetzt im Haus viele Gemüsepflänzchen vorziehen. Das schafft den Pflanzen einen wichtigen Vorsprung, und sie können kräftiger und größer wachsen, die Ernte wird reichlicher. Allerdings gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, um die Mühe und den Aufwand auch nicht umsonst geleistet zu haben.
 
Dabei kommt es aber nicht darauf an, so früh wie möglich zu beginnen. Auf den Samenpackungen sind meistens die Zeitpunkte für eine Anzucht im Haus oder Gewächshaus – aber auch den geeigneten Zeitpunkt für die Aussaat im Freiland angegeben. Man sollte nicht früher im Haus anfangen, als empfohlen wird.

Die Anzucht auf der Fensterbank ist nämlich nicht gleichbedeutend mit einem Gewächshaus oder Wintergarten. Leider ist das Tageslicht durch ein Fenster auf die Fensterbank in den ersten zwei Monaten des Jahres kaum ausreichend. Wer hier zu früh beginnt, zieht meist ganz helle, weiche und lange Sämlinge heran, die dann später kaum dem Klima draußen im Garten gewachsen sind. Sie werden krankheitsanfällig. Januar und Februar sind also im Normalfall zu dunkle Monate und nicht geeignet, gesunde Pflänzchen heranzuziehen.


Natürlich kann man mit Kunstlicht nachhelfen. Das Licht normaler Glühbirnen nützt allerdings nichts, Energiesparlampen sind nach Erfahrungen von Hobbygärtnern sogar schädlich. Es gibt spezielle Wachstumslampen, die das Sonnenlichtspektrum fast genau  herstellen können, darunter auch LED-Leuchten und Neonröhren. Wer möchte, kann das natürlich machen. Man muß dabei allerdings die natürliche Sonnenscheinlänge beachten. Pflanzen registrieren die Dauer der täglichen Beleuchtung sehr genau und haben ihren Rhythmus. Den gilt es, unbedingt einzuhalten, also nur tagsüber mit Kunstlicht auszuhelfen.

Mit solchen Mitteln lernt man allerdings nicht, unter den Bedingungen einer Krise seine Selbstversorgung mit Gemüse und Kräutern sicher zu stellen. Es ist nämlich in solchen Zeiten nicht wahrscheinlich, daß es eine zuverlässige Stromversorgung gibt.

Mit hinter den Pflänzchen aufgestellten Spiegeln oder Brettern oder Pappdeckeln, die mit Alufolie umhüllt sind, kann man die Lichtausbeute auf einer Fensterbank aber fast verdoppeln. Damit erzielt man schon relativ gute Ergebnisse.

Weiterhin ist es wichtig, auf die Keimtemperatur des Saatgutes zu achten. Manche Samenkörner sind da ganz schön anspruchsvoll. Gurken und Paprika benötigen zum Beispiel ungefähr 25 °C. Das erreicht man im März kaum auf der Fensterbank.


Wer einen Heizkörper vor dem Fenster hat, kann die Anzuchtbehälter so darüber platzieren, daß die richtige Temperatur erreicht wird.


Aber auch hier gilt: Das funktioniert nur, wenn die Zentralheizung auch läuft.
Die meisten Gemüsearten brauchen eine Keimtemperatur von über 14-16 °C.



 


Samstag, 12. Dezember 2015

Wie man auf 400 Quadratmetern über 2000 Kilo Nahrung erzeugt


Mitten in Los Angeles lebt die Familie Dervaes. Sie haben dort ein Grundstück von etwas über 400 Quadratmetern. So weit, so gut. Was aber ungewöhnlich ist: Nur 15 Minuten Fahrtzeit vom Stadtzentrum Los Angeles entfernt hat diese Familie eine „Urban Farm“ – also einen Stadtbauernhof aufgebaut, von dem sie sich ernähren können.





Viele von uns denken ja darüber nach, wie sie sich besser selbst versorgen können, bekommen aber die Kurve nicht wirklich. Und man muss auch offen sagen: So etwas geht auch nicht von heute auf morgen. Man kann nicht einfach nur Gemüsepflanzensamen irgendwo in die Erde stopfen und schwuppsdiwupps – ohne jedes Zutun – erntet man kurze Zeit später die tollsten Früchte.

Da gibt es einiges zu lernen, wie das geht. Man macht ganz neue Erfahrungen: Schädlinge die alle Anstrengungen in einer Regennacht zunichte machen sowie all die Fehler, die man am Anfang macht und die sehr entmutigend sein können.

Ja, und Los Angeles ist ein anderes Klima als Bremen oder Rostock. Paprika unter freiem Himmel gedeihen in kühleren, regnerischen Gegenden nicht wirklich gut. Und die Nacktschnecken sind auch nicht gerade die Freunde des Gärtners, fühlen sich aber in einem verregneten Sommer im Gemüsebeet sauwohl. Mitten in der Stadt im warmen Los Angeles dürften die Mistviecher wohl kaum in Kohortenstärke auftreten.

