“Das
Aquarium” ist eine Metapher, es symbolisiert die Wände unseres
persönlichen Glaubenssystems. Gerne basteln wir diverse Kästchen,
personalisieren und beschriften sie mit Namen, nebst einer Bewertung in
“schlecht” und “gut”. Vor dem 9. 11. 2001 waren die Wände dieses
“Aquariums” sehr viel enger, und dieses Ereignis hat eine ganze Menge
Menschen durchgeschüttelt. Aber es hat natürlich auch viele weitere
Kästchen produziert.
Vor
allem der Name “ILLUMINATI” erhielt ein “Branding” der Superlative, der
für die Allmacht einer Bruderschaft des Bösen stand. Viele Jahre lang
und 3 auf dem Internet, bin ich selbst mit diesem und seinen
Geschwisterboxen (CFR, Komitee der 300, Round Table, Bilderberger, etc; )
im Kopf rumgelaufen. Ich habe die Dinge, die damit im Zusammenhang
standen untersucht, gedreht und gewendet, verworfen, neu bewertet und
wieder und wieder untersucht. Zweifellos wurden meine persönlichen
Aquariumswände dadurch erweitert, ich bekam eine ziemliche Ahnung davon,
was ich alles nicht wusste.
Es
hat mich frustriert, geängstigt, zornig gemacht, wechselseitige
Gefühle von Ohnmacht und Rebellion gaben sich die Klinke. Ich schrieb
mir meinen Zorn von der Seele, versuchte im Glauben aufzuklären, andere
davon zu überzeugen, wie schief das kleine Bild ihrer Welt sei. Ich fand
alle möglichen Themen der Manipulation heraus, die Ungerechtigkeiten
dieser Welt, der verdeckte Betrug an den Menschen – nun ja, die Energie
folgt der Aufmerksamkeit, man findet stets, was man sucht.
Wirtschaftskrise
und deren Manipulation, politische Marionetten, Kriegsvorbereitungen
und das Begleitgeschrei der Mainstream Medien, Irak, Afghanistan,
Libanon, Gaza, Libyen, Syrien, etc;
Erst
gegen Ende 2010, Anfang 2011 wurde mir bewusst, auf einem ziemlichen
Holzweg zu sein, den zu gehen sich dennoch als notwendig für mich
erwiesen hat. Man wird Selbstgerecht, indem man stets mit dem
ausgetreckten Finger auf andere und vermeintlich Alleinschuldige zeigt!
Aber langsam bekam ich einen Blick dafür, nur eine größere Einsicht
bekommen zu haben, aber dennoch nicht das wirklich ganze Bild zu sehen.
Sicher, das Aquarium wurde größer, teilweise sogar riesig groß – aber
ich fühlte mich darin verloren.
Die
übermäßige Beschäftigung mit den negativen Dingen in der Welt, löst bei
vielen Menschen Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmachtsgefühle und
Depressionen hervor. Für mich traf dies glücklicherweise nicht zu,
heute weiß ich auch warum, weil ich – warum auch immer – in der Lage
gewesen bin, nicht dort stehenzubleiben und wie Perlen auf einer Schnur,
Erkenntnisse und Verständnis aneinander aufreihte und sammelte.
Irgendwie scheine ich einem inneren Kompass gefolgt zu sein, der im
Rückblick betrachtet, wie die Verfolgung eines roten Fadens wirkt.
Die
Auseinandersetzung mit spirituellen, geistigen Themen, Quantenphysik,
Naturmedizin, Ernährung et al, sollte meinen Blick dafür schärfen, daß
es auch eine andere Seite gibt. Eine den Menschen unterstützende,
hilfreiche und Lösungsorientierte Sichtweise, welche viele Leute
verbreiten. Man erkennt dadurch, daß wir hier wirklich in einer
paradoxen Welt voller Licht und Schatten leben. Und klarerweise
stimulierte es mich, auf dieser Seite mitzumachen, die das Gute hochhält
und dafür kämpfen will.
Es
sollte dauern, um auch die Bohlen dieses Holzweges zu sehen –
vielleicht sollte ich mich ja “Fachmann für Holzwege” nennen .. ^^
<- a="" href="http://quotes-pictures.feedio.net/yin-and-yang-symbols/dia.org*exhibitions*tao*taoism*images*Middle_School_Art*Activity_Illustrations*3_YinYangDiagram.jpg/">Quelle:
Die
Idee, für EINE Seite zu kämpfen, füttert ganz automatisch die andere
Seite der Medaille. Man gewinnt das duale Polaritätsspiel nicht, indem
man sich ins Kampfgetümmel stürzt. Damit wird man höchstens zum
Spielball von Kräften, die man nicht wirklich verstanden hat. Ich
persönlich will diese “lichten” und “dunklen Kräfte” weißes und
schwarzes Licht (like Ying & Yang) nennen – die im wesentlichen die
Aufgabe haben, eine Art von Gleichgewicht innerhalb dieser Energien
herzustellen.
Aber nur ein Blinder würde nicht erkennen, daß das
schwarze Licht offensichtlich eine Art Überhangmandat hat und viel
stärker hier in Erscheinung tritt.
Offensichtlich
stark vertreten in den pyramidalen Hierarchien der Machtzentren dieser
Welt, wirken dagegen die Anhänger und Stellvertreter des weißen Lichtes
ziemlich unterlegen. Während die Gesinnung der weißen Lichter edel,
hilfreich und gut in Erscheinung treten wollen, die Kraft der Liebe
hochhalten, nützen schwarze Lichter jede Schwachstelle kompromisslos aus
und haben die dominierenden Themen dieser Welt – Macht, Geld und
Sexualität stark unter ihre Kontrolle gebracht. Sie sind pragmatisch
orientiert ausgerichtet. Weiße Lichter wollen damit nichts zu tun haben –
und daher haben sie auch kaum Macht, wenig Geld und verleugnen die
Kraft der Sexualität, welche sie alleine mit Liebe ersetzen möchten.
Diejenigen
unter uns, die sich den weißen Lichtern zurechnen, sind voller Wut,
Frust und ärgern sich die ganze Zeit über ihre Machtlosigkeit,
angesichts dieser Tatsachen. Die schwarzen Licht Anhänger sind wiederum
frustriert darüber, den Zugang zur Liebe verloren zu haben, wobei ihnen
klar sein dürfte, daß es eine starke Kraft ist. Doch Wut und Ärger
werden durch ANGST gespeist, seit jeher eine der stärksten Waffen der
Schwarzlichter.
Um
diese einander widersprechenden Gegensätze besser zu verstehen, wurde
es Zeit für mich, stärker nach innen zu gehen. Und ich erlebte dabei
eine tiefe Reise, die mich mit weniger schönen Dingen IN mir selbst
konfrontierten. Nein, sich selbst WIRKLICH kennenzulernen ist keine
unbedingt nette Angelegenheit. Und nein, ich wollte DAS nicht sehen –
meinen persönlichen Schatten nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen.
Aber irgendwas hinderte mich daran wegzuschauen, manche würden
vielleicht versucht sein, es eine Art morbider Neugier zu nennen. Doch
ich begriff es langsam als eine innere Führung, die meinen
Forschungsdrang stimulierte.