Trotzdem ist das, was die Familie Dervaes dort kann ein Ansporn. Es müssen ja nicht gleich 100% sein. Aber ein Anfang wäre schonmal etwas wert.

garten-700x466 

In jedem Fall sind solche halbhohen Beete, wie wir sie hier sehen, mit Kompost aus Küchenabfällen und klug variierter Abwechslung der angepflanzten Nahrungsmittel ein guter Start.

Man sollte vielleicht nicht gleich soviele Beete auf einmal in Angriff nehmen. Ein oder zwei größere Hochbeete sind für nebenbei und als Anfang durchaus ausreichend.

Das Halten von Hühnern dagegen ist nicht besonders schwer. Wenn die Tierchen einen sauberen Stall und Auslauf haben, Licht, Luft, Sonnenschein und genügend Platz, dann sind sie bei abwechslungsreicher, guter Fütterung gesund und munter, legen fleißig Eierchen und sind außerdem sehr unterhaltsam.

Übrigens: Hühner sind alles andere als dumm!

Die Dervaes haben jedenfalls nach eigenen Angaben jede Menge Obst und Gemüse, im Jahr 900 Hühnereier und noch mehr Enteneier, über zehn Kilo Honig, Ziegenmilch und daraus Käse, aber auch eine abwechslungsreiche Fleischversorgung mit Kaninchen, Ziegen, Hühnern und Enten.

Nebenbei verkaufen sie ihre Produkte auch im eigenen „Hofladen“, was ihnen 20.000 $ im Jahr Einkommen beschert. Bedenkt man, daß dabei schon die eigene Ernährung vollumfänglich geleistet ist, ist das nicht einmal wenig Geld. Zu den Kunden der Familie gehören auch Restaurants der Umgebung.

Für alle diejenigen, die sich aktiv auf Krisenzeiten vorbereiten wollen und möglichst noch soviel produzieren, um davon auch ein kleines Einkommen zu erzielen, ist diese kleine Stadtfarm ein guter Ideengeber!




Weitere Lösungen - z.B. über den Anbau findest du hier auf Horizont 13



Quelle und Dank an: http://quer-denken.tv und http://brd-schwindel.org

Mittwoch, 15. Juli 2015

Krisenvorsorge Autarkes Leben




Autark werden heißt,
die Verantwortung in möglichst allen Bereichen des Lebens zurückholen.

Unter diesem Leitspruch veranstaltet der Verein Lebensinsel in Schwaz/Tirol Seminare und viele Aktivitäten und Projekte. Ziel dieser Tätigkeiten ist es, Menschen das Wissen zu vermitteln, um in Eigenverantwortung ein individuell selbstbestimmtes (autarkes) Leben zu gestalten.



Quelle und Dank an: Lebenskraft TV  www.youtube.com/channel/UCgla2_7tFV7pxHVqWfbGUqw

Freitag, 12. Juni 2015

Fische und Gemüse für den Weltmarkt aus Berlin

Das Berliner Star-Up-Unternehmen ECF baut derzeit eine 1.800 Quadratmeter große Aquaponikfarm. Das ist damit die größte Anlage dieser Art in Europa.

Man plant, etwa 25 Tonnen Fisch und 35 Tonnen Gemüse anzubauen. Seit circa zehn Monaten wird gebaut und jetzt zum Jahresanfang beginnt die Produktion voll anzulaufen. Die Ware soll über ein Direkt-Vertriebsmodell zum Endverbraucher und zur Gastronomie geliefert werden.


Gemuese, Salat, Aquaponik, positive nachrichten
© Bob Doran / flickr.com (CC BY 2.0)


Was geschieht in einer Aquaponikfarm?

Hier wird die Fischzucht mit dem Gemüseanbau direkt gekoppelt. Man wandelt mit einem Biofilter die Stoffwechselprodukte der Fische in Pflanzendünger um. Man verwendet also das Wasser aus dem Fischkreislauf ein zweites Mal für die Pflanzen. Darüber hinaus wird das bei der Fischzucht freiwerdende CO2 von den Pflanzen aufgenommen.

Entwickelt hat das Aquaponiksystem das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin. Die Entwickler von ECF schreiben auf ihrer Homepage, dass durch die spezielle Anordnung von Aquakultur und Hydroponik und die damit verbundene Doppelnutzung etwa 50 Prozent an Wasser eingespart werden können.

Die Erzeugnisse werden in der Hauptstadt Berlin tagesfrisch geliefert, da man keine weiten Transportwege hat und keine Kühlketten braucht. Mit der Produktion direkt in der Stadt hat man drei Trümpfe zum Ausspielen: Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz.

Der WWF und die UN behaupten, dass 17 bis 35 Prozent der globalen CO2-Emissionen aus der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung stammen. Dazu werden etwa 70 Prozent des weltweiten Süßwassers verbraucht.

Die ECF-Farm in Berlin dient als Vorzeigemodell, um weitere Farmsystem zu verkaufen. Man will damit Investoren anlocken, die an einem nachhaltigen Geschäftsmodell interessiert sind.

Die folgenden Videos bieten einen interessanten Einblick zu dem Thema:

Der “Tomatenfisch”:

 

 

Eröffnung des sogenannten Öko-Centers in Pocking:

 

 

Planung & Bau des Aquaponik-Systems:

 

 

Siehe auch hier: 

und hier: 

 

Alle weiteren Infos findet ihr unter ecf-farmsystems.com.

Quelle und Dank an:  www.gute-nachrichten.com.de

Lasst uns gemeinsam wachsen …


Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk. Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die  Nationen. Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.
Henry Kissinger – Friedensnobelpreisträger

Aufgrund des Denkanstoßes vom letzten Artikel (Können wir uns unsere Welt gut oder böse denken und reden?) habe ich mich entschlossen, wieder vermehrt über Beispiele zu berichten, die die Welt lebenswerter gestalten. Beginnen möchte ich mit einem Artikel zum Motto “Menschen helfen Menschen” den die Netzfrauen aus dem Englischen übersetzt haben:

growing power


Genial! Gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen – This man grew 1 Million Pounds of Food on 3 Acres! (Quelle)

Will-Allen 


Eine Millionen Pfund an Nahrungsmitteln auf nur 3 Morgen (12.000 m²) zu produzieren, klingt für Manche wie ein Hirngespinst oder unseriöses Lockmittel. Aber – auch wenn es irreal erscheint – es ist definitiv Realität.

Will Allen, ist ein ehemaliger Basketballspieler und steht an der Spitze der städtischen Wirtschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten. Er ist der Gründer / CEO von Growing Power, eine nationale Non-Profit-Organisation und Stiftung, die Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund dabei unterstützt, für gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen zu sorgen.Und genau das tun sie auch.

Nahrung ist die mächtigste Sache, es ist eine Notwendigkeit. Es ist ein Weg, um Spaß zu haben und es hat das Potenzial, die Armut zu beenden und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Wenn Menschen Arbeit und Brot haben, wird es wesentlich die Kriminalitätsrate senken.

so Will Allen. Growing Power, inc. wurde 1993 als Farm gegründet, die arbeitslosen Jugendlichen eine Beschäftigung bot. Heute stehen sie für innovative Anbaustrategien, die unglaublich große Erträge an frischen, organischen Nahrungsmittel und Fisch liefern. Wie funktioniert das?

Growing Power verwendet Aquaponics-Gewächshäuser. Dabei werden im wesentlichen Aquarien mit Hydrokultur kombiniert und die Fischausscheidungen als Dünger für die Pflanzen genutzt. Das Geniale dieses Ansatzes ist die Tatsache, dass damit quasi ein nicht endender Zyklus von Nahrungsmitteln und Dünger entsteht.

Da die Systeme innerhalb der Glashäuser zum Einsatz kommen, ist man vom Wetter unabhängig. Die Wände sind dabei natürlich ein begrenzender Faktor, aber auch hier ist man erneut innovativ vorgegangen.
Die Gärten innerhalb der Gewächshäusern werden in mehreren Stockwerke gebaut, um die Flächennutzung zu maximieren.

Dieser innovative Ansatz bringt einen Ertrag von ca. 5$ pro 0,092903m2 (Square foot). Pro Morgen ergibt sich so ein Ertrag von 200.000$ für Growing Power, inc.

Growing Power steht aber nicht nur 100% organische Lebensmittel. Trainings, Programme für Einsteiger, technische Unterstützung und aktive Demonstrationen gehören ebenfalls zu ihrem Angebot.

Es macht Freude, derartige Projekte zu sehen. Besonders von Organisationen, die ganz klar die Botschaft „von Menschen für Menschen“ vertreten. Sie sind sogar stolz darauf, dass sie von der U.S. Regierung nicht als organischer Betrieb zertifiziert wurden sondern hierfür einen Drittanbieter herangezogen haben. Dazu findet man auf ihrer Webseite:

…das gehört einfach nicht zu unseren Prioritäten. Wir arbeiten lieber auf den Feldern als die unzähligen Formulare der Regierung auszufüllen. Wir wurden von Certified Naturally Grow zertifiziert. Deren Kontrolleure kommen einmal pro Jahr zu uns auf die Farm, überprüfen unsere Bücher und unsere Anbaupraktiken, um sicherzustellen, dass wir so nachhaltig wie möglich produzieren. Wir haben ebenfalls das Zertifikat nach Good Agricultural Practices (GAP) erhalten, das uns bestätigt, dass wir unsere Produkte so sicher wie möglich bearbeiten und aus Gründen der Lebensmittelsicherheit auch für die notwendige Nachvollziehbarkeit in der Produktion sorgen.

Das ist wie Selbstjustiz im Lebensmittelmarkt – GENIAL. Und es geht über die Arbeit im Gewächshaus hinaus! Growing Power besitzt 20 aktive Bienenstöcke in Milwaukee und Chicago, die gut 150 Pfund Honig im Jahr produzieren, sie verfügen über Viehbestand und eigenen Kompost.






Ergänzung siehe auch HIER: Aquaponik in Theorie und Praxis


Teilt diesen Artikel und macht die tolle Arbeit dieser engagierten Menschen bekannt!


Quelle und Dank an: http://faszinationmensch.com
 – Sources
growingpower.org
youtube.com
flickr.com/growingpower

Sonntag, 7. Juni 2015

TheParentTreeFarm in Paraguay (Teil 4)




Einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes

Andreas Pfeifer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.

Einführung
Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses.

Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.

Die wichtigsten Elemente der ökologischen Aufforstung nach Andreas Pfeifer sind neben der entsprechenden Achtung und liebevollen Aufmerksamkeit der Natur gegenüber die Artenvielfalt, eine eigene Methode des Mulchens und die Energetisierung des Bodens und der Pflanzen durch Terra Preta, Agnihotra Asche und Effektive Mikroorganismen.

Seit 2014 ist nun auch die energetische Wetterarbeit/integrale Umweltheilung/ Himmels-Akupunktur nach Madjid Abdellaziz eine Säule des Konzeptes. Michael Friedrich Vogt war vor Ort, als Madjid Abdellaziz im April 2014 die TheParentTreeFarm besuchte, um hier eine Madjid-Anlage/Himmelsakkupunkturanlage zu errichten und Andreas Pfeifer die energetische Wetterheilung zu lehren. Einen eigenen Bericht darüber finden Sie unter http://quer-denken.tv/index.php/mfv-t... .

Zukünftig sollen neben Andreas Pfeifer, der mit seinem motivierten Team auf der Farm lebt, noch mehr Menschen an dem Paradies in Paraguay teilhaben können. So soll die TPTF zum einen als internationales Seminarzentrum und Erholungsort für Besucher dienen und zum anderen bereits liebevoll bepflanzte Grundstücke als Wohnraum anbieten. Außerdem ist es auf der TheParentTreeFarm möglich durch Investition in Wiederaufforstung selbst zur Heilung der Erde beizutragen und dabei von natürlichem Wachstum auch finanziell zu profitieren.

Insgesamt zeigt „TheParentTreeFarm“ als Pilotprojekt, daß es eine schnelle und langfristig nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch wertvolle Alternative zu der naturzerstörenden, konventionellen Agrarwirtschaft gibt. Somit ist eine intakte Erde als fruchtbare Lebensgrundlage für alle Lebewesen nur noch eine Frage der Umsetzung.

m vierten Teil der Videoreihe „TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes“ fährt Andreas Pfeifer zunächst mit der Vorstellung der auf der TheParentTreeFarm gepflanzten Nutz- und Heilpflanzen fort.

Dieses Mal gibt er spannendes Wissen über folgende Baum- und Pflanzenarten preis:
1. Kamerungras
2. Limette
3. Tulasi
4. Macadamia
5. Silbereiche
6. Zitrone

Anschließend werdet Ihr über eine Videorückblende an die Anfänge der TheParentTreeFarm zurückgeführt und könnt über das Resultat von sieben Jahren ökologischer Aufforstung staunen. Weiter dürft Ihr Euch auch über Fische wundern, die über Wiesen laufen, um auf der TheParentTreeFarm in dem eigens angelegten See ein neues Zuhause zu finden.


Quelle und Dank an:  http://quer-denken.tv / www.youtube.com/channel/UCoO_GTNOB-XAcXmTmDkwrmQ

Montag, 25. Mai 2015

TheParentTreeFarm in Paraguay (Teil 3)_Andreas Pfeifer:




Einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes

Andreas Pfeifer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.

Einführung

Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses.

Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.

Die wichtigsten Elemente der ökologischen Aufforstung nach Andreas Pfeifer sind neben der entsprechenden Achtung und liebevollen Aufmerksamkeit der Natur gegenüber die Artenvielfalt, eine eigene Methode des Mulchens und die Energetisierung des Bodens und der Pflanzen durch Terra Preta, Agnihotra Asche und Effektive Mikroorganismen.

Die EU-Umweltpolitik unterstützt die Herstellung von Agrartreibstoffen. Aber wird dabei der Umwelt wirklich geholfen? Andreas Pfeifer gibt im dritten Teil der Videoreihe „TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes“ eine deutliche Antwort auf diese Frage und stellt eine direkte Beziehung zwischen der EU und Regenwaldrodung sowie der Vertreibung von indigener Bevölkerung her. Brüssel macht sich mitschuldig an der fortgesetzten Umweltzerstörung und dem rigiden Vertreiben der Ureinwohner, wobei beim Durchsetzen kapitalistischer Interessen vor Mord nicht zurückgeschreckt wird.

Das Projekt „TheParentTreeFarm“ soll als Modellprojekt dienen, um die weltweit durch die EU-Umweltpolitik entstandenen Schäden nicht nur zu reparieren, sondern auch um einen neuen, nachhaltigen Umgang mit der Natur zu realisieren. Andreas Pfeifer stellt dem Zuschauer ein Konzept vor, welches es jedem ermöglicht, durch Investition in die Wiederaufforstung des Regenwaldes selbst aktiv für die Heilung der Erde einzutreten und dabei sogar auch finanziell zu profitieren.

Anschließend beginnt er damit, die auf der TheParentTreeFarm (TPTF) gepflanzten Nutz- und Heilpflanzen dem Zuschauer vorzustellen, und gibt dabei detaillierte Hintergrundinformationen zu den präsentierten Arten.

In diesem Teil erfahrt Ihr mehr über folgende Baumarten:
Paraiso gigante
Inga
Grapefruit
Lapacho
Moringa




Quelle und Dank an:  http://quer-denken.tv / www.youtube.com/channel/UCoO_GTNOB-XAcXmTmDkwrmQ

Mittwoch, 20. Mai 2015

TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes (Teil 2)




Einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes (Teil 2) Andreas Pfeifer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.

Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses. Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.

Die wichtigsten Elemente der ökologischen Aufforstung nach Andreas Pfeifer sind neben der entsprechenden Achtung und liebevollen Aufmerksamkeit der Natur gegenüber die Artenvielfalt, eine eigene Methode des Mulchens und die Energetisierung des Bodens und der Pflanzen durch Terra Preta, Agnihotra Asche und Effektive Mikroorganismen. Seit einigen Jahren bekommt die Terra Preta, der von früheren lateinamerikanischen Kulturen hergestellte, äußerst fruchtbare Boden weltweit immer mehr Aufmerksamkeit. Mit ihrer unglaublichen Fähigkeit Nährstoffe zu speichern und den Boden mit Mikroorganismen zu beleben ist Terra Preta ein wichtiger Bestandteil der ökologischen Aufforstung auf der TheParentTreeFarm, welche selber einen Fundort dieser geheimnisvollen Erde darstellt.

Im zweiten Teil der Videoreihe „TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes“ führt uns Andreas Pfeifer mit Michael Vogt zum Fundort von Terra Preta und liefert umfangreiche Information über deren Entstehung. Darüber hinaus wird dem Zuschauer dann sogar verraten, wie er Terra Preta selber herstellen kann. Anschließend führt uns Andreas Pfeifer zum Herzen seines Projektes: Die Baumschule. Hier wird jetzt einer, der stellenweise sogar aus selbst gesammelten Samen gezogenen Bäume ausgewählt und gepflanzt, wobei der Zuschauer erfährt, wie die Terra Preta dann schließlich zur Anwendung kommt.


Quelle und Dank an:  http://quer-denken.tv / www.youtube.com/channel/UCoO_GTNOB-XAcXmTmDkwrmQ

Freitag, 15. Mai 2015

Nahrungsmittel aus dem Wald gegen das Hungerproblem



Wälder sind die wahren Schätze unserer Erde. Wälder könnten in vielen Teilen der Erde bittere Armut und quälenden Hunger bekämpfen. Denn Wälder sind die besten Lieferanten gesunder Nahrungsmittel. Jetzt hat auch die Forscher-Welt erkannt: Mehr Wälder würden nicht nur das Klimaproblem, sondern auch das Hungerproblem lösen. Natürlich nicht irgendwelche Wälder. Die Lösung hiesse: Waldgärten! Nahrungsmittel aus Waldgärten sind nährstoffreich, preiswert und gesund!

Nahrungsmittel aus dem Wald © Veniamin Kraskov 214083028 - Shutterstock.com

Der Wald: Gesündeste Quelle für Nahrungsmittel

Einer von neun Menschen auf der Welt leidet an Hunger, meist in Afrika oder in Asien.
Zur Linderung des Hungerproblems erhalten die armen Nationen oft Nahrungsmittel in Form von Milch- und Getreidepulver. Damit kann man notfalls überleben, aber langfristig gesund ist es nicht – weder für die Menschen noch für ihre Zukunft.

Wälder hingegen könnten nicht nur das Hunger-Problem lösen, sondern noch viele andere Probleme mehr. Sie würden den Menschen nicht nur gesündestmögliche Nahrungsmittel schenken. Wälder würden auch wieder Perspektiven schaffen – wie jetzt eine ausführliche Analyse von mehr als 60 Wissenschaftlern aus verschiedenen Weltregionen ergab.
Der Wald-Bericht wurde vom weltweit grössten Netzwerk von Wald-Forschern – der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) – veröffentlicht.

Darin wird betont, wie wichtig es ist, den ärmsten Bevölkerungsgruppen der Welt den Zugang zum Wald zu bewahren oder wieder zu ermöglichen. Denn der Wald stellt die beste und gesündeste Quelle für Nahrungsmittel dar.
Und nicht nur das!

Wälder retten Leben!

 

Wälder bieten auch Lebensräume, Brennholz, Baumaterial, können den Klimawandel verlangsamen und schützen gleichzeitig vor Stürmen und der überall drohenden Erosion der Böden – was man von unseren herkömmlichen Feldern nicht im Geringsten sagen kann.

Im Gegenteil! Die Produktionskapazitäten von Feldern sind stets beschränkt, die Böden laugen immer mehr aus, der Wind pfeift ungebremst über sie hinweg, und paradoxerweise werden immer mehr Wälder vernichtet, um neue Felder zu schaffen.

Ganz konkret ist die Expansion landwirtschaftlich nutzbarer Anbauflächen für sage und schreibe 73 Prozent des weltweiten Waldverlustes verantwortlich.
Klar ist jedoch, dass allein mit der typischen Felder-Landwirtschaft die Weltbevölkerung nicht ernährt werden kann.
Wälder jedoch könnten in vielen von Hunger und Armut geplagten Landstrichen die Lebensmittelversorgung mit qualitativ hochwertigster Nahrung sicherstellen.

Wälder trotzen Klima und Wetter

 

"Die Massenproduktion landwirtschaftlicher Produkte ist höchst anfällig für extreme Wetterbedingungen, die angesichts des Klimawandels in der Zukunft häufiger auftreten könnten.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Wälder hier viel weniger anfällig und viel einfacher zu bewirtschaften sind", erklärte Christoph Wildburger, der Koordinator der Global Forest Expert Panel-Initiative (GFEP), die von der IUFRO angestossen wurde.

Und Bhaskar Vira von der Universität Cambridge, der dem Global Forest Expert Panel on Forests and Food Security vorsteht, fügt hinzu:

"In der Studie zeigen wir eindrucksvolle Beispiele, die anschaulich belegen sollen, inwiefern Wälder und Bäume eine hervorragende Ergänzung zur landwirtschaftlichen Produktion darstellen und – gerade in den vom Schicksal am meisten geplagten Weltregionen – zum Einkommen der dort lebenden Menschen beitragen können."


Montag, 11. Mai 2015

Schöpfung - Wie die Anastasía-Bücher die Welt verändern!



Dieser Film zeigt die wachsende Bewegung der Familienlandsitzsiedlungen in Russland. Über 200 Siedlungen sind in Russland schon entstanden und jedes Jahr werden es mehr. Anstoß für diese positive Bewegung ist die Anastasia Buchreihe.



Quelle und Dank an: www.youtube.com/channel/UC20YafUmxA15RTOuOaDO21A

Echte Freiheit. Wahres Leben in und mit der Natur.




Zur Erinnerung:

Seelenfrieden leicht gemacht.

Echte Freiheit. Wahres Leben in und mit der Natur.
Ein Wegweiser. Das Wichtigste in 20 Minuten.

Ausschnitte aus den Dokus:
"7 TAGE AUF DER ALM"
https://www.youtube.com/watch?v=h-x2_...
"DER MIT DEN PFLANZEN SPRICHT"
https://www.youtube.com/watch?v=h3rBL...
"SEPP HOLZER, DER AGRAR-REBELL"
https://www.youtube.com/watch?v=SrdAP...
https://www.youtube.com/watch?v=g_XbI...


Quelle und Dank an: www.youtube.com/channel/UCPE3PiHFr4S0zitMHkjCpfQ

Mittwoch, 6. Mai 2015

Gemüse_Anbau: Mischkultur

Kulturpflanzen laugen den Boden aus, ihre Wurzelausscheidungen beeinträchtigen das Wachstum, der Boden ermüdet, bei Einzelkultur wächst die Gefahr von GemüsegartenGemüsegartenInfektionen und Schädlingsbefall. Durch Fruchtfolge und Mischkultur kann dem abgeholfen werden. Nur Rhabarber und Tomate können lange Zeit auf demselben Boden gezogen werden.
Gute Nachbarn halten Schädlinge fern, verbessern Ertrag und Qualität, sie wachsen zusammen und schattieren das Beet, so dass die Bodenverdunstung vermindert und Unkraut fast völlig verhindert wird. Manchmal wachsen sogar die Wurzeln unentwirrbar zusammen. Schädliche Pilze keimen oft nicht, wenn der spezielle chemische Reiz, der die Sporenkeimung auslöst, durch andere Düfte überlagert wird.
Knoblauch tötet manche Pilze bzw. Bakterien auch ab. Kamille, Lilien, Mädchenauge, Ringelblumen, Sonnenhut, Tagetes bekämpfen Nematoden und befreien Rosengewächse von parasitierenden Fadenwürmern. Lücken z.B. durch frühreifenden Salat können durch Nachpflanzungen oder Gründünger (gut geeignet dafür sind Kresse, Senf und Spinat) wieder geschlossen werden. Sie liefern gleichzeitig gutes Mulchmaterial. Solche Pflanzengemeinschaften bilden eine Annäherung an "natürliche Verhältnisse". Tief- und Flachwurzler werden kombiniert, Stark- und Schwachzehrer. Die Beete werden immer voll ausgenutzt, es entsteht ein günstiges Mikroklima.
Zuletzt bleibt das Gemüse mit der längsten Reifezeit zurück und kann sich noch ausbreiten. Dieses wird im allgemeinen in der Beetmitte angepflanzt. Die Erträge sind bei korrekter Bearbeitung höher, Befall durch Krankheiten und Schädlinge geringer.


TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes (Teil 1)

Andreas Pfeifer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.

Einführung

Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses.



14 1000 Bäume Nov 2013

 

Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.


Freitag, 6. Februar 2015

Tomaten selbst anzubauen ist nicht schwer – 45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen!


Wo Sie noch unbedenklich Saatgut kaufen können

 

tomatenDeutsch – English

Wer ganz sicher gehen will, dass die Früchte weder genmanipuliert noch bestrahlt sind, baut seine Tomaten am besten selbst an. Dafür braucht man nicht mal einen Garten. Tomaten sind reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und damit sehr gesund. 

Viele der alten Toma­ten­sor­ten haben keine Sor­ten­zu­las­sung mehr, sind aber trotzdem noch zu bekommen. Sollten Sie Saatgut kaufen, bitte darauf achten, dass diese ökolo­gisch pro­du­ziert, samen­fest und ohne Gen­tech­nik sind.

Wer die faszinierende Entwicklung von selbst gezogenem Gemüse erleben und dabei auch eine reiche Ernte haben möchte, sollte bereits jetzt mit der Aussaat beginnen.

Optimale Wachstumsbedingungen finden die Sämlinge auf der warmen Fensterbank in unseren Innenräumen. Eine Aussaatschale mit Erde befüllen. Erde glätten und andrücken und Saatgut in die Erde drücken und wieder zudecken. Zwischen den einzelnen Tomatensamen sollten Abstände von circa 2 cm liegen. Nun ein Tipp, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.


45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen!

 

Donnerstag, 27. November 2014

12 Bücher, die unseren Weg zur Selbstversorgung begleiten


Michael Hartl
Von Michael Hartl

Wir werden immer wieder gefragt, woher unser Wissen rund ums Selbstversorgen kommt. Vieles kommt natürlich durchs Lernen von anderen und das eigene Ausprobieren. Aber natürlich sind Bücher auch eine tolle Quelle – und manche haben bei uns einen fixen Standplatz im Regal!

Anbau

Einer der Schwerpunkte und für viele der erste größere Schritt ist sicher das Anbauen von eigenen Lebensmitteln. Hier gibt sehr viele Bücher am Markt – aber nur wenige, die uns sehr weit überzeugt haben.



Mittwoch, 22. Oktober 2014

Agnikultur - ein Weg in freie Welten: geheimes Wissen wiederbelebt & für Jedermann nutzbar gemacht



 
«Agnikultur - ein Weg in freie Welten: geheimes Wissen wiederbelebt & für Jedermann nutzbar gemacht»
Michael H. Wüst im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt


Ein bekannter Spruch lautet: "Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln". Wie kann es schließlich sein, daß man tolle Ernteerfolge einfahren kann, ohne auf modernste Gentechnik und Pestizide zurückzugreifen? Womöglich liegt es daran, daß dieser doch eher sehr schlaue Bauer auf ein längst verschwundenes Wissen zurückgreift. Oder haben Sie schon einmal etwas von Agnihotra, Perma- oder Elektrokultur gehört?

Diese Techniken oder die Kombination daraus, war ein in vergangenen Jahrhunderten bekanntes und bewährtes Wissen mit hervorragenden Ernteerfolgen. Doch warum ist dieses Wissen verschwunden und wird heute nicht mehr angewendet? Die Antwort ist denkbar einfach. Gentechnik, Dünger und Pestizide sind ein Milliardengeschäft, während die altbekannten Techniken mit minimalem und preiswertem Aufwand betrieben werden können.

Agnikultur bezeichnet eine Kombination der verschiedenen Techniken die hier zum Einsatz kommen, nämlich Agnihotra und Perma- bzw. Elektrokultur. Agnihotra ist eine alte vedische Technik, ein Ritual oder Prozeß. Es werden dazu in einem speziell geformten Kupfertopf getrockneter Kuhdung, Butterfett und Reis verbrannt. Der Orga-Kult wiederum ist in den 30er Jahren entstanden und anscheinend an der schon aus dem 18. Jahrhundert bekannten Elektrokultur orientiert. Die Elektrokultur wurde bereits in Deutschland im 18 Jahrhundert verwandt, so wie auch in Frankreich. Diese vergessenen Techniken sind allerdings höchst förderlich für das Pflanzenwachstum und führen zu erstaunlichen Ergebnissen, welche man heute kaum für möglich hält.

Zusätzlich zum deutlich verbesserten Pflanzenwachstum durch Agnikultur hat sich als Nebeneffekt außerdem gezeigt, daß durch die Minderung oder gar Neutralisierung des Elektrosmogs in der Umwelt die eigene Gesundheit verbessert werden kann. Weitere Vorteile sind z.B. eine Entgiftung der Böden.

Die Förderung der Agnikultur wurde von Michael Wüst ins Leben gerufen um jedem zu ermöglichen mit minimalem Aufwand maximale Erfolge beim Gärtnern zu ermöglichen. Die Vorteile des effektiven Eigenanbaus sollten heute jedem bewußt sein. Denn neben maximalem Ernteerfolg verdient dieser tatsächlich den Begriff BIO.

Die Technik der Agnikultur ist dabei recht einfach zu erlernen. Michael Wüst beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Techniken und entwickelt sie stetig weiter. Sein Wissen über Agnihotra, Elektrokultur aber auch den Einfluß von geometrischen Körpern auf das Pflanzenwachstum gibt er in Workshops an Interessierte weiter. In nur wenigen Stunden ist es möglich, alles Wesentliche über die Herstellung und Pflege von Obst, Gemüse und Kräutern aus organischer Landwirtschaft in Verbindung mit Experimenten in Sachen Agnihotra, Orga-Urkult, Permakultur und anderen Methoden zu erlernen.

Auch auf seiner Webseite www.agnikultur.de gibt Michael Wüst sehr viele nützliche Informationen zu diesen Themen. Durch einen Einkauf im angebundenen Onlineshop kann man dieses Projekt auch in finanzieller Form fördern und eine saubere, effektive und gesundheitsorientierte Landwirtschaft vorantreiben.

Quelle und Dank an: www.agnikultur.de und www.quer-denken.tv / www.youtube.com/channel/UCoO_GTNOB-XAcXmTmDkwrmQ

Dienstag, 14. Oktober 2014

Familienlandsitze und Siedlungen nach "Anastasia" einfach erklärt



Ein Erklärvideo über Familienlandsitze ... warum?

Kommune, Ökodorf oder Familienlandsitz-Siedlung nach Anastasia, das sind in ihren Grundlagen sehr unterschiedliche Ansätze des miteinander Lebens.

Mit dem hier gezeigten Erklärvideo machen wir einen ersten Versuch das Konzept von Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasia der bereiten Öffentlichkeit etwas näher zu bringen.
Wir möchten mit diesem Video Menschen und Familien anregen und inspirieren sich etwas näher mit der Vision des Lebens in einer Familienlandsitz-Siedlung zu beschäftigen.

So wie jeder, der selbst ein Haus bauen möchte, sich die elementarsten Grundlagen für den Bau in Form von Büchern und Fachliteratur aneignet, so sehen wir die Anastasia-Buchreihe als Bauanleitung für einen Familienlandsitz und entsprechende Siedlungen. Jede Siedlung wird dabei individuell wie seine Bewohner sein.

Wann in Deutschland die erste Familienlandsitz-Siedlung entsteht, hängt von unseren detaillierten Träumen, unseren gemeinsamen Plänen, unserem Glauben an die Möglichkeit und unserer gründlichen Vorbereitung ab.

Die Entstehung dieses Erklärvideos begann im Oktober 2012.
Wir danken allen Beteiligten die es uns ermöglichten, dass es hier nun zur Ansicht steht.

In eigener Sache: Die Familienlandsitz-Siedlung „Weda Elysia" besteht bisher als Vision und Geistschöpfung. Wir tun alles, damit sich diese Vision auf der Erde materialisiert.

Drum lasst uns jetzt miteinander noch klarer träumen, planen, handeln und unserer schöpferisches Tun feiern. Lasst uns siedeln auf dem Land.


Dienstag, 29. Juli 2014

Hochbeet bauen



Hochbeet bauen - Hochbeet aus Holz, fotografiert in Weihenstephan


Hochbeet bauen - wie geht das?

Die Vorteile eines Hochbeetes liegen auf der Hand: Man kann Gartenabfälle beim Bau des Hochbeetes im Inneren des Hochbeets verstauen (ähnlich wie bei Hügelbeeten) und man muss sich später beim Gärtnern im Hochbeet nicht so tief bücken wie beim Gärtnern im Bodenbeet. Im Inneren des Hochbeets “verkompostieren” die Gartenabfälle, d. h. sie werden durch Bodenlebewesen zersetzt - dabei werden Wärme und Nährstoffe freigesetzt. 

Dass ein Hochbeet sehr attraktiv sein kann, zeigen die Bilder eines Hochbeets aus Holz, die in der alten und neuen Weihenstephaner Kleinanlage gemacht wurden. Weil man sich mit Hochbeeten und Tischbeeten unabhängig vom gewachsenen Boden machen kann und kleine Hochbeete außerdem mobiler sind, spielen Hochbeete auch beim “Urban Gardening” eine wichtige Rolle.

Hochbeet bauen - so geht’s

Hochbeet aus Holz - Konstruktion mit Vierkant-Eckpfosten und halben Rundhölzern - Detailbild(angelehnt an die Hochbeet-Empfehlungen von Ernst Niller, ehemaliger Betriebsleiter, und Thomas Jaksch, jetziger Betriebsleiter/technischer Leiter des Kleingartens und Dozent an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf)